Author: kopfundgestalt

Blumenfliege Anthomyia

Am 1. Dezember war es zwischendurch sonnig, sodaĂź ich eine Weile am Efeu verweilte.

Eines meiner Lieblingsinsekten war da, die Blumenfliege.
Aber zwei verschiedene Arten, wie man sehen wird 🙂

Anthomyia pluvialis. Hier sitzt sie noch etwas untätig…erstmal Sonnne auftanken.
Ihre Flecken sind nicht so massiv wie bei der anderen Art.. Ein Weibchen ĂĽbrigens.

Anthomyia procellaris, Männchen, beim Flügel reinigen. Das alles muß getan werden, bevor es losgehen kann.

Der gelbe Punkt ist eine Haltere, die das Fliegen erleichtert. Ein Messinstrument sozusagen.

Noch ist es nicht so weit bei dem Männchen des Anthomyia procellaris Typs.

*

Aber dann geht es an den Nektar, der durch DrĂĽsen auf den Disken des Efeu ausgegeben wird.

Die Mondfleck-Feldschwebfliege links erweist sich hierbei als Koloss zu unserer Blumenfliege Anthomyia procellaris rechts.
Die Blumenfliege schlĂĽrft mit ihrem RĂĽssel den Nektarsaft auf.

Neue Doppelwandgefässe

Ich habe unlängst drei Doppelwandgefässe geschaffen.

Jetzt sind sie fertig gebrannt.

Hier das Kleinste der drei:

Man könnte es für Fingerfood verwenden. 15 cm im Durchmesser urspr., 13 cm im gebrannten Zustand.

Das zweite Gefäss war deutlich grösser und in einem anderen Blau glasiert:

Dunkles Blau. 23 cm im Durchmesser, ursprĂĽnglich 25 cm.
Schrumpfen darf der Ton ja, nur gleichmässig muss er es tun, haha.

Und nun zum dritten, der eigentlichen von meiner Frau gewĂĽnschten Auftragsarbeit. Genauso groĂź wie das zweite:

Ansicht 1

Ansicht 2

Ansicht 3

Keine Risse. Die Glasur ist gerade beim 3. Gefäss, mit dem Fliessblau, so ausgefallen wie gewünscht.

Ich kann zufrieden sein.

Auch damit, daß ich wieder mal länger in der Werkstatt gewesen war. Bis dato hatte ich mir in diesem Jahr wenig Zeit dazu genommen.
Man hetzt von Aktivität zu Aktivität, das langsame Tun fällt hinten runter.