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Wo der Sommer zuhaus’ ist!

Noch ist nicht Schicht im Schacht, noch gibt es sommerliche Temperaturen.

So am Samstag, ach in Sommerhausen!

Sommerhausen ist eine Künstlergemeinde. Da hat Veit Relin, der Zeichner, Schauspieler und Produzent einst das Torturmtheater gegründet.

Im September gibt es einen guten Keramikmarkt, an dem wir auch teilnehmen.. 28 Aussteller sind es diesmal , die ihre Produkte einem fachkundigen Publikum präsentieren.

Wir hatten einen Stand am Hauptplatz, dem “Plan”.

Hier ein Teil unseres Standes.

Eine schöne Begegnung hatten wir mit fünf Schwedinnen. Sie kennen sich seit über 50 Jahren und machen hier im Fränkischen immer Urlaub.

Wunderbar leicht und frohgestimmt, diese Frauen!

Am Samstag war viel “Auftrieb’, eine Menge an interessanten Menschen!

Witzig war, dass ich einer Koryphäe der Uni etwas über Theoretisches aus der Biologie erzählte , er aber nicht durchblicken ließ, dass er vom Fach war und zudem Beiträge zur Photosynthese veröffentlicht hatte . Das erfuhr ich erst später, da ich den Namen seiner Frau kannte. Zuhause recherchierte ich dann ein wenig.

Dasselbe ist mir mal in Istanbul passiert, als ich jemand etwas über Musik erzählte, der, mir nicht bekannt, ein bedeutender Jazzmusiker in istanbul war.😀

Jedenfalls waren die acht Stunden vor Ort ein so dichtes Erleben wie selten!

Verschiedene Sprachen

Christianes neuer Etüdenaufruf verlockt mich wieder.
Mein max. 300 Worte umfassender Text soll die Worte
Regentonne
sensibel
schwanken.
enthalten.

*

Ich habe den Eindruck: Je mehr Menschen man kennenlernt, umso unklarer erscheinen manchmal ihre Aussagen.

Was meint jeweils ein Satz, was wird da gerade ausgedrückt, was steht hinter der jeweiligen Aussage?

Genauso wie eine Regentonne Myriaden an Tropfen fassen kann, so unterschiedlich können Menschen auf eine Situation reagieren und dies auch noch unterschiedlich in Worte kleiden. Zwar sind die angewandten Worte jeweils bekannt, aber was führt dazu, daß genau die gerade gebrauchten in einer bestimmten Situation fallen?
Manchmal scheinen sie eher zufällig zu sein. Das führt dann dazu, daß jemand nach einer Erwiderung darauf sagt: DAS habe ich SO nicht gesagt!
Bin ich da jetzt zu sensibel? Mancher würde mir wohl dieses Etikett jetzt verpassen.

Aber ich schwanke: Ist es nicht im Grunde unser aller Gefühl, daß wir in verschiedenen Welten unterwegs sind? Wir alle?!