Dies ist die kleineKußzahl, die ich vor etwa 10 Jahren aus Paperclay gefertigt hatte. Etwa 15 cm im Durchmesser.
Dann glasierte ich sie nochmal neu:
Die folgende Arbeit ist neu, erblickte das Licht Anfang des Jahres.
60 cm breit.
Sie ist von der Dimension her das Maximum für unseren Ofen.
Eine mittlere Variante, den Sohn (45 cm Durchmesser) hatte ich vor einigen Jahren gemacht.
Sollte ich nun auch einen Urenkel machen wollen (75 , 90 oder 105 cm breit), dann müsste ich die dafür nötigen 13 Einzelkugeln einzeln nach dem Brand verkleben.
Das wären e i n i g e Brände und somit eine ziemlich teure Anglegenheit.
Dieser Winzling wäre Ende der 70er fast ausgestorben. Im April 2026 im Raum Gemünden von mir aufgenommen.
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Langversion:
Gestern war ich nach langer Zeit wieder mal in der Schmetterlingsgruppe des Naturschutzbundes Würzburg.
Ein wissenschaftlich tätiger Mitarbeiter stellte eine mir neue Seite vor, die Schmetterlinge Bayerns.
Auf dieser Seite kann man die Beobachtungen der Schmetterlinge nach Zeitraum und Platz verfolgen.
Der obige Schmetterling, den ich in April im Raum Gemünden aufnahm, hat eine bewegte Zeit hinter sich. 1978 ist er fast ausgestorben.
Den vermutlichen Grund dafür stellte der Mitarbeiter vor: 1978 im Frühjahr gab es ein besonderes Wetterereignis: Innerhalb von Stunden sank die Temperatur im Frühling auf erhebliche Minusgrade.
Da gerade der Kurzschwänzige Bläuling auf eine Weise überwintert, dass seine letzte Larvenphase schon voll ausgebildet ist, er nichts mehr fressen muß und er beim Aufwachen nur noch Wasser saugt ( um sich dann zu verpuppen) , sog er also Wasser, das dann gefror. Die Larve ist ja während des Überwinterns quasi dehydriert und wenn sie anfängt, Wasser zu saugen, ist der Frühling gewöhnlich sicher.
Das führte dazu, daß jahrzehntelang keine Beobachtungen mehr zu machen waren.
Diese “Geschichte” zeigt auf treffende Weise, was absonderliche Wetterereignisse anrichten können.