Category: Musik

Gekkoh

Susumo Yokota, ein in meinen Augen vortrefflicher Produzent aus Japan, stelle ich mit folgender Auskopplung ” Gekkoh” aus dem Album “Sakura” vor:

Leider starb dieser umtriebige Produzent 2015 mit 54 Jahren.
Bisher besitze ich 6 Alben von ihm. Jedes weitere erwies sich als eine Bereicherung.

C418

Ein Track aus einem Album des 29-jährigen Daniel Rosenfeld aka C418, das ich jüngst kaufte:

 

Im Verlauf des letzten Jahres hörte ich sehr wenig Musik !
Davor hörte ich sehr viel Musik, über mindestens 17 Jahre forschte ich immer wieder nach Neuem, ganze Abende lang. Das Leben eines Nerds , so könnte man es umschreiben.

Was hat sich getan? Und warum?
Anderes hat offenbar seine Stelle eingenommen. Jetzt höre ich Musik von vergleichsweise wenigen Käufen, die ich in diesem Jahr tätigte, meist nur noch im Auto.

Elektroakustische Arbeiten von Stefan Hetzel

Musik ist mir sehr wichtig – ohne sie, wie wäre das?

Ich möchte heute auf eine der zahlreichen musikalischen Arbeiten von Stefan Hetzel, einem Bloggerkollegen, den ich ab und an sogar in realita treffe, hinweisen:

Hier das Spektrogramm der Arbeit dazu, sinnigerweise von Stefan in einem Kommentar  mit „Abstrakte Elektroakustische Malerei“  umschrieben. 🙂

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Weitere Stücke zum anhören und reinhören in

https://wp.me/P1MYy1-25d

Viel Vergnügen!

Maceo Plex – Solar

Solar

Das Wirken des Produzenten Maceo Plex verfolge ich schon länger. 2017 brachte er die CD “Solar” heraus, aus dem ich folgenden Track “Indigo”  vorstelle.
( Der Sänger ist ab 0:33 zu hören.)

 

Mein Interesse an elektronischer Musik ist ungebrochen. Doch merke ich auch, daß ich nicht mehr so viel Zeit wie früher aufs Forschen in diesen Feldern verbringe.

Contrast Trio mit neuer Musik

Das Contrast Trio aus Frankfurt, das ich im Jahre 2013 erstmals kennenlernte, hat nun seine dritte CD veröffentlicht. Das junge Trio um den Ukrainer Pianisten Yuriy Sych hat seit seinen Anfängen ordentlich Fahrt aufgenommen. Es gewann den hessischen Jazzpreis 2016.
Es macht mir Spaß, seine weitere Entwicklung zu verfolgen. Hier ihr Reisebericht nach Kiew, wo sie die besagte neue CD aufnahmen.

 

Diese Musik ist eine sehr gelungene Mischung aus Pop, Folklore, Jazz und Minimal.

Eine kleine Episode:
Als ich auf dem Museumsuferfest Frankfurt im August 2013 auch den dortigen Jazzgarten besuchte, waren fast alle Bierbänke besetzt. Meine Frau und ich setzen uns zu ein paar Leuten. Der Blick auf die Bühne war durch Bäume etwas verhangen.
Nach einer kurzen Weile trat das Contrast Trio auf und ich merkte alsbald, daß hier innovative Musik zu hören war.
Leider saß neben uns eine junge Frau, die lautstark über den unseligen Fleischgenuss der deutschen Bevölkerung dozierte. Ich bin zwar selbst Vegetarier, aber das hörte einfach nicht auf!
Ich war so genervt, daß ich sie fragen wollte: “Liebe Frau: Sind auf der Bühne 3, 4 oder 5 Musiker?” Womöglich hätte sie diese Frage nicht beantworten können!
Ich ging einer Konfrontation aus dem Weg und stellte mich mit meinem Rucksack und einem Bier in der Hand vor die Bühne und wurde erst dort richtig gewahr, wie toll die Musik war.
Seitdem bin ich Fan. Wir, die Jazzini Würzburg, holten 2016 diese Gruppe nach Würzburg, wo sie einen sehr schönen Erfolg auf unserem Jazzfest feierte.

 

 

Music my passion

Seit vielen Jahren treibt mich Musik um.

Naja:   Sooo   viele Jahre sind es nun auch wieder nicht! 

In den frühen 70ern hörte ich Club 64. Nachdem diese Sendung eingestellt wurde, gab es keinen weiteren Input mehr. Gesucht habe ich nicht. Funkstille!

In den 90ern, als das CD-Format aufkam, interessierte mich Musik erneut, denn mein Bruder hatte sich dafür warm gemacht, daß ich mir einen CD-Player zulege.
Ich hörte Pop, Rock, Blues und Songwriting.  Ich hatte letztlich nur die gängigen Medien wie TV-Programme zur Orientierung. Radio hörte ich nicht. Sonstigen Einfluß gab es auch nicht.

Damals gab es aber vermehrt Wühltische in Kaufhäusern, wo ich mir immer mal 10 CDs zu einem kleinen Preis erwarb, nie genau wissend, was da eigentlich drauf war. Ich ging nach den Titeln der Songs, nach dem Cover und der instrumentalen Besetzung.
Eine gewisse Ausbeute an interessanten Dingen war immer dabei!

Ein Freund hörte vor 10 – 15 Jahre massiv Musik aus dem Grenzbereich von Pop: Alles Gruppen, die wenig bekannt waren. Bei ihm lag immer ein Haufen neuer Cds verstreut in seiner kleinen Wohnung.
Durch ihn wuchs ganz allgemein mein Interesse. (Dennoch höre ich heute nichts mehr von diesem Material an).

Jazzanova

Ein Musiker machte mich Anfang der 2000er Jahre auf die Berliner Gruppe “Jazzanova” aufmerksam, ein Kollektiv von zwei Produzenten und einigen DJs. Allen war gemeinsam, daß sie elektronisch produzierten, also nach meiner Information kaum ein Instrument spielten.
Zunächst sagte mir “Jazzanova” nicht zu, aber auf erneute Nachfrage des Musikers und Freunds hörte ich mir das Songmaterial nochmals an – und fing Feuer!
Von da an lief es wie geschmiert!
Jazzanova hatte nämlich einen Sampler produziert, einen Mix von verschiedenen Künstlern und nach genau diesen hielt ich Ausschau.
Ich sties dabei u.a. auch auf den BBC-Radio-Moderator Gilles Peterson, der ein Musikguru war und ist und besonders in Jazz, Soul und Latin zuhause ist, aber auch elektronischer Musik gegenüber ein Ohr hat.

Es kam wie es kommen musste:
Ich stieg von einem zum anderen und streckte meine Fühler in der Musik aus.
Immer mehr interessierte mich dabei aber elektronisch produziertes Material.

Abendliche Freude

HEUTE ist es eines der schönsten Vergnügen für mich, abends nach neuen meist elektronisch produzierenden Künstlern Ausschau zu halten oder zu schauen, was die mir bekannten Neues (und Altes) produziert haben.
Ein schier endloses Vergnügen! Wie ich bereits im letzten Jahr postete: Die Plattform Discogs weist mittlerweile über 7 Millionen Künstler weltweit auf.

Zu den neueren Entdeckungen (2017) gehört für mich der Ambient-Künstler Steve Hausschildt.

 

Ob das gefällt, kann ich nicht sagen. Manchem mag das zu einfach sein, dann ist es so. Oder es ist manchem zu nervtötend oder sonst etwas – auch das kann ruhig sein!

Ich weiß nur eines: Musik treibt mich um und wird es hoffentlich noch lange tun 🙂

Ein Instrument, das sei noch angefügt,  spiele ich leider nicht. Meine Frau wünscht, daß ich es tue…vielleicht kommt es ja doch noch dazu.