Category: Musik

Frachter im Z87

Die Band um Julia Frach (Zylinder) hörte ich Ende November im Z87, einer Kesselhalle im ehemaligen Bürgerbräugelände in Würzburg.

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Hier eines ihrer Lieder: Es geht ums Tweeten und teilen auf sozialen Medien..

 

Ich kaufte mir an diesem Abend eine CD, die ich im Auto jetzt schon längere Zeit höre und was mich deswegen antrieb, diesen kleinen Beitrag über diese famose Band zu schreiben.
Gerne denke ich an diesen Abend zurück!

 

Looking around for good music

Ich habe nach längerer Zeit wieder mal intensiv nach elektronischer Musik geforscht.

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Bei Aardvarck bin ich fündig geworden: Monkey Formula von 2019.

Hier ein Track mit dem Titel “What u“, programmatisch für den Inhalt des Players, bei dem es um Fragen zur menschlichen Identität geht…

In der Hitze des Autos…

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…verbiegt sich schon mal Plastik.

Dies ist ein Beitrag zu Ullis Alltagsprojekt.

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Nichtsdestotrotz, trotz Verbiegen der Hülle in der Hitze des Sommers, höre ich den Longplayer “Tacit Script” von Stefan Goldmann jetzt schon eine gute Weile, praktisch jedes Mal, wenn ich das Auto starte.
Das folgende Stück ist m.E. eher experimenteller Musik zuzuordnen !

*

Wie ich kürzlich feststellte (und natürlich auch wusste), habe ich jede Menge Musik auf dem Rechner.
Musikforschung war ja schon eh und je mein Ding.
Zur Zeit  ist das Forschen nach neuen, interessanten musikalischen Projekten – im eher experimentellen Sektor – etwas schmerzlich in den Hintergrund getreten. Scheinbar habe ich nicht mehr soviel Zeit, andere Dinge sind in den Vordergrund gerückt, wie das Fotografieren und Bloggen – und die Partnerschaft natürlich.

Martyn – Why

Vor 10 Jahren bin ich auf den Holländer Martyn Deykers (geb. 1975) aufmerksam geworden.  Damals kam er mit einem vielbeachteten Album ( Great lenghts) raus und war in aller Munde.
Der beispielslose Hype um ihn und seine Musik schien ihm nicht so zu behagen, wie ich in einem Interview nachlesen konnte.

Wie ich nun las, hat Martyn vor gut einem Jahr einen Herzinfarkt erlitten. Nach der Gesundung beschäftigte er sich mit der Tabla, die nun seinem jüngsten Albums zugrunde liegt.

Hier der Track “Why” aus dem neuen Album “Voids” ( das ich kaufte).

 

 

 

Karen Gwyer

Karen Gwyer entdeckte ich vor knapp 2 Jahren.
Immer wieder mal widme ich mich intensiv Musik – und so kam es, daß ich wieder auf ihren Namen sties.

I discovered Karen Gwyer about 2 years ago.
Again and again I devote myself intensively to music – and so it came about that I found her name again.

Schlechte und gute Musik/ bad and good music

English below

Unlängst half ich einem Freund beim Umzug.
Nach der Aktion erwähnte ein mit ihm befreundeter Musikproduzent, daß er jüngst ein Klavierkonzert besucht hätte, bei der der Vortragende ganz einfache Griffe minutenlang vortrug. Das Publikum hätte danach Beifall geklatscht – er selbst fand es eher dürftig und verstehe nicht, daß man da nicht differenziere.

Obwohl ich mich als sehr erfahren im Musikhören bezeichnen würde, schon sehr vieles auch im experimentellen Sektor gehört habe und eine “ordentliche” Sammlung von Tonträgern mein eigen nenne(n muß), “verweigerte” ich zuletzt gerne ein abschliessendes negatives Urteil zu etwas Gehörtem.
Ich maße mir trotz meiner quantitativ hohen Erfahrung einfach manchmal kein Urteil an.  Zumal ich, etwa bei meiner Frau, merke, daß andere oft ein sehr feines Gespür für Qualität haben. Und auch explizit benennen können, was gut und zweckdienlich war, etwa die Abstimmung der Instrumente oder das Fehlen dieser. Wo es bei mir oft auch mangelt. Ich sehe manche Aspekte nicht.

Hier, am Biertisch, hielt ich dagegen. Musik ist etwas Difficiles, es gibt m. E. wenig bindende Kriterien. Ganz zu schweigen, wie Musik im Ohr und Gehirn des Einzelnen ankommt, also auch wie Muster neuronal empfunden werden. Hörhistorie und persönliche Historie im allgemeinen tragen auch zur Gemengelage bei. Und Bilder. Bilder.

Eine gewisse Demut in Sachen Musik möchte ich pflegen. Ab und an zumindest. Urteile kann man ja manchmal nicht sein lassen.

*

Recently I helped a friend move.
After the action, a befriended music producer mentioned that he had recently attended a piano concert in which the presenter performed very simple gestures for several minutes. The audience would have applauded after that – he found it rather meager and does not understand that one does not differentiate there.
Although I am very experienced in listening to music, have heard a great deal also in the experimental sector and own a “decent” collection of phonograms, I finally refuse a final negative judgment on something listened to.
Sometimes, despite my high level of experience, I do not judge myself. Especially since I notice, for example with my wife, that others often have a very good sense of quality. And also are able to name explicitly what was good and useful, such as the coordination of the instruments or the absence of this.
Here, at the beer table, I interfered. Music is difficult sometimes, there are m. E. little binding criteria. Not to mention how music arrives in the ear and brain of the individual, ie how patterns are perceived neurally. Listening history and personal history in general also contribute to the mixed situation.

I would like to keep a certain humility in music.