Anfänge des Lebens

Recht spannend finde ich die Versuche, die ersten Stufen des Lebens auf der Erde nachzuzeichnen. Buch auf Buch beschäftigt sich damit, auf Jahre hinaus dürfte das das Thema bei den Sachbüchern sein.

Spuren schon recht lange zurückliegenden Lebens kann man durch neuere Methoden adäquater untersuchen. Die 2,1 Milliarden-Grenze ist längst schon geknackt und es mehren sich Hinweise auf viel früheres Leben. Die Rede ist von mindestens 3,5 Milliarden Jahren.
Gelesen im Magazin Scinexx:

Anfänge des Lebens

Geschulterte Tonnen

Beim Gang entlang der Nordküste von Fuerteventura fand ich bisweilen riesige Brocken an Sandstein vor, die sich irgendwann vom Felsen gelöst hatten und nur durch anderes Geröll vor dem Sturz ins Meer  abgehalten wurden.

Hier ein riesiger, barrenartiger Koloss, gut 2m lang und mind. 1×1 m auf der Stirnseite:

Barren1

Recht weit entfernt von dem Felsen, von dem er abbrach…

Barren2Barren3

Geometrisch wohl geformt, wie ein Kasten, Barren oder eine Truhe.
Der kleine Brocken dient quasi als Podest für den mächtigen Koloss.

 

 

Music my passion

Seit vielen Jahren treibt mich Musik um.

Naja:   Sooo   viele Jahre sind es nun auch wieder nicht! 

In den frühen 70ern hörte ich Club 64. Nachdem diese Sendung eingestellt wurde, gab es keinen weiteren Input mehr. Gesucht habe ich nicht. Funkstille!

In den 90ern, als das CD-Format aufkam, interessierte mich Musik erneut, denn mein Bruder hatte sich dafür warm gemacht, daß ich mir einen CD-Player zulege.
Ich hörte Pop, Rock, Blues und Songwriting.  Ich hatte letztlich nur die gängigen Medien wie TV-Programme zur Orientierung. Radio hörte ich nicht. Sonstigen Einfluß gab es auch nicht.

Damals gab es aber vermehrt Wühltische in Kaufhäusern, wo ich mir immer mal 10 CDs zu einem kleinen Preis erwarb, nie genau wissend, was da eigentlich drauf war. Ich ging nach den Titeln der Songs, nach dem Cover und der instrumentalen Besetzung.
Eine gewisse Ausbeute an interessanten Dingen war immer dabei!

Ein Freund hörte vor 10 – 15 Jahre massiv Musik aus dem Grenzbereich von Pop: Alles Gruppen, die wenig bekannt waren. Bei ihm lag immer ein Haufen neuer Cds verstreut in seiner kleinen Wohnung.
Durch ihn wuchs ganz allgemein mein Interesse. (Dennoch höre ich heute nichts mehr von diesem Material an).

Jazzanova

Ein Musiker machte mich Anfang der 2000er Jahre auf die Berliner Gruppe “Jazzanova” aufmerksam, ein Kollektiv von zwei Produzenten und einigen DJs. Allen war gemeinsam, daß sie elektronisch produzierten, also nach meiner Information kaum ein Instrument spielten.
Zunächst sagte mir “Jazzanova” nicht zu, aber auf erneute Nachfrage des Musikers und Freunds hörte ich mir das Songmaterial nochmals an – und fing Feuer!
Von da an lief es wie geschmiert!
Jazzanova hatte nämlich einen Sampler produziert, einen Mix von verschiedenen Künstlern und nach genau diesen hielt ich Ausschau.
Ich sties dabei u.a. auch auf den BBC-Radio-Moderator Gilles Peterson, der ein Musikguru war und ist und besonders in Jazz, Soul und Latin zuhause ist, aber auch elektronischer Musik gegenüber ein Ohr hat.

Es kam wie es kommen musste:
Ich stieg von einem zum anderen und streckte meine Fühler in der Musik aus.
Immer mehr interessierte mich dabei aber elektronisch produziertes Material.

Abendliche Freude

HEUTE ist es eines der schönsten Vergnügen für mich, abends nach neuen meist elektronisch produzierenden Künstlern Ausschau zu halten oder zu schauen, was die mir bekannten Neues (und Altes) produziert haben.
Ein schier endloses Vergnügen! Wie ich bereits im letzten Jahr postete: Die Plattform Discogs weist mittlerweile über 7 Millionen Künstler weltweit auf.

Zu den neueren Entdeckungen (2017) gehört für mich der Ambient-Künstler Steve Hausschildt.

 

Ob das gefällt, kann ich nicht sagen. Manchem mag das zu einfach sein, dann ist es so. Oder es ist manchem zu nervtötend oder sonst etwas – auch das kann ruhig sein!

Ich weiß nur eines: Musik treibt mich um und wird es hoffentlich noch lange tun 🙂

Ein Instrument, das sei noch angefügt,  spiele ich leider nicht. Meine Frau wünscht, daß ich es tue…vielleicht kommt es ja doch noch dazu.

Eine meiner ersten Arbeiten

Für eine meiner allerersten keramischen Arbeiten wählte ich, wie konnte es denn eigentlich anders sein, das Thema “Frau“.
Kein Thema konnte wohl im Grunde näher liegen, höchstens vielleicht noch ein Kopf oder ein Stilleben. Geometrisch-konkrete Arbeiten hatte ich damals jedenfalls noch nicht im Fokus.

Vorderansicht (30 cm hoch)

Venus1

Rückenansicht

Venus2

Seitenaufnahme

Venus3

Diese Arbeit betrachte ich als Beispiel einer sozialen Skulptur, ohne aber damals diesen Begriff gekannt zu haben.

 

Grafik, die lebt

Die Ebbe am Strand von Costa Calma bescherte das eine oder andere grafische Vergnügen.

Natur beim künstlerischen Schaffen:
(oder ist der Mensch der eigentliche Künstler durch sein Auge und seinen Kopf?)

G9

G8

 

G6G5

G7G4G3G2

 

 

Hunting an insect on the Canary Islands

In1

Auf den Kanaren war ich jüngst mit nicht völlig geeigneter Fotoausrüstung unterwegs und musste damit schlussendlich ein interessantes Insekt jagen.
Aus der Masse der Fotos des schnell flüchtenden Tiers ist dieses das Beste.
Es muß sich hier um einen weiblichen Vertreter der Gattung Faltenmücke handeln.

Wieso der Zweiflügler hier das Spinnchen beobachtete, kann ich nicht sagen…

Die nötige Ausdauer brachte ich vom Auftreten des Taubenschwänzchens in meinem letztjährigen Urlaub in Griechenland mit. Wer will, kann nochmal die dortigen Aufnahmen sehen:

Taubenschwänzchen