Category: Musik

Karen Gwyer

Karen Gwyer entdeckte ich vor knapp 2 Jahren.
Immer wieder mal widme ich mich intensiv Musik – und so kam es, daß ich wieder auf ihren Namen sties.

I discovered Karen Gwyer about 2 years ago.
Again and again I devote myself intensively to music – and so it came about that I found her name again.

Schlechte und gute Musik/ bad and good music

English below

Unlängst half ich einem Freund beim Umzug.
Nach der Aktion erwähnte ein mit ihm befreundeter Musikproduzent, daß er jüngst ein Klavierkonzert besucht hätte, bei der der Vortragende ganz einfache Griffe minutenlang vortrug. Das Publikum hätte danach Beifall geklatscht – er selbst fand es eher dürftig und verstehe nicht, daß man da nicht differenziere.

Obwohl ich mich als sehr erfahren im Musikhören bezeichnen würde, schon sehr vieles auch im experimentellen Sektor gehört habe und eine “ordentliche” Sammlung von Tonträgern mein eigen nenne(n muß), “verweigerte” ich zuletzt gerne ein abschliessendes negatives Urteil zu etwas Gehörtem.
Ich maße mir trotz meiner quantitativ hohen Erfahrung einfach manchmal kein Urteil an.  Zumal ich, etwa bei meiner Frau, merke, daß andere oft ein sehr feines Gespür für Qualität haben. Und auch explizit benennen können, was gut und zweckdienlich war, etwa die Abstimmung der Instrumente oder das Fehlen dieser. Wo es bei mir oft auch mangelt. Ich sehe manche Aspekte nicht.

Hier, am Biertisch, hielt ich dagegen. Musik ist etwas Difficiles, es gibt m. E. wenig bindende Kriterien. Ganz zu schweigen, wie Musik im Ohr und Gehirn des Einzelnen ankommt, also auch wie Muster neuronal empfunden werden. Hörhistorie und persönliche Historie im allgemeinen tragen auch zur Gemengelage bei. Und Bilder. Bilder.

Eine gewisse Demut in Sachen Musik möchte ich pflegen. Ab und an zumindest. Urteile kann man ja manchmal nicht sein lassen.

*

Recently I helped a friend move.
After the action, a befriended music producer mentioned that he had recently attended a piano concert in which the presenter performed very simple gestures for several minutes. The audience would have applauded after that – he found it rather meager and does not understand that one does not differentiate there.
Although I am very experienced in listening to music, have heard a great deal also in the experimental sector and own a “decent” collection of phonograms, I finally refuse a final negative judgment on something listened to.
Sometimes, despite my high level of experience, I do not judge myself. Especially since I notice, for example with my wife, that others often have a very good sense of quality. And also are able to name explicitly what was good and useful, such as the coordination of the instruments or the absence of this.
Here, at the beer table, I interfered. Music is difficult sometimes, there are m. E. little binding criteria. Not to mention how music arrives in the ear and brain of the individual, ie how patterns are perceived neurally. Listening history and personal history in general also contribute to the mixed situation.

I would like to keep a certain humility in music.

Gekkoh

Susumo Yokota, ein in meinen Augen vortrefflicher Produzent aus Japan, stelle ich mit folgender Auskopplung ” Gekkoh” aus dem Album “Sakura” vor:

Leider starb dieser umtriebige Produzent 2015 mit 54 Jahren.
Bisher besitze ich 6 Alben von ihm. Jedes weitere erwies sich als eine Bereicherung.

C418

Ein Track aus einem Album des 29-jährigen Daniel Rosenfeld aka C418, das ich jüngst kaufte:

 

Im Verlauf des letzten Jahres hörte ich sehr wenig Musik !
Davor hörte ich sehr viel Musik, über mindestens 17 Jahre forschte ich immer wieder nach Neuem, ganze Abende lang. Das Leben eines Nerds , so könnte man es umschreiben.

Was hat sich getan? Und warum?
Anderes hat offenbar seine Stelle eingenommen. Jetzt höre ich Musik von vergleichsweise wenigen Käufen, die ich in diesem Jahr tätigte, meist nur noch im Auto.

Elektroakustische Arbeiten von Stefan Hetzel

Musik ist mir sehr wichtig – ohne sie, wie wäre das?

Ich möchte heute auf eine der zahlreichen musikalischen Arbeiten von Stefan Hetzel, einem Bloggerkollegen, den ich ab und an sogar in realita treffe, hinweisen:

Hier das Spektrogramm der Arbeit dazu, sinnigerweise von Stefan in einem Kommentar  mit „Abstrakte Elektroakustische Malerei“  umschrieben. 🙂

spectrogram_ss04derg

Weitere Stücke zum anhören und reinhören in

https://wp.me/P1MYy1-25d

Viel Vergnügen!

Maceo Plex – Solar

Solar

Das Wirken des Produzenten Maceo Plex verfolge ich schon länger. 2017 brachte er die CD “Solar” heraus, aus dem ich folgenden Track “Indigo”  vorstelle.
( Der Sänger ist ab 0:33 zu hören.)

 

Mein Interesse an elektronischer Musik ist ungebrochen. Doch merke ich auch, daß ich nicht mehr so viel Zeit wie früher aufs Forschen in diesen Feldern verbringe.