Auf der Pirsch (5)

Mein besonderes Anliegen ist es zur Zeit, einige Naturschutzgebiete in Main-Spessart und Raum Würzburg zu besuchen.

Man stösst dabei des öfteren auf seltene Pflanzen, Orchideen etwa oder Federgras. Genauso natürlich auch auf Insekten, die man sonst eher selten zu sehen bekommt.

Weiteres vom Naturschutzgebiet Saupurzel

Pachytodes cerambyciformis – Der gefleckte Blütenbock
Orchidee
Scheinbockkäfer – sein Frack scheint nicht zu passen 🙂
Das Helmknabenkraut


Schichten und Tore

Eine keramische Arbeit aus jeweils im Grunde gleichen Formen, die sich einfach “zueinander verhalten” sollen.

Diese Formen sind nicht zusammengeklebt, sondern mit Ton aneinandergefügt worden.

Wichtig hierbei ist, daß die einzelnen Teile in etwa den gleichen Trocknungsgrad haben, sonst ziehen sie aneinander und es gibt Risse.
Auch sollte schnell gearbeitet werden.

Auf der Pirsch (4)

Mein besonderes Anliegen ist es zur Zeit, einige Naturschutzgebiete in Main-Spessart und Raum Würzburg zu besuchen.

Man stösst dabei des öfteren auf seltene Pflanzen, Orchideen etwa oder Federgras. Genauso natürlich auch auf Insekten, die man sonst eher selten zu sehen bekommt.

Weiteres vom Naturschutzgebiet Saupurzel

Der feine Hufeisenklee-Gelbling
Langbauchschwebfliege – Die Streifen erscheinen nur aufgemalt.
Langbauchschwebfliege mit merkwürdiger seitlicher Ausstülpung
Rüsselkäfer auf der Flucht vor mir


Heinzens Geräteschuppen

Dank Christiane geht es munter mit den Etüden weiter.
Die Wortspende stammt diesmal von Susanne vom Blog books2cats.
Ich beteilige mich immer sehr gerne an dem Schreibprojekt.
Folgende Worte sind zu verwenden:

Geräteschuppen
kupferfarben
feiern.

*

“Diese Haare! D i e s e Haare!”, dachte Heinz.
Kupferfarben leuchteten sie an diesem Frühlingstag, jede Strähne reinste Magie.
WAS … für eine besondere Frau – WAS für eine Frau! Wie nicht von dieser Welt!!
Ihre Art sich zu bewegen, ihre Mimik, ihre A u r a auch – all das schien noch mehr zu strahlen wie dieser Farbton.
Feiern und jubilieren wollte Heinz, springen, hüpfen, Purzelbaum schlagen, all das und noch viel mehr.
“Soviel Glück und das mir”, pochte es in ihm heftig.

Aber er hatte sie ja noch nicht.

Was konnte er bieten? Ausser seinem feinen Geräteschuppen, in dem er allerlei elektrische und sonstige Geräte für den Garten untergebracht hatte, war erst mal wenig – oder auch viel, je nachdem.

“Was meinst Du, wieviel Geräte ich für meinen Garten habe”? fragte sie ihn.
Nun, da konnte Heinz schlecht raten.

“Null”, sagte sie keck, “denn ich habe gar keinen Garten!”

Da war er baff. Auf Garten legte sie also keinen Wert.
Aber das war nicht schlimm, denn sie brachte ja genug sonstige Werte mit. Gerade esoterisch war sie bewandert, sie wusste soooo viel!

Tage und Wochen zogen ins Land. Wochen und Tage.

Er kam nicht an sie ran. Manches, was er versuchte, schlug glatt ins Gegenteil um.
In seinem Garten fand er ab und an Ruhe, Ruhe, die sein musste, denn er konnte nicht von ihr lassen. Er war … krank!

Sie stellte ihn ihrer Freundin vor. Bei Kaffee und Kuchen sassen sie alle nett draussen zusammen. Es wärmte das Herz so wunderbar! ACH wie schön!!
Doch nach dem Nachhausefahren wollte sie plötzlich alleine sein.

Zuhause begriff Heinz allmählich, daß sie ihn nur bei ihrer Freundin vorführen wollte.

Es kam bald darauf zum Knall, viel zu spät.

Wie ein langer, böser Traum war das gewesen – den Heinz ohne sein Wissen zudem offenbar kräftig unterhalten hatte.

Das Jahr war rum, richtig rum! Ausser Blessuren nichts gewesen.
Der Garten war nicht mehr so rund wie einst. All die Geräte, sie waren ihm nichts mehr wert.
Da stand er nun, in seinem Grün. Farben waren da keine.

*