Der Wollziest Die Kronenlichtnelke wird von einer Minifliege Pipizella besucht, aber auch recht bald von einer superflinken Blutlaus.




Die erwähnte kleine Schwebfliege war mir zuvor nicht bekannt.
Auch das Aussehen dieses kleinen Spinnentiers nicht.
Und auch die Blüte kannte ich vom Namen her zuvor nicht.
Also 3x was gelernt.
Ein Glückstag!
P.S. Und gestern/heute durfte ich durch Puzzleblume (siehe Kommentare) den richtigen Namen der Blüte erfahren!
Danke!

Sooooo sieht also eine Blutlaus aus … iiiiiiiii
Hatte ich auch nicht gewusst, Bruni 🙂
Ein tolles Trio (feine Bilder davon) und ebenso deine Geschichte.
Lieben Heutegruss,
Brigitte
Lieben morgengruss
Gerhard
Tolle Bilder von den Winzlingen auf der weissen Vexier- bzw. Kronenlichtnelke.
Danke Heide!
Die Blätter deuten auf Wollziest hin, die sind ganz pelzig.
Woll-Ziest (Stachys byzantina), auch Wollziest, Wolliger Ziest, Eselsohr, Hasenohr genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Zieste innerhalb der Familie der Lippenblütler. (Wikipedia)
Die Kronen-Lichtnelke (Silene coronaria (L.) Clairv.), auch Kranzlichtnelke und Vexiernelke genannt, ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae). (Wikipedia)
Wollziest blüht im Allgemeinen purpurfarben, Kronenlichtnelken meisten auch, gelegentlich aber auch weiss, wo wie hier:
Im selben Beitrag findest du ausserdem die weisse Blüte vom Weissen Leimkraut (Silene latifolia), die recht viel Ähnlichkeit hat mit der Kronenlichtnelke, aber aus der Nähe deutlich unterscheidbar ist.
Wollziestblätter sind wirklich pelzig, aber um einiges dichter behaart und in der Struktur gröber als die Blätter der Kronenlichtnelke.
Ah, das ist spannend!
In der Tat sieht das Foto deines Beitrags so aus wie die Blüte.
Ich bin ja keinerlei pflanzenexperte, habe mir da von meiner Frau helfen lassen. Sie hat diese kronenlichtnelke bei der Gräfin Zeppelin gekauft und das Schild dazu war nicht mehr vorhanden. Außerdem machte sie die Bestimmung zwischen Tür und Angel. Ich selbst war über Bing nicht in der Lage, was erstaunlich ist, doch versagt dieses Instrument oft.
Die vergleichende Bildersuche wie auch die Bestimmungsapps für’s Handy sind nicht do ganz ohne Tücken, das stelle ich auch immer wieder fest.
To say the least…
Ich habe mittlerweile einen folder eingerichtet, in dem ich undefinierbare Tierchen versammelt, gestern konnte ich eins entlassen. 😀
Damit man nicht vergisst, nachzuforschen, wenn man mal mehr Zeit hat? Eine gute Idee.
Gestern habe ich durch etliches Hin-und Herrucken bei bing überraschend das Tierchen gefunden, eine Waldschabe – ähnliches passiert, wenn du ein PDf oder Text eines Autors im Netz suchst – durch richtige Wortwahl findest Du plötzlich das Gesuchte zuhauf.
Die Wortwahl beeinflusst oft entscheidend.
😉
Ich habe kürzlich durch Zufall festgestellt, dass mein Handy ein “automatisches Taggen” anbietet. Da wird z.B. ein Akeleiblatt als “Bohnen” eingestuft, eine Fuchs-Orchidee als Leinkraut, der Kriechende Günsel als Obst usw. Wer diese Zuschreibungen verfasst hat, verfügt über eine “blühende” Phantasie.
Gottseidank, wenn man selbst gerüttelt Wissen hat. 😀
Was schachtheoerie angelangt: Weltmeister bobby Fischer hat mal öffentlich einen anderen grossmeister der USA gerügt, weil der in seiner kolumne leichtfertig analysiert hatte. 99, 9 prozent hätten das nicht erkannt. Insofern hat der Hinweis so gut wie nicht genützt 😀
Herzlichen Glückwunsch 🙂 Schön die Bilder und die Blutlaus sehe ich manchmal flitzen, aber noch nie so gut wie hier bei dir!
Das wollte ich doch gerne genauer wissen, was da wie verrückt umhereilt 😀
Herzlichen Glückwunsch zum Glückstag! Da hast du gleich drei neue Dinge gelernt.
Gerhard drei Mal nichts Wissen ist doch ein guter Wert, meine Quote ist schlechter, wenn ich die Fotos meiner letzten Tour auswerte. 🙂
Ja, wirklich, ist das so? (Louis de Funes) 🙂
Indem du dich zum Insektenexperten entwickelst, lernst du auch noch die Pflanzen kennen, die an diesem Spiel zwangsläufig teilnehmen. Was will man mehr.
Es ist schon recht viel, da stimme ich Dir bei, Joachim 🙂
Ganz toll in Bildern festgehalten und man/frau lernt eben immer dazu. 😉
Es sollte so sein, Hanne!
Gratulation zum Glückstadt, Gerhard! Und zu den ausnehmend schönen Fotos.
Danke Dir, Ule!
Die Fotos brauchen auch etwas sprachliches Futter 🙂
Glückstadt sollte natürlich Glückstag heißen. Wenn man nicht jedes Wort kontrolliert, macht die Autokorrektur, was sie will …
Oh, das erlebe ich nur zu häufig. Eigentlich kann man mit dem Handy keine Texte verfassen, tut es aber ständig. Ich meist sehr früh oder sehr spät/nachts. 😉