Author: kopfundgestalt

Gold war einmal

Im abgelaufenen Sommer war ich immer insgeheim auf der Suche nach Goldwespen.

Wo man sie gemeinhin finden kann, weiß ich nachwievor nicht. Ich sorge eben nicht dafür, daß ich im Bilde bin.
Väterchen Zufall half mir in diesem einen Falle vor einem Monat:

Gemeine Goldwespe oder Feuer-Goldwespe (Chrysis ignita)

Wie auch immer: Bei der Fotografie selbst merkte ich NICHTS von dem Glitzer des sehr kleinen Tiers. Ich dachte nur: Nanu, ein merkwürdig kompaktes Insekt. Lohnt sich, es mal zu fotografieren, wennauch…

Solche Erfahrungen führen dazu, dass ich erstmal ALLES fotografiere, was mir merkwürdig erscheint. Und wenn es tatsächlich dann im Nachhinein unbedeutend ist, was solls.

GOLD ist im Moment , Ende September, der Efeu. Da tummelt sich doch noch erheblich viel. Hier eine winzige Schwebfliege:

Sphaerophoria scripta – gewöhnliche Langbauchwebfliege

Gold ist also noch, am 28.09.2022!

Vergessenes Spinnchen

In Kreta konnte ich einige exotoisch anmutende Tierchen fotografieren. Dieses folgende hatte ich noch nicht vorgestellt:

Die wilde Spinnenameise
Die Schraube lässt vermuten, daß das Spinnchen klein wäre. Das ist sie aber nicht.

Es hatte bald genug von meiner Zudringlichkeit. Und machte sich davon.

Mein letztes Doppelwandgefäss

Doppelwandgefässe habe ich schon einige konstruiert in meiner jungen/alten Keramikkarriere. Die folgende Form hatte ich vor 2 Monaten zeichnerisch vorbereitet gehabt, um mir sicherer zu sein, daß die Idee zu einer sinnvollen Variante führt.

Das Objekt ist 35 cm im Durchmesse, die Innenschale 15 cm.
Die Glasur wurde ausgegossen und durch Schwenken des Gefässes verteilt. Übergelaufenes mit dem Schwamm entfernt.

Ich habe Ideen in peto, dieses Prinzip nochmal weiterzuführen. Dann muss ich mich wieder etwas in die Werkstatt vergraben.