Das wird ja immer mehr …

Was wollte die Nachbarin mir damit wohl sagen?! Was meint ihr?

Hier einer meiner drei keramischen “Durchblicke”, neu im Garten auf Stangen mit Plattform aufgestellt, die ich in einem aufgelassenen Gartengeschäft vor Wochen gekauft hatte.

Hier seht ihr nochmal die drei “Durchblicke” als Ganzes, bevor ich sie einzeln auf Stäben montieren konnte.

Kopfüber landen

Ein winziges Tierchen landete vor meinen Augen AUF einem Blatt.

So sagt man wohl…aber es landete kopfüber!

Als hätte es keine andere Möglichkeit gegeben, zu landen!

Noch dazu hält es sich sehr unsymmetrisch am Blatt fest: Beide Vorderbeine auf einer Seite des Blatts.

Nun, das weiß ich durch Joachim Schlichting, sind die Graviationskräfte für dieses winzige Tierchen so gering, daß eine Anhaftung mit nur 3 von 6 Beinen vollends genügt. Manchen Insekten genügt ja die Anhaftung von nur einem Bein, vor allem wenn sie ihre vier vorderen Beine für etwas anderes brauchen. Man denke da etwa an Hornissen.

Dieses winzige Tierchen ist zudem ein ganz besonderes Insekt:

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Pamphilius sylvaticus, gehört zu den Gespinstblattwespen.


Makro oder nicht?!

Dieses Foto habe ich am Freitag mit meiner Handykamera geschossen.

Es zeigt die Nymphe eines grünen Heupferds auf Löwenzahn.

Mit dem Sigma-Makrobjektiv hätte ich sicherlich grossere Detailtiefe erreicht, doch kann man das Foto so stehen lassen.
Ich hatte das Sigma-Objektiv ja nicht dabei.

Entscheidend war, daß das Tierchen nicht gleich flüchtete, deswegen konnte ich mich in aller Ruhe sehr nahe annähern.

Das Sigma-Makrobjektiv erlaubt dagegen eine Annäherung von nur 20 und funktioniert auch bei sich bewegenden Insekten gut, da ich immer eine sehr kurze Verschlusszeit wähle.
Ich ziele dabei immer auf die Augen – auch deshalb, weil in ihnen die Seele wohnt. 😉

Diesen Artikel schrieb ich, weil Gerda bei Joachim Schlichting anmerkte, daß sie ohne Makro nicht solche Eindrücke mit dem Palmkätzchen wie er hätte haben können. Das stimmt so nicht.
Allerdings erlaubt das beständige Makrotografieren, daß man mit blossem Auge etwas erkennen kann, was man sonst nicht erkennen dürfte. Das Auge ist durch die Fotografie geschult, es genieriert durch Erfahrungswerte ein schlüssiges Bild von den jeweiligen Winzlingen.
Auch in diesem Falle auf dem Löwenzahn wusste ich, was es war, bevor ich die Kamera draufhielt.