Die “weißgebänderte Biene” Amegilla Quadrifascata hatte ich zuletzt vorgestellt.
Hier ein paar Fotos, die besonders ihre Augen in Augenschein nehmen.
Wer solche Augen aufweist, der darf auch mit einem zweiteiligen Rüssel nach Nektar suchen.
Wunderbares Design, diese Augen
Auge um Auge. Das scheint die Parole beim Fotografieren
Hier war sie arg am Rütteln und Schütteln. Dieses rauhe und kraftvolle Verhalten hätte ich “der winzigen Person” nicht zugetraut. Der ganze Körper war heftig am Beben. Wohl bald hat sie en Stängel losgetrennt.
Die “weißgebänderte Biene” Amegilla Quadrifascata im Flug auf eine Petunia.
Die Petunien in Gran Canaria schwankten ganz gewaltig im Wind, dennoch trafen die molligen Bienen sicher ihr Ziel – und sie brauchten sehr wenig Zeit dafür. Nicht so wie unsere dagegen behäbig wirkenden Honigbienen!
Was ist an dieser molligen Biene noch besonders? Ihre Augen, ihre Augen! Diese lohnt es immer festzuhalten 🙂 Darüber aber ein anderes Mal. 🙂 Wer es aber diesbezüglich nicht aushalten kann, schaue hier.
Um die Mittagszeit war kurz Sonne, bei etwa 1 Grad.
Ein Versuch war es wert, zum Efeu des Nachbarn zu gehen. Es war gut, daß ich es gleich tat, denn um 12:30 war der Spaß auch schon wieder vorbei.
Dunkle Wolken und dann ab 14:00 Schneefall.
Ich zeige Euch mal, was ich in der knappen halben Stunde an Leben auf dem Efeu fand:
Die männliche Büschelmücke, deren Antennen wie Büschel oder Kämme aussehen. Man kann sich denken, was sie mit den Kämmen zu wittern versucht.
Calliphora vicina, die blaue Fliege. Sie hat absolut die Herrschaft im Moment auf dem Efeu.
Die Schwingfliege, winzig auch und immer adrett. Den Namen hat sie davon, daß sie ihre Flügel ständig zu zwirbeln scheint.
Hier eine kaum sichtbare Wintermücke, mit stark gegliederten Antennen.
Unten zeige ich, daß diese Antennen mit ihren Gliedern auch noch behaart sind.
Dieses Geflunker bewegt sich in einem Zehntel-Millimeter-Bereich.
Ich frage mich, wie klein bestimmte Strukturen eigentlich in der Natur sein können?!
Ich weiß z.b, daß es keine kleineren Wespen als 0,3 mm gibt, denn kleiner sind typische Organe einer Wespe nicht abbildbar. Eine solche Wespe fliegt auch nicht im herkömmlichen Sinn, eher ist es ein Treiben oder Schwimmen.
Die Natur hätte sicher auch kleinere Fluginsekten entwickelt, aber physikalische und biologische Grenzen setzen diesem Schrumpfungstrieb ein Ende.