Fröhlichkeit

Bruni war es, so glaube ich, die bei meinen Köpfen meinte, daß sie es schade fände, daß sie nicht fröhlich aussähen.

Nun habe ich mal zwei dieser Frohgemut-Kategorie ausgewählt:

Fröhlich, oder doch nicht?! Vielleicht zu blau, der Herr?!

Da lachen doch die Hühner!

Diese gezeichnete Frau wundert sich auch über die ach so geringe Zahl an fröhlichen Köpfchen!
Sie denkt, das sei ein Systemfehler!

Ein systematischer Fehler, um es genauer zu fassen.

Wenn man nämlich mit der Intention, fröhliche Köpfe zu schaffen, ranginge,
dann entstünden auch solche! Sooo einfach ist das!
Wenn nicht, dann entstehen eben eher Wurzelköpfe.

Eibe

Ungefähr Foto 291.950 mit meiner Nikon, auf der heutigen Rückkehr von einem Insektenshooting, noch nicht willens, die Kamera einzupacken..

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Heute schoß ich 79 Fotos, bei 4 Grad Plus, garstigem Wind und keiner Sonne.
Dennoch gelang es mir, eine Büschelmücke und eine gleichkleine Fliege zu fotografieren.
Aber diese waren offenbar Tage zuvor in ein Spinnennetz geraten..

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Heute spät abends kommen einige meiner Doppelwandgefässe raus. Im Moment ist der Ofen noch bei 300+ Grad.

Was mir bei Makro-Aufnahmen wichtig ist

Im Blog Photophilosophy.net wurde im Oktober ein Beitrag veröffentlicht, in dem über einen Kurs für Fotobuchgestaltung gesprochen wurde.

Was ich von dem Beitrag noch in Erinnerung behielt, war, daß man einem Fotobuch in den ersten zwei, drei Fotos eine (stringende) Richtung vorgeben sollte.
Was will man also zeigen und was sollte man weglassen, weil sonst der Inhalt zerfleddert (meine Formulierung).

Bei meinen Fotos, von denen 85 % des Umfangs Portraits von Insekten sind (ansonsten Strukturen, Pflanzen, Landschaftsausschnitte ect) gliedert sich der Umfang dieses Materials dennoch nach Gesichtspunkten.

A)
Zuvorderst will ich unbekannte oder seltene Arten aufspüren. Meist sind diese sehr klein. Die Qualität der Aufnahmen ist dabei naturgemäss nachrangig: Ich möchte nur darstellen können, wie genau diese Lebewesen aufgebaut sind, welche Features sie aufweisen. Oft erlauben sie mir auch nur eine Handvoll Fotos. Selbst die Kleinsten spüren meist meine Nähe.

B)
Zum zweiten will ich die Schönheit der Tiere dokumentieren. Hierzu ist es hilfreich, sie in verschiedenen Positionen zu fotografieren. Da ist es natürlich notwendig, wenn ein Insekt mindestens 8 mm lang ist. Denn dann schafft meine Kamera (und ich) ein vernünftiges und weitgehend scharfes Bild aller Facetten des Tiers. Der Fokus ist dabei immer auf den Facettenaugen..

C)
Ich möchte die Insekten auch immer bestimmen! In einem von 10 Fällen wird es zur bloßen Raterei, das Netz ist nicht hilfreich bisweilen.
Durch die (hoffentlich richtige) Bestimmung erfahre ich einiges über die Lebensweise und ich kann manchen, der es will, in der Natur auch direkte Hinweise auf die Spezies geben.

D)
Da das Hobby sehr zeitraubend sein kann (durchschnittlich etwa 300 Aufnahmen je Tag), verzichte ich weitestgehend auf Verbesserung oder Aufstockung meiner Ausrüstung. Die ist immer noch diesselbe wie 2013.
Durch Selektion der Aufnahmen und Bestimmung sowie Einordnung in Folder ist schon einige Zeit drangetan, für die dann anderes halt unter den Tisch fallen muß – wie etwa Krimi gucken.

Kopfdrehung inbegriffen. Der Fliege fällt es nicht schwer. Nicht superscharf, dafür ist die Kopfdrehung drin.

Da sollte sie nicht reingeraten, macht sie auch gewiss nicht. Auch hier teilweise Unschärfe.

Diese männliche Büschelmücke ist im Netz gefangen.
Da halfen ihr im Vorfeld auch ihre büscheligen Antennen nichts.

Am 13. November noch um den Efeu unterwegs: Eine blaugrüne Mosaikjungfer.
Während meiner Anwesenheit fing sie nichts. Sie war auch nur kurz da. Ihr Terrain ist sicher groß.

Das soll es erstmal sein 🙂