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Es gibt meist eine zweite Chance…

Oft suche ich vergebens nach der Bezeichnung eines Tierchens, das ich überraschend und neu auf irgendeinem Blatt vorfinde.

Käferartig, aber kein Käfer

So auch mit diesem feinen Tierchen, Planuncus tingitanus

Die Nymphe einer Waldschabe ist nicht groß, etwas grösser allerdings als ein Rapsglanzkäfer, so dass wir vielleicht bei 3 – 4 mm landen.

3 Wochen zuvor hatte ich es schon mal im Fokus, aber sehr unscharf und zudem flüchtete es vor mir sehr rasch.
Noch nie hatte ich es vorher gesehen. Vermutlich auch deswegen, weil es richtig klein ist.

Es inspizierte ein noch kleineres Tierchen, das tot war.


Drei Mal Nichtwissen

Der Wollziest Die Kronenlichtnelke wird von einer Minifliege Pipizella besucht, aber auch recht bald von einer superflinken Blutlaus.

Noch ist es gemütlich auf der Blüte (3,5 cm Durchmesser) des Wollziest. der Kronenlichtnelke .
Doch schon naht in Windeseile eine winzige Blutlaus.
Der Fruchtfreflex der weit grösseren Fliege erfolgt anstandslos und das mehrmals hintereinander, denn das Spinnentier rennt gnadenlos die Blüte auf und ab..
Kaum geflohen, setzt sie sich die Schwebfliege wieder hin, wie es sich für eine Schwebfliege gehört, mit einigem Gemach der alten Stelle annähernd.

Die erwähnte kleine Schwebfliege war mir zuvor nicht bekannt.
Auch das Aussehen dieses kleinen Spinnentiers nicht.
Und auch die Blüte kannte ich vom Namen her zuvor nicht.

Also 3x was gelernt.
Ein Glückstag!

P.S. Und gestern/heute durfte ich durch Puzzleblume (siehe Kommentare) den richtigen Namen der Blüte erfahren!

Danke!


Die lustige Schwingfliege

Am 6.6.2021 war ich vielfach fotografisch unterwegs.

Die Schwingfliege hat ihren Namen von dem langsamen Vor- und Zurückschwingen der Flügel .
Sie wirkt hier, auch von der Grösse her, wie eine Ameise, ist aber keine.

Das Gravitätische gehört genauso zu ihrem Tagesablauf wie alles andere.
Vorderbeine schrubben, ist nie verkehrt. Und Strukturfarben eine Chance auf den Flügeln geben.
Durst haben auch die ganz Kleinen. Man fragt sich nur, WIE genau sie dem Tropfen zuleibe rückt.
Wahrscheinlich saugt sie von oben Substrat ab.
Der Tropfen wird kaum kleiner dabei, haha.

Diese kleine Fliege war mir zuvor nicht bekannt. Grund sie hier zu erwähnen.


Funde an einem Feldweg

Am 6.6.2021 war ich unterwegs, um ein Naturschutzgebiet nahe Eussenheim zu begutachten. Dort soll es seltene Käferarten geben.
Leider fand ich keinen Zugang. Ich muss demnächst wiederkommen.

Als ich das Gebiet etwas umlief, fotografierte ich in den Gebüschen am Rande des Feldwegs.

Criorhina berberina , die Hummelschwebfliege, zeigte ich schon.