Author: kopfundgestalt

In echt am 7.8.

Dank Mithilfe zweier Leserinnen konnte ich meine Spiegelreflex-Kamera doch noch auslesen.

Hier also die “spanische Flagge” vom 7.8.2022 – und nicht vom Vorjahr.

Diese Falter zeigt einige Eigentümlichkeiten.
Aufgescheucht durch Geräusch verzieht er sich zumeist weit weg ins Gebüsch und kommt kaum wieder, wenn, dann vielleicht nach 30 Minuten. 😉
Wenn er nicht völlig flieht, fliegt er zu einem nahen Blatt, wo er regungslos in geschlossener Haltung verbleibt.

Seine Mimikry auf den geschlossenen Deckflügeln erinnern an ein Büschelgras vor schwarzem Hintergrund.
Zudem signalisiert er durch seine zweite Verteidigungswaffe “Orange”: Nicht essbar.

Ich sah ihn zumeist am Wasserdost. Aber erstaunlicherweise auch an einer Kugeldistel. Letztes Jahr sogar im Garten an einem weissen Sommerflieder.

Auffallend auch der zweibahnige Rüssel, den man beim letzten Foto gut sieht. Den er aber auch so mit Hummeln ect teilt.
Warum sich das evolutionär so entwickelt hat, keine Ahnung.

Wiedererscheinen der Spanischen Flagge

Der Wasserdost als Hort vieler Falter

Bei einem meiner Lieblingswege blüht wieder der Wasserdost. Und an genau dieser Stelle traf ich wieder wie im letzten Jahr die “Spanische Flagge” an.

Das Foto ist allerdings vom letzten Jahr.

Meine Spiegelreflex-Kamera erlaubt nicht mehr das Überspielen der aktuellen Fotos. Als Notbehelf könnte eine alte Panasonic dienen, in der ich den Kamerachip einstecke. Aber auch die will das nicht mehr leisten, obwohl sie das zweimal schon tat.

Also sammelt sich ungesehen ein Fotovorrat an, den ich wohl irgendwann bergen kann. Chips habe ich jedenfalls einige.

Knausrigkeit

Hans spürt nach…was hat es mit dem Knausern eigentlich auf sich?!

***

15 € die Stunde. Fürs Gießen.

Eigentlich ein ganz guter Lohn dafür, wenn man wochenlang verreist ist und jemand die Pflege der Pflanzen übernehmen soll.

Die reisewütige Frau, die kaum mal länger zuhause ist, meint, daß das Gießen in ihrem Haus und Garten in 10, 15 Minuten erledigt sei.
Theoretisch stimmt die Rechnung vielleicht ja. Man verlässt als Helferin das eigene Haus mit Jacke, schliesst beim zu betreuenden Haus auf und kümmert sich sorgsam um all das Grüne. Dann schliesst man zu und geht wieder nachhause. Geht doch hurtig oder?!
Zur Rede gestellt von anderen Nachbarn meint die Reisende, dass die Betreuerin es ja ursprünglich umsonst hatte machen wollen! Also!

*

Minimal 10 Stunden Fahrt nach Italien, plus eine gute Stunde Umweg nach Frankfurt, daher Zwischenübernachtung am Lago Como. Zu dritt, zwei Mann und eine Frau, auf dem Wege zu einem Seminar.

In Italien fährt die Reisebegleiterin, die mich ablöste, meinen Spiegel ab.

Ich berechne nach der Rückkehr nachhause ihren Anteil an allem, Fahrt, Übernachtung, Spiegel mit insgesamt lächerlichen 60 €.
Das ist ihr viel zu viel!! Ich werfe ihr aus Wut 20 € ins Auto zurück.
Nicht nur das: Sie beschwert sich später bei anderen, daß ich viel zu viel verlangt hätte! 60 €!! Ich hätte doch ein Stück Glas an den Aussenspiegel kleben können, das wäre doch viel einfacher gewesen.

*

Aktzeichnen an einem Samstag.
Für die zwei Modelle hatte ich ein kleines Budget vorgesehen.
Das erste Modell versetzte mich, so rief ich das zweite an, ob es eher kommen könne.

Es kam dann auch, blieb etwas länger als vorgesehen.
Um dieses Längerbleiben (mind. 45 Minuten) auszugleichen, schlug ich vor, jeder solle 60 Cent drauflegen, um das zu honorieren.
Da gab es dann eine Frau, eine nicht arme, die die 60 Cent mehr nicht bezahlen wollte. Ich würde die Preise verderben.
Ich fiel aus allen Wolken.

*

Ähnliche Geschichten kenne ich noch mehr. Aber die mag ich nicht mehr erzählen. Das mag genügen 🙂