Category: Keramik

Kusszahl on its way

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Dies ist die (dreidimensionale) Kußzahl, die ich vorletztes Jahr aus Paperclay, einem Hybrid aus Ton und Zellulose fertigte.

Ich versuchte mich erneut daran, allerdings dann mit echtem Ton und auch nicht mithilfe von Kugeln mit 5 cm Durchmesser, sondern mit 15 cm Durchmesser.

32 x diese Grundform, aber mit nur 7 vorhandenen Gipsformen.

16 Kugeln habe ich geschaffen, obwohl es nur 13 bedarft hätte. Aber 3 als Reserve, falls was schief ginge.

Am Dienstag, 7.7.2020, habe ich damit begonnen, sie zusammenzusetzen.

Das ist die mittlere Basis: 6 Kugeln um die mittlere zentrale Kugel.

Der Dreier wurde Kugel für Kugel auf die “Basis” montiert

Nachdem dieses Konstrukt etwas getrocknet war, drehte ich mit meiner Frau das schwere Gebilde um 180 Grad auf die andere Seite. Dazu verwendete ich ein kleines Brett als Deckhaube.

Als nächstes wurden die restlichen drei Kugeln auf die schon vorhanenen 10 Kugeln montiert.

Alle 13 Kugeln in Position

Man wird sehen, was der Trocknungsprozess bringt.
Die mittlere Kugel ist kontaktiert durch 12 Kugeln, daher: Kusszahl.

Es ist damit zu rechnen, daß Nachbesserungen nötig sind.
Jedenfalls haben alle 13 Kugeln ein Miniloch, damit Luft beim Brennen ausströmen kann

Falls der erste Brand dann durch ist, steht die Glasur an.

Kusszahl reloaded

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Dies ist die (dreidimensionale) Kußzahl, die ich vorletztes Jahr aus Ton konstruiert hatte .

Die 13 Kugeln waren einzeln manuell zusammengesetzt worden, aus sehr dünnem Paperclay, einem Gemisch aus weißem Ton und Zellulose.

Jetzt versuche ich mich erneut daran, allerdings nicht mithilfe von Kugeln mit 5 cm Durchmesser, sondern mit 15 cm Durchmesser.

Dazu musste ich in 3 Tagen 26 Kugelhalbformen aus KORK, einer neuen Tonart formen. Da wir nur 7 Gipsformen a 15 cm haben, war immer wieder zeitversetztes Arbeiten vonnöten. Insgesamt habe ich sicherheitshalber 32 x diese Gipsformen bestückt. Wenn da mal eine unsaubere Kugel dabei sein sollte, habe ich drei Ersatzkugeln zur Verfügung, wenn es dann ans Zusammenbauen der 13 Kugeln geht.

Alle Kugeln ruhen bis dahin sicher in Plastikhüllen.

Bergziegenfohlen

Bergziegenfohlen

Ich hatte es einst in einem Kurs mit sogenanntem Paperclay (Ton gemischt mit Zellulose) gefertigt – was sehr dünne Strukturen erlaubt.
Das ganze Tier wiegt nur ein paar Gramm, weil es völlig hohl ist, selbst die Hörner und Beinchen sind hohl.

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Man kann es tragen, ohne daß es zerbricht. Wären die Beinchen aus reinem Ton, wäre das chancenlos.
Auf Mikroebene verzahnt sich das Material ganz anders als beim reinen Ton.