Author: kopfundgestalt

Solitärbienen unterwegs

Bei 11 Grad fand ich einige Solitärbienen an der Weide vor:

Meines Erachtens eine “Andrena praecox“.

Das Grössenverhältnis dieser dazu recht kleinen Solitärbiene passt fotografisch ganz gut zur oben gezeigten. Welche Art es genau ist, wage ich jetzt mal nicht zu sagen.

Aufgenommen am 26.03.2020

Etagenwirbel

Wasseraustritt aus einem Granitstein.

Ich mag das Spiel des Wassers, das sich in seiner Formausprägung unendlich ändert.
Es versorgt mich stetig mit neuen Kreationen, was ich als wohltuend empfinde.


Fotografiert am 09.03.2020

Urheberschaft oder Herkunft

Im Jahr 2020 geht es dank Christiane mit den Etüden weiter.
Die Wortspende stammt diesmal von Elke Speidel.
Ich beteilige mich gerne an dem Projekt, nun schon in der 6. Etüden-Ausgabe des Jahres.
Folgende Worte sind zu verwenden:

Forsythien
lächerlich
erfrieren

Ein mittellanger Text:

*

Wenn man sich für einen bestimmten Song interessiert, dann kann es interessant sein, dessen Urheberschaft zu verfolgen.
„Killing Me Softly with His Song“ wurde für Roberta Flack zum Welthit, aber folgender Artikel zeigt, daß ihn ursprünglich Lori Liebermann getextet und gesungen hat.
Loris Album wurde damals zum Flop, Roberta Flack machte anschliessend den Song daraus zu einem Megaerfolg.

In der Wissenschaft ist es wohl ähnlich.
Vor etwa 8 Jahren las ich, daß ein deutscher Wissenschaftler, Heinrich Matthaei, der das maßgebliche Experiment zur Entschlüsselung des genetischen Codes durchführte, nicht beim Nobelpreis berücksichtigt wurde. Er muß bei dieser Nachricht regelrecht erfroren sein.

Das was ich in Wikipedia zu den Forsythien fand:

Die Pflanzengattung Forsythia wurde von Martin Vahl zu Ehren von William Forsyth benannt. Forsyth hat den Zierstrauch aus China übrigens selbst nie zu Gesicht bekommen. Er starb fast 40 Jahre bevor Robert Fortune die ersten lebenden Exemplare nach Europa brachte.

Schon irgendwie lächerlich, wenn man einem Strauch den Namen schenkt und nicht davon weiß.


*

99 Worte

Ectopsocus briggsi

Am Insektenhotel sah ich ganz schwach eine kleine Fliege. Um was handelte es sich bei dem höchstens 2 mm langen Tier?

Ich schoß genau 25 Aufnahmen.
Ohne viel zu erwarten.

Beim Anschauen am PC ergab es sich, daß vielleicht 5 Aufnahmen ausreichend scharf waren. Yippie!

Hier die beste Aufnahme, bevor es davon flog:

Es handelt sich um Ectopsocus briggsi, zur Ordnung Staubläuse gehörend.

Die Insektenbox sagt:

Allgemeines:
Von der Art kommen nur wenige Männchen vor. Deshalb nimmt man an, dass sich die Tiere im wesentlichen ohne Begattung fortpflanzen (fakultative Parthenogenese).
Kennzeichen:
Die Vorderflügel sind glasklar oder leicht grau getrübt. An den Aderenden der Vorderflügel befinden sich dunkle Flecken. (Siehe auch Bild 2)
Körperlänge:
1,5 – 2 mm

Aufnahme am 19.03.2020