Category: Keramik

Bau einer zweiten Gartenstele

Die folgende Stele steht schon länger in meinem Garten.

Sie besteht aus vielen hohlen geometrischen Elementen, die ich wiederum mit eigenen geometrischen Elementen glasiert und verziert hatte.

11 solcher “eckiger” Elemente hatte ich seinerzeit, vor vielleicht 10 Jahren geschaffen.

Schon immer hatte ich die Idee, diese Aufgabe zu wiederholen.
Eine Woche nach unserem Italienurlaub hatte ich die Kraft, eine solche Mammutaufgabe in Angriff zu nehmen.

Als erster Akt zu einem solchen Tun habe ich am Sonntagabend und den ganzen Montag hindurch 10 Grundformen geschaffen – in einer Art Furor sozusagen:

Das sind 9 von 10 Grundformen, die ich gestern schuf.

Eine weitere Arbeit

Ein “V”, hohl.

Wie “Victory”.

Ein Sieg ist es aber nicht geworden, denn das “V” war etwas anders geplant.
Die zwei Flächen oben sollten waagerecht ausgerichtet sein.
Der Ton hielt sich nicht dran, wie so oft!

Immerhin ist das Stück nicht verletzt – was schon mal ein Plus ist. Es muss ja 1220 – 1240 Grad aushalten.

Gerd

Vor Jahren fertigte ich aus Ton meinen Vornamen: G-E-R-H-A-R-D.
Vor ein paar Tagen fiel mir ein “R” herunter, dasjenige zu “hard”.
Es geschah bei Reinigungsarbeiten.

Jetzt liegt auf dem Fenster nur noch “Gerd”, womit ich – erstaunlicherweise – zufrieden bin.

Vor Jahrzehnten nämlich ärgerte mich immer, wenn jemand mich Gerd nannte.
Nennt man etwa einen “Erhard” “Erd?! Nicht daß ich wüsste!
Zu allem Überfluss bekam ich damals zwei Schachurkunden, eine davon auch noch mit einem Jahr Verzögerung, in dem mein Vorname mit Gerd geschrieben wurde.

Heutzutage verstehe ich, daß Gerd eine akzeptable Abkürzung von “Gerhard” ist, vielleicht so etwas wie ein Kosename.

Einen anderen Gerd lernte ich erst spät kennen: Das war Gerd Baltus, ein Schauspieler, den ich gerne bei seinem Tun sah. Baltus spielte meist einen Sonderling. Zumindest wurde er beständig für solche Rollen gebucht. Aber auch er hies offenbar Gerhard, wie ich Wikipedia entnahm.