Halbkugel mit inverser Spiegelung

Auf eine Halbkugel aus Keramik setzte ich die “inverse” Form dieser Halbkugel. Das reizte mich vor allem “mathematisch”.

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Dieses Objekt habe ich im Garten auf eine Keramiksäule plaziert:

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Die inverse Form habe ich per Hand aufgebaut und geformt, weil ich keine entspr. Gipsform zur Verfügung hatte.

 

Der “Tiefengrund” eines Begriffs

Vor etwa 4 Jahren hatte ich zufällig eine Begegnung mit,  wie es sich nachträglich herausstellte, einem Meisterschüler von Beuys .

Er wollte wissen, wer in Würzburg künstlerisch-kreativ tätig sei, ob er jemanden davon vielleicht kenne.
Als ich sagte, ich kenne eigentlich kaum einen Künstler dort persönlich, entgegnete er : “Ich bin kein Künstler, ich bin Bildhauer !!!“.

Das traf mich wie mit einem Hammer! Und zwar buchstäblich!

Denn ich hatte eigentlich schon immer eine Aversion gegen den Begriff “Kunst” oder “Künstler”. Ich hätte mich immer “Spieler mit Farben und Formen” genannt.

Was störte mich an dem Begriff? Das damit oft verbundene Statusdenken?!

War es also, bei näherer Beleuchtung… einfach nur Neid? Neid auf die Künstler, die sich um Geltung bemühen?
Wollte ich also auch etwas darstellen und gelten? Und war mir Geltungsbedürfnis eigentlich “verboten“?
Schaute ich daher mit Argwohn auf “das Heer” der Künstler?

Man sieht: Die Beweggründe eines Gefühls können vielschichtig und recht verborgen sein.

Zeit, sich zu versöhnen. Etwas gelten zu wollen, ist ganz normal.