Vasarely – der Traum vom Raum

Im Kulturspeicher Würzburg findet zur Zeit eine Ausstellung über das Schaffen von Viktor Vasarely (1906 – 1997) statt.
Mir war Vasarely durch OP-Art bekannt. Unterschwellig verband ich keine großen Erwartungen, als ich letzten Samstag diese Sonderausstellung “Der Traum vom Raum” besuchte.
Sehr bald aber war ich gefangengenommen durch die Werke dieses Künstlers.
Seine anfänglich rein konkrete Kunst zog mich alsgleich in den Bann. Sein Vorgehen erschien mir kristallin. Es war zugleich sehr methodisch als auch geprägt von einem feinen Raum-Körper-Linien-Gefühl.
Seine Liebe zu einem “einfachen” Alphabet der Formen, insbesondere seine Hommage-Serie ans Sechseck (!) entsprach sehr meiner Einstellung und meinem Fühlen.
Über dieses “konkrete” Schaffen ging es in seine berühmte OP-Art-Phase über, für die er weltbekannt wurde. Durch diesen vorgenannten “Vorbau” der konkreten Phase wirkte seine Op-Art für mich jetzt sehr schlüssig und beeindruckend.

Folgend der Ausstellungskatalog, der so manches Erhellende über seine Techniken preisgibt:

Vasarely

 

Blätter aus Keramik

Blätter aus Keramik zu formen, fiel mir vor gut einem halben Jahr ein.
Dabei hatte ich nicht ein pflanzliches Motiv vor Augen, sondern ich wollte eine Form ähnlich einer Flamme oder eines Speerblatts, ohne diese konkret zu meinen,  aufbauen und diese Form durch Behandlung mit Hölzern gestalten.

Hier eines der Werkstücke:

Blatt 1

Orchesterwerk von Stefan Hetzel

Ich verfolge Stefans Arbeiten auf musikalischem Terrain, aber auch auf anderen Gebieten,  schon eine erkleckliche Weile.

Dieses Werk, das man sich über den unteren Link anhören kann, besteht aus ursprünglich 4 Stücken, die er jüngst zusammengefasst hat.

Viel Spaß beim Zuhören!

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via «Jahreszahlen» für Orchester, 2017 (ePlayer-Realisierung) — Weltsicht aus der Nische