Last night the moon came…

...dropping its clothes in the street

Dies ist ein Stück von Jon Hassell, das ich 2013 live erleben durfte.

Hier ein Mitschnitt eines früheren Konzerts (2009) von ihm:

Das besagte Jon Hassell -Konzert in Würzburg 2013 ist mir in bleibender Erinnerung!
Ich stand recht nahe an der Bühne und sah ihn und seine Mitmusiker dieses wunderbare Stück präsentieren.
Ein magischer Moment. Gänsehaut-Feeling.
Erst kürzlich habe ich mir dieses Stück wieder mehrmals angehört.

Taubenschwänzchen – weitere Aufnahmen

Weitere Aufnahmen des “griechischen” Taubenschwänzchens:

 

Rüssel7

…hat sogar Zeit, seinen Rüssel etwas einzurollen, bevor “die Nähmaschine” wieder vor Ort in Aktion treten kann.

Rüssel5

… langer, fast kerzengerader Rüssel.

Rüssel4

aber auch mit stark abgebogenem Rüssel kommt es an den Nektar.

Rüssel2

 

 

Kolibriartiges Insekt

Dieses rasend schnelle und große Insekt landet nicht auf Blüten sondern macht alles aus dem Flug

Rüssel8

Mit dem kleinen Fotoapparat, den ich auf Reisen dabei habe, musste ich an die 300 Aufnahmen machen, um einige wenige vernünftige Resultate zu erzielen.

Das Insekt, dessen Namen ich nicht kenne, taucht auch nur ganz gelegentlich auf und bleibt meist kurz. Ich denke, daß es den Nektar über Spannungsdifferenzen erspürt und zu genau den Blüten fliegt, die noch etwas anzubieten haben. Manchmal macht es nach einer gewissen Ernteleistung einen grösseren Bogen und kehrt an fast gleicher Stelle zurück, weil seine Sensorien ihm gemeldet haben, daß es noch etwas zu holen gibt.

Ob es Augen braucht? Jedenfalls sind es nicht die üblichen Netzaugen, sondern offenbar winzig kleine, die es zur Verfügung hat.

Unten sieht man es mit eingerolltem Rüssel auf pfeilschnellem Flug

Rüssel6

 

Sprache und Verstehen

Ab und an leide ich darunter, daß Verständigung, auch unter Vertrauten, so schwer ist.
Transkribiert man einen gehörten Satz, dann kann er oft vieles bedeuten. Was er bedeuten mag, kann man manchmal nur erahnen bzw. eine Auslegung für gegeben halten.

Ein einfaches Beispiel ist mir in Erinnerung. Der Satz: “Ich bin fix und fertig!”.
Es war in diesem Falle gemeint: “Ich bin angezogen und bereit zu gehen.”
Ich verstand: “Ich bin fertig mit den Nerven!”.
Auch wenn der Satz mit Nachdruck, Ungeduld oder Verve vorgebracht wird, kann er beides bedeuten.

Gestern wollte mir eine Bekannte ein Vorkommnis schildern und trotz mehrfachem (geduldigen) Nachfragen verstand ich den Sachverhalt nicht so weit, daß ich mir ein redliches Bild machen konnte.

Abgesehen von groben Missverständnissen kann man aber generell kaum wissen, was genau mit einer Bemerkung gemeint ist! Was schwingt von der Person mit? Welche Erfahrungen und Ideen? Wieso wählt sie gerade diese Formulierung?
Es ist bestenfalls immer zu erahnen. In manchen Fällen schwingt man mit, der Satz räsoniert dann in einem.

Das Sich-hinein-versetzen-können in einen anderen können schon manche Tiere. Man nennt das “Theory of mind”. Schimpansen etwa sind dazu in der Lage, auch Krähen sagt man das zu. Wieso die Evolution es als “next step” für wichtig erachtet hat, daß man sich in ein anderes Individuum hineinversetzen kann, ist schon bemerkenswert und auch zudem erdgeschichtlich eine relativ junge Errungenschaft.

Nichtsdestotrotz bleibt das Sichhineinversetzen trotz aller “Rechenleistung” unseres Gehirns immer ein Konstrukt, eine “Theory” eben.

Ich gehe nicht so weit, daß ich uns Menschen als völlig getrennt voneinander betrachte – dazu ist das alles zu gut gelungen, was die Evolution hervorgebracht hat. Allzuoft gibt es ja den Zauber innigen Verstehens, der unsere fundamentale Getrenntheit und Einsamkeit vergessen macht.

Schwammtürme

Keine Ahnung, wieso ich sie jetzt hier so nenne.

 

Schwammtürme

Dies hier sind zwei unterschiedliche Fassungen einer Idee: Vorne eine recht mühsam erreichte 450-Grad-Drehung eines Turms mit sorgsam verbundenen Platten. Sicher habe ich mindestens zwei Tage dafür gebraucht.

Dahinter eine freiere Fassung. Mäandernde Wanderung der Platten. Die obere hatte sich nach dem Schrühbrand gelöst, weil nicht sauber verbunden. Mit Paperclay (Ton mit Zellulose vermischt) verband ich nachträglich die Platten, für den Glasurbrand.