Schachbrettblumen

In Nachbars Garten gibt es die Schachbrettblume in kleinem Bestand.
Als Schachspieler und Naturliebhaber geradezu ein Muß, ein paar Fotos zu machen:

Ein munteres Trio:

S1

 

Grazie von halb oben:

S3

 

S5

Schon abgeschlafft, aber immer noch schön:

S2

*

Um einen kleinen Bogen zu schlagen: Die Schachsaison 2017/2018, die meine, die ich meine, ist mit dem letztem Wochenende vorüber gegangen.
Mit unserer Mannschaft steigen wir nun eine Klasse höher.

Es hat sich gelohnt,  nach längerer Pause wieder mit dem Mannschaftsschach anzufangen. Ich hatte zwar schon länger damit geliebäugelt, doch meine Frau gab mir noch zusätzlich einen klitzekleinen Extra-Schubser und so bin ich nun wieder “im Wasser” gelandet und schwimme darin recht gut.

 

Painting below zero

James Rosenquists Ausstellung in Köln beschäftigt mich immer noch. Der Künstler verfasste Notizen über sein Leben, die in dem Buch  “Painting below Zero”  niedergelegt sind.

Painting

1971 wurde er in einen Carcrash verwickelt, in dem kurz aufeinander zwei (!) Autos in seines fuhren. Er kam mit einer Gehirnerschütterung und Rippenbrüchen davon. Seine Frau und sein sechsjähriger Sohn dagegen fielen ins Koma und brauchten ewig lange, um wieder ins Leben zurückzukehren. Er hatte danach Schulden ohne Ende (und das Familienleben war in Scherben).
Was er über die folgende Zeit schrieb (sein Sohn allein war danach mind. 30 Jahre in physiotherapeutischer Behandlung), war erschütternd.

Eine Frage wurde ihm oft gestellt:

People oft ask me, “How did the crash affect your art?”

After the crash, I was in a state of turmoil, but I have always said,
“Suffering doesn’t make great art”. Poverty doesn’t make great art. Mental illness doesn’t make great art. Great art is made in spite of these things.

I don’t think the paintings I did in the period after the crash were all that good; they were essentially ideas about my existence and hopelessness.

Rosenquist arbeitete wie manisch an seiner Kunst.

Von einer Papierphase schrieb er: Das Einzige, was ich nicht damit tat, war es zu verschlucken.

In den frühen 70ern war er immerzu total pleite. Bekannte Kunsthändler lobten sein aktuelles Werk, aber gingen aus der Werkstatt ohne was mitzunehmen und kauften lieber woanders alte Werke, die er einst für 750 Dollar verkauft hatte.
Mit Rauschenberg bemühte er sich in Washington, wenigstens ein paar Prozente für den Wiederverkauf eines alten Werks zu bekommen…

Es gab Seelen in all dieser schweren, verrückten, unerträglichen Zeit, die etwa sagten: “Pay me later!”. Auch das gab es.

 

 

 

Konzert im Architektenbüro

Stahl/Lehrmann als Architekten in Rottenbauer bei Würzburg veranstalten immer wieder anspruchsvolle Jazz- und Klassikkonzerte  – just in ihren Büroräumen!

Letzten Freitag war ich wieder mal dort, konnte einen dreiteiligen Konzertabend miterleben.

100 Leute wohl fanden sich ein, um dabei auch unsere Jazzini zu unterstützen. Unsere Jazzinitiative Würzburg veranstaltet dieses Jahr ein ganz besonderes Festival, das uns etwas mehr kosten wird als üblich.

Teil 1 des Abend bestritten das VIP-Trio um die junge Pianistin Victoria Pohl.

!cid_1523875430375_7711380_22ba39cad7089b3e673893525ab2be40d9926f69@spica_telekom

Foto: Carola Thieme

Teil 2 gehörte der “Solidarische Musikschule Willkommen mit Musik”, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Musikunterricht denen zu gewähren, die zu uns gekommen sind und nicht über entspr. Mittel verfügen.

Teil 3 war dem feinen Duo aus dem Sopransax- Spieler Johannes Liepold und dem jungen Pianisten Jira gewidmet. als Duo traten sie zum 1. Mal auf.

!cid_1523875430377_7711381_c80a2468ac85b7f711ea74ddb559d42587f8d120@spica_telekom

Foto: Carola Thieme

Ich muß persönlich sagen, daß mir Teil 3 am meisten imponierte. Die Liebe zur Musik und zu den besonderen Stücken  war Johannes Liepold wunderbar anzusehen! Er und der Pianist spielten Eigenkompositionen, was immer auch ein Plus darstellt.
Johannes Liepold kenne ich schon länger von seinen Auftritten her, aber an diesem Abend fiel er mir besonders auf.

Ein dreistündiger, sehr reicher Abend ging zuende.

Hier der Link zu dem Jazzini-Bericht von Carola Thieme, in dem man noch einiges zusätzlich erfahren kann.

 

 

Keramische Köpfchen in TAIGA

Hier ein Großteil der 45 Köpfe des Artikels hier , die ich mit statt mit BLAUROT mit TAIGA glasiert hatte. In zwei Fotos zeige ich diese:

 

Taiga1

 

Taiga2

 

Und zum Schluß die nur mit EBENHOLZ behandelten Köpfchen:

 

Unbehandelt

Die kleinen Köpfchen sind i.d.R. 6-9 cm hoch ( ausser dem Lilliput in der Mitte)..

Diese Köpfchen sind oft ganz schnelle Arbeiten aus Tonresten, meist am Ende eines Arbeitstages in der Werkstatt.
Ich mag dieses “Gestalten aus dem Bauch heraus” –  und es werden zunehmend mehr…

Die Köpfchen oben möchte ich auf Stangen im Garten aufreihen.