Category: Keramik

Muscheliges

Eine recht große Arbeit, wohl vor 5 Jahren entstanden.

Daß sie im Anfang aus einem verdrehten Band entstanden ist, ist nicht mehr zu erkennen.

Im Moment arbeite ich wieder etwas mehr in der Werkstatt.
Die Hoffnung ist, daß ich wieder grössere Werke fertige.

Meinen Gorillawächter im Garten etwa hatte ich seinerzeit an zwei aufeinander folgenden Tagen gefertigt und den Schlusspunkt nachts um drei gesetzt.

Arbeiten mit Ton sind wohl fast aus der Zeit gefallen.

Es ist ein langsames Tun. Die Resultate werden nach zweimaligem Brand erst viele Wochen später sichtbar.

Aber dennoch sagt mir plastisches Arbeiten generell zu.

Alle Tassen…im Schrank!

Ich nehme an Myriades Impulswerkstatt teil. Und zwar an der 15. Ausgabe.
Eines ihrer vier Impulse dieser nun 15. Ausgabe ist oben zu sehen.

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Kaffee ist mein Glück!

Das war nicht immer so: Ein Arbeitskollege machte mich spät auf dieses eigenartige Gebräu aufmerksam. Ich kannte es zuvor als zu bitter.

Ich sammele seit fast 15 Jahren Tassen, vornehmlich von Keramikmärkten, dabei sowohl Espressotassen als auch Kaffehumpen. 🙂

Ich zeige hier mal exemplarisch 4 Espressotassen von Job Heykamp, dem ich auch freundschaftlich verbunden bin.


Unzulängliches transformieren

Meine grosse Patchworkkugel hat den zweiten Brand nicht gut überstanden.

Kaputt schlagen oder das Schadhafte transformieren?

Ich neige in letzter Zeit zum Zweiten. Vielleicht auch letztlich durch einen mir bekannten Künstler, der nach meiner Information Kurse gibt, wie man misslungene Grafik oder Gemälde so abwandeln kann, daß doch noch etwas wertvolles daraus wird.
Nein, er ist sogar dediziert der Meinung, daß es nichts gibt, was sich nicht retten liese.

Zum einen hatte ich viel Arbeit reingesteckt in diese Kugel, aber zum zweiten ein paar Dinge nicht beachtet. Soll ich deswegen dieses Werk zertrümmern?

Nein, ich flexte einige Teile ab, setze jetzt vielleicht Blumen in die so geschaffene Öffnung, das weiß ich noch nicht.

Es ist auch so, daß Arbeit mit Ton einige ZEIT braucht, das passt garnicht zu dem Anspruch, 1000 Dinge anzupacken und auf 1001 Hochzeiten zu tanzen 😉

Entweder man macht Keramik in der gebotenen Ruhe oder lässt es sein.