Jetzt nicht

Kleine Notizbuchzeichnung Anfang des Jahrtausends

Unlängst wurde ich eines Bekannten in einem Geschäft wahr, trotz Masken. Ich hatte ihn, einen in der Kultur tätigen Mann, länger nicht mehr gesehen.
Da man in diesen Zeiten kaum mehr Bekannte trifft oder auch nur antrifft, sprach ich ihn an.

“Jetzt nicht…”, sagt er verblüffend.
Und weil ich verdutzt stehen blieb, fügte er, mir abgewand, (witzigerweise) hinzu: “Und auch in Zukunft nicht!!”

So wurde aus einem Wiederkennen ein Abgewöhnen.

Good times we live in.


Lost and found

Zum Aktzeichnen hatte ich früher einen kleineren Spiralblock dabei, damit ich weiter zeichnen konnte, wenn der eigentliche Block leer würde.

Gestern entdeckte ich ihn beim Aufräumen, da sind einige Zeichnungen von 2016, 2018 und 2019 drauf.

Ich begutachtete sie. Diese Zeichnungen waren ja immer 10-Minutenzeichnungen.

Bei einigen verstärkte ich jetzt die Linien, hob die Kurven besser heraus.

Hier die Ergebnisse:

Hier war der Rücken Herausforderung
schnellere Zeichnungen, vielleicht 5 Minuten
Diese Zeichnung fand ich zunächst nicht gut, dann aber entdeckte ich ihre Qualität
Schulter und angedeuteter Kopf
So zeichnete ich zuletzt häufiger, mehr Ausschnitte und Unwesentliches Weglassen.
Diese Draufsicht war nicht einfach…
Minimalismus
Hier natürlich die fantastische Line des Oberschenkels zum Po hin
Auch sehr reduziert
Ebenso
Eine schwierige Position, gerade die linke Seite des Rückens , die sich exakt so verhält.
Da bin ich auch recht zufrieden

Im Februar 2020 hatte ich das letzte Mal Akt gezeichnet.

Das Zeichnen an sich habe ich aber Ende 2020 wieder aufgenommen, wenn es auch andere Motive sind.
Und darüber bin ich dankbar.

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