IDRA

Diese Zeichnung fertigte ich gestern während des Schirach-Zweiteilers an.
IDRA steht für einen Musikproduzenten, der im Frankfurter Label Seil eine wunderbare Ambientplatte “Lone Voyagers, Lovers and Lands” herausgab.

Zu dem Zweiteiler gestern kann ich nur sagen, daß der zweite Teil für mich reichlich überflüssig war.
Ansonsten war es spannend. Klaus Maria Brandauer als Schauspieler war überzeugend, spielte aber einen für mich viel zu überlegenen Menschen.

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29 thoughts on “IDRA

    1. Da hast Du recht, Almuth! 🙂
      Ähnliches hatte ich auch schon umgesetzt, z.b. die Buchstaben meines Namens in Keramik.
      Aber Konkretes regt mich auch grundsätzlich mehr an, als etwa Tiere zu zeichnen.

          1. Den kannte ich nicht, aber ich erkenne dich wieder 🙂 Sehr “konkret”. Wobei mir einfällt, daß Beton auf Englisch concrete heißt – interessant oder?

  1. Ersteinmal alles Gute zum Neuen Jahr 2021, Gerhard.
    Ich habe auf den Schirach schon von vorneherein ganz verzichtet, er ist mir zu reißerisch. 😉
    Aus deinem Beitrag entnehme ich, dass es eine gute Entscheidung war.
    Liebe Grüße von Susanne

    1. Auch Dir ein feines 2021 und ich freue mich für Dich, daß Du morgen Deinen Vater besuchen kannst!
      Ich habe die Sendung primär meiner Frau zuliebe angeschaut. Und es stimmt, Schirach hat sehr reisserische Themen.

      Lb Gruß
      Gerhard

    1. Bruni, ich sah mir den Film tatsächlich deswegen an, weil meine Frau Schirach mag und schätzt.
      Natürlich auch wegen Brandauer.
      Es gab mal eine Zeit, da konnte ich Gewalt in Filmen überhaupt nicht ertragen. Bin mal deswegen aus einem Kinofilm rausgegangen,

  2. Den zweiten Teil fand ich auch überflüssig, das, was neu gewesen ist, haette man auch in den ersten Teil flechten können.
    Thematisch und schauspielerisch habe ich nichts zu meckern.
    Liebe Grüße
    Ulli

      1. Nun ja, es ist schon wichtig sich mit diesem Thema auseinandersetzen, nur werden die, die weiterhin Anhänger:innen von Folter und Rache sind, sich diesen Film kaum anschauen.
        Mich hat das: Intermezzo fast noch mehr beeindruckt, vor allen Dingen Herr Oetker.

        1. Das Thema ist unbestritten wichtig!!

          Ich habe vor etwa 20 Jahren einen Artikel im Atlantic gelesen : “A grief like no other”, in dem es um die Hinterbliebenen von Morden ging und ihre oft postraumatischen Störungen. Den erinnerte ich wieder gestern und heute.
          Ich betrachte es fast als ein Wunder, so etwas bewältigen zu können.

          1. Ich habe großen Respekt vor Menschen, die solch Schicksalsschläge verarbeiten, ohne Rachegedanken und lebenslangen Depressionsschueben.

            1. Ich glaube, ich könnte das keinesfalls. Man weiß nicht, wieso Leute das können.

              Es gibt auch Überlebende der KZ ohne Groll. Auch das ist nur in der Psyche eines jeden zu verorten.
              Irgendetwas in ihnen will weiterleben, ist meine kleine Antwort.

  3. Den 2. Teil habe ich mir erspart, aber ansonsten gebe ich dir recht, schauspielerisch war es eine beachtliche Leistung und insgesamt auch sehr nachdenkenswert.

    1. Ja, Anna-Lena, noch mal ein wenig über unseren Rechtstaat und seine Ablehnung bestimmter Verhörmethoden aufgrund geschichtlicher Erfahrungen zu hören, war wichtig.
      Der Verteidiger sagte ja auch an einer Stelle sinngemäss: “Wenn Sie nichts aus dem Angeklagten herausbekommen, dann ist das so. Punkt. Vieles muß man enfach akzeptieren lernen.”

      1. Folter darf nie und nimmer eine Verhörmethode sein, aber ich konnte auch den Polizisten verstehen, der ja eben auch Vater war.
        Was keinesfalls heißt, dass ich seine Vorgehensweise richtig finde, seine emotionale Zwickmühle hätte ich nicht durchleben wollen.

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