Category: Keramik

Schichtenpalast

Eines meiner filigransten Keramikwerke.

Ich erinnerte mich an es, als ich bei Almuth (Pflanzwas) die Ahornfeder sah .
Zwar ist mein Keramikplalast nicht so filigran, kann er auch nicht sein, aber zumindest ist er sehr fragil, verletzlich und man muss behutsam mit ihm umgehen.

Hier ein Blick von oben durch den Schichtenpalast. UrsprĂĽnglich kam ich auf die Idee, als ich bei jemand einen “Drehturm” aus Ritter-Sport-Tafeln sah 🙂

Ein blanker Turm aus “Schokotafeln” wĂĽrde sich kaum eignen. denn mehr als etwa 3 cm Dicke Ton wĂĽrden beim Brennen im Keramikofen ärgste Probleme machen. So habe ich bei diesen 11 identischen Schichtformen sicherheitshalber einen Zwischenraum kreiert, der zudem auch zur Ă„sthetik beiträgt.

Der Transport zwischen den Brenngängen ist auch difizil, denn falsch angefasst brechen die Schichten des getrockneten Tons wie Zwieback. Das muß bei der Konstruktion mit bedacht werden.
Auch jetzt wĂĽrde ein unbedachter, schneller Transport wohl Schaden anrichten.

Bergziegejunges

Bergziegejunges

Ich hatte es einst in einem Kurs mit sogenanntem Paperclay (Ton gemischt mit Zellulose) gefertigt – was sehr dĂĽnne Strukturen erlaubt.
Das ganze Tier wiegt nur ein paar Gramm, weil es völlig hohl ist, selbst die Hörner und Beinchen sind hohl.

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Man kann es tragen, ohne daß es zerbricht. Wären die Beinchen aus reinem Ton, wäre das ein fast chancenloses Unterfangen.
“Auf Mikroebene” verzahnt sich das Material stabiler als beim reinen Ton.

Jeden Monat des Jahres 2020 eine Erinnerung, diesmal Juni 2020.

Rote Keramikkugel

So eine Kugel bleibt selten allein, meist spielen sich andere Elemente hinzu. Wie hier.
Die Kugel dĂĽrfte 8 cm im Durchmesser haben.
Sie liegt in einer blauen Schale, die wiederum auf einer Keramiksäule ruht.
Und diese Säule steht im Garten, unweit des Teichs.