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Tagebuch

Ich hatte mir zu Anfang des Jahres gewünscht, wieder mehr Tagebuch zu schreiben. Und Bücher zu lesen.

Aus dem Zweiten ist nichts geworden, aus dem ersten eigentlich schon.
Zwar schreibe ich nicht täglich, aber doch gut regelmässig.
69 Wordseiten sind es bisher geworden.
Nicht unbedingt geistreicher Stoff, oft reine Tätigkeitsbeschreibung und Beobachtungen. Philosophie nur am Rande und versprengselt.
Das war früher anders, aber als Rentner hat man offenbar kaum Zeit.
Das was mich antrieb, es wieder zu versuchen, war der Gedanke, liebevoll an mich selbst zu schreiben und mich mit mir auseinanderzusetzen. Ein pädagogischer Gedanke.

Sei so zu Dir (deinem inneren Kind) wie es ein Vater tun würde, der seinen Sohn an der Hand führt. Verständnisvoll, hinhorchend, mitfühlend und unterstützend.

Der Moschusbock

Da sitzt man auf einer Terasse eines italienischen Restaurants, ganz ohne Fotoapparat jedweder Art und dann das:

Ein Mann klaubt einer Frau zwei Tische weiter einen Käfer aus dem vollen Haar und setzt diesen in einen großen Zementkübel ab.

Ein mächtiger Bockkäfer war es, der dann am und um den Kübel ständig, unablässig und unstet herumkletterte, als gelte es einen Preis zu gewinnen.

Ich lieh mir ein Handy aus und bat mir die Fotos zu schicken.

Wann sieht man denn sonst mal so ein großes Tier? Es war zumindest der grösste Käfer, den ich bisher sah.

Ich hoffe, Tilda ist zufrieden.