Augen: Sowieso!

Die “weißgebänderte Biene” Amegilla Quadrifascata hatte ich zuletzt vorgestellt.

Hier ein paar Fotos, die besonders ihre Augen in Augenschein nehmen.

Wer solche Augen aufweist, der darf auch mit einem zweiteiligen Rüssel nach Nektar suchen.

Wunderbares Design, diese Augen

Auge um Auge. Das scheint die Parole beim Fotografieren

Hier war sie arg am Rütteln und Schütteln. Dieses rauhe und kraftvolle Verhalten hätte ich “der winzigen Person” nicht zugetraut.
Der ganze Körper war heftig am Beben.
Wohl bald hat sie en Stängel losgetrennt.

Eiliger geht’s nicht

Die “weißgebänderte Biene” Amegilla Quadrifascata im Flug auf eine Petunia.

Die Petunien in Gran Canaria schwankten ganz gewaltig im Wind, dennoch trafen die molligen Bienen sicher ihr Ziel – und sie brauchten sehr wenig Zeit dafür. Nicht so wie unsere dagegen behäbig wirkenden Honigbienen!

Was ist an dieser molligen Biene noch besonders?
Ihre Augen, ihre Augen! Diese lohnt es immer festzuhalten 🙂
Darüber aber ein anderes Mal. 🙂
Wer es aber diesbezüglich nicht aushalten kann, schaue hier.

Der Trude ihr Mann

Dies ist ein Artikel zu Christianes zweiter Schreib-Einladung.
Drei Worte müssen in einem Text mit max. 300 Worten verwendet werden.

Drache
edel
häkeln

Zerschlissen war er, der Drachen. Zuviel Wind, gar ein ganz garstiger!

Der Sepp hatte Hans gewarnt: “Da geht man nicht raus! Zuviel Wind! Da lässt man keinen Drachen steigen!”

Geglaubt hatte Hans dem Sepp nicht, dem Pedanten: “Der häkelt doch nur von früh bis spät Socken. Wieso auf so einen hören?”

Sepps Frau Trude hatte Sepp, ihrem Mann, den Auftrag zum Häkeln gegeben. Sepps Socken hatten nämlich gerne Löcher, weil er immer vergaß, seine Zehnägel zu schneiden. Immer und immerzu vergaß er das. Wollte nicht, konnte nicht.
Also, weil er da nicht zu belehren war, verordnete Trude ihm das Häkeln. Täglich!

Da Sepp von edlem Gemüt war, ordnete er sich unter und häkelte, sogar auf Vorrat.
Es war auch besser so. Trude wusste, was zu tun ist. Da passte er sich gerne an.

Andere sagten, er stünde unter Trudes Pantoffel.
Wenn er so etwas hörte, wurde er regelrecht ungehalten: “Meine Frau trägt keine Pantoffel!!”.

Nein, auf Trude lies er nichts kommen. Auf SEINE Trude, mit der er doch so lange eine harmonische Ehe führte.

“Was wissen Die?! Was?! Nix wissen die! Sowas von nix!” So sah man ihn oft monologieren, wenn er in seinen freien Stunden durch den Schnee stapfte.

Tagesgedanken I

Mit “Tagesgedanken” möchte ich eine Reihe beginnen,
in der ich Aufgeschnapptes/Angedachtes zum Besten gebe.

Deutsche Redewendungen können eine Fundgrube sein.

Hier sind wir am Arsch der Welt“, sagte eine Frau für mich hörbar zu ihrem Mann in einem Urlaubsdomizil.
Ich war an diesem Domizil zweimal gewesen, dieses Etikett hatte es nicht verdient.

Brotlose Kunst“, so bezeichnete ein Mann, vor mir sitzend, eine abendliche Kleinkunst-Darbietung, in einem anderen Urlaubsdomizil. Ich sagte daraufhin laut “Weltklasse!”.
Die Darbietung war altbackene Kleinkunst gewesen, aber mir gerade deshalb wertvoll.