Geraden in der Natur

Geraden in der Natur

Ein schönes Beispiel für Geraden in der Natur…

Kopf und Gestalt

Kann es sie überhaupt geben? Irgendwo las ich, daß Geraden nicht zur Natur gehören.
Umso erstaunter war ich, als ich mit meinem Macro eine Grasart fotografieren konnte, deren nach unten gerichteter blitzgerader Stengel drei “Strahlen” von sich gab, ausgerechnet drei und diese sich wie ein Regenschirm nach unten fortsetzten…wiederum in feiner schnurgerader Weise!

View original post

Blätterrausch

Herbstlicher Blätterzinnober, -ausschüttung und -überschuß: Überreiche Bemalung  und Verzierung pointillistischer Art auf den Wegen.
Hier ein Reigen aus fünf Blättermeer-Aufnahmen:

 

BL1N - Kopie - KopieBl5N - Kopie - KopieBL11N - Kopie - KopieBL12NBL15N

Geometrisches Objekt

Dreizack

Dieses sehr frühe grössere Objekt von mir war vor allem eine technische Aufgabe.
Da Ton “lebt”, ist es schwer, exakte Linien und Flächen zu bekommen und darauf kam es mir damals an!
Ton verzieht sich leicht, gerade wenn man Platten verschiedener Feuchtigkeit miteinander verarbeitet (also eine Arbeit nicht in allen Einzelheiten vorbereitet, sondern sukzessive arbeitet, der Eingebung folgend), aber selbst bei sorgsamen Tun kann sich alles verziehen. Wenn nicht beim Trocknen, dann beim Brand – so mein Verständnis!
Hier war das Ergebnis aber gut.

 

Eines wie keines

p1100358_n

Mit wohl 13 sprach mich “Ivanhoe” (mein Spielkamerad, der sich gern in dieser Rolle sah) an, ob ich ihn nicht in den örtlichen Schachclub begleiten mag.
Ich wollte! Viel Auswahl gab es in dem kleinen Ort auch nicht.

Steinig waren die Anfänge. Einer der Lokalheroen, so hörte ich viel später, meinte: “Der hat kein Talent!”.
Ich tat aber etwas für die Sache und verstand das Spiel allmählich immer besser und besser.

Sprung:

Anfang der 80er spielte ich in der Schach-Bundesliga.
In diese Zeit fielen auch drei Teilnahmen an deutschen Meisterschaften.

10 Jahre blieb ich bei diesem Verein. Das Profitum hielt recht bald stärkeren Einzug in den Ligen, wir als reine Amateurtruppe konnten da nicht mehr mithalten und waren, als ich aufhörte, drittklassig.

5 Jahre später fragte mich mein älterer Bruder für seinen kleinen Verein an.
Ich lies mich darauf ein! Vermutlich fühlte ich mich geehrt.
Der Verein florierte anfänglich mächtig: Ich lud sogar mal einen ehemaligen Weltspitzenspieler aus München für einen besonderen Abend ein.

Aber es ging mit dem Verein dann doch bergab. Nach 13 langen Jahren warf ich das Handtuch.

Gegenwart:

Ich spiele jetzt wieder, nach 5 – 6 Jahren Pause,  erneut Schach in einem kleineren Verein. Das hat mit meinem Ausscheiden aus dem Berufsleben zu tun.
Ich hatte mir das reiflich und lange überlegt! Große Vereine mag ich nicht mehr ansteuern, weil das mit zuviel Fahrten und damit auch keinem Vereinsabend verbunden ist.

Schach hat mich mein ganzes Leben begleitet. 
Es war mir Sport, Kunst und Wissenschaft – es ist ein Spiel eines wie keines
In kaum etwas anderes ist soviel meiner Energie geflossen.