Diessen – Yvon Gauchot (Fr)

P1050344

Als ersten von 4 Keramikern des Diessener Töpfermarkts 2017 stelle ich Yvon Gauchot vor.

Gauchots Arbeiten sind gekonnt verspielt und voller Reichtum:

P1050370 (2)

Der Mann hinter dieser Keramik, der sehr angenehme Yvon Gauchot.
Wenn Lebensfreude echt ist, dann sicher bei ihm.

P1050425 (2).JPG

Zwei weitere Kaffeetassen, mit denen ich zukünftig meiner Leidenschaft frönen werde:

P1050490 (2)

P1050491 (2)

 

Diessener Töpfermarkt 2017

P1050344

Über den Diessener Töpfermarkt am Ammersee möchte ich in vier Einzelberichten schreiben.

Von den weit mehr als 100 Ausstellern habe ich 4 Keramiker, deren Erlaubnis ich habe, ausgewählt und werde einige ihrer Arbeiten zeigen.

Oben ein Blick auf die Brücke, die die zwei Teile des sehr malerischen Keramikmarkts verbindet.

 

Neuroplastizität

Daß das Gehirn ein Leben lang neuroplastisch formbar ist, ist meine feste Überzeugung.

Letztes Jahr las ich von Norman Doidge das Buch “Wie das Gehirn heilt”, ein mutmachendes und spannendes Buch über grundsätzliche Möglichkeiten des Gehirns, so manche Schäden auszugleichen, mit ihnen umzugehen.
In diesem Jahr las ich rein zufällig ein weiteres Buch zu diesem Thema: Gerd Kempermanns: “Die Revolution im Kopf” . Das in meinen Augen ausserordentlich seriöse  Buch spricht davon, daß es Plastizität ausserhalb “blosser” synaptischer Neuverschaltung geben kann, jedoch nicht in Form simpel nachwachsender Nervenzellen, sondern, wie sollte es anders sein, auf komplexere und bisher nicht völlig verstandene Weise. Er spricht hierbei die Entdeckung an, daß es in einem Teil des Hippocampus zur Generierung einiger weniger neuer Nervenzellen kommen kann. Was diese aber “technisch” bewirken, lässt sich noch nicht dingfest machen.
Diese Bücher aber brauchte ich im Grunde nicht deshalb zu lesen, um mich davon zu überzeugen, daß es Plastizität gibt.
In einer Art Eigenversuch merkte ich im Laufe der letzten 2 Jahre, daß brachliegende “Areale” durchaus zu Bedeutung kommen können.

In der Tat scheint es so zu sein, daß das mit dem “Seines eigenen Glückes Schmied sein” zutreffend ist.
Man kann sein Leben im Grunde immer neu anpacken.

Vasarely – der Traum vom Raum

Im Kulturspeicher Würzburg findet zur Zeit eine Ausstellung über das Schaffen von Viktor Vasarely (1906 – 1997) statt.
Mir war Vasarely durch OP-Art bekannt. Unterschwellig verband ich keine großen Erwartungen, als ich letzten Samstag diese Sonderausstellung “Der Traum vom Raum” besuchte.
Sehr bald aber war ich gefangengenommen durch die Werke dieses Künstlers.
Seine anfänglich rein konkrete Kunst zog mich alsgleich in den Bann. Sein Vorgehen erschien mir kristallin. Es war zugleich sehr methodisch als auch geprägt von einem feinen Raum-Körper-Linien-Gefühl.
Seine Liebe zu einem “einfachen” Alphabet der Formen, insbesondere seine Hommage-Serie ans Sechseck (!) entsprach sehr meiner Einstellung und meinem Fühlen.
Über dieses “konkrete” Schaffen ging es in seine berühmte OP-Art-Phase über, für die er weltbekannt wurde. Durch diesen vorgenannten “Vorbau” der konkreten Phase wirkte seine Op-Art für mich jetzt sehr schlüssig und beeindruckend.

Folgend der Ausstellungskatalog, der so manches Erhellende über seine Techniken preisgibt:

Vasarely