Studie

Nach einer Foto-Vorlage aus “Jüdische Portraits” von Herlinde Koebl.

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Mich hat das Buch von Koelbl “Jüdische Portraits” , das in den frühen Neunzigern erschien, sehr inspiriert.
Koelbl ging es darum, zu zeigen, auf welch unterschiedliche Weise jüdische Mitbürger die Zeit in den 20ern, 30ern und danach innerlich verarbeiteten. Mir gefiel die meist kämpferische Haltung manch Portraitierter. Ihre Resilienz neudeutsch.

Damals, in den frühen 90ern, interessierte mich zum zweiten auch sehr das Älterwerden. Ich fand in Koelbls Buch wunderbare Fotoportraits von Alten, die mich sehr einnahmen und die ich ab und an zeichnerisch umsetzte. So hier das Portrait von Stefan Heym.

Das Buch markierte zum dritten auch eine zaghafte persönliche Öffnung hin zu Geschichte. Zuvor war ich sicher apolitisch und wusste wenig bis garnichts von geschichtlichen Zusammenhängen. Aber es dauerte auch dann trotzdem noch geraume Zeit, bis ich mich intensiver mit Geschichte und Politik auseinandersetzte.

Neue Kopfserie

18 Köpfchen aus einer neuen Serie von 22 Köpfchen möchte ich euch nach und nach vorstellen.
Wieso 22? Weil ich bei dieser Serie exakt so viel Köpfchen aus einem einzigen Hubel Ton formen konnte.

Kopf 1

Kopf 2

Kopf 3

Kopf 4

Kopf 5

Kopf 6

Vielleicht mag die eine oder andere einen Namen oder eine Charakterisierung für eines dieser Köpfchen geben?!

Panorpa vulgaris – Gemeine Skorpionsfliege

Fliegen gibt es eine ganze Reihe.
Diese hier ist eine besondere Art, die ich nahe dem Naturschutzgebiet “Waldkugel” entdeckte.

Feine Flügelzeichnung

Aber ihr Rüssel sieht eigenartig aus:

Die weibliche Variante des Tiers hat kein “Skorpionsende”, nur ein leicht gebogenes Hinterteil.
Hier nochmal das Saugorgan in groß.


Wespen-Moderholzschwebfliege

Schwebfliegen gibt es eine ganze Reihe, bloss sieht man gewöhnlich nur die gewöhnlichen :-).
Diese hier ist eine besondere Art, die ich nahe dem Naturschutzgebiet “Waldkugel” entdeckte.
Diese Wespen-Moderholzschwebfliege (Temnostoma vespiforme) weist ganz ungewöhnlich dünne schwarze Streifen auf.

Auf natur-in-nrw fand ich nach langer Websuche dieses feine Tier.

Dort liest man:

Wie der Name vespiforme schon erkennen läßt haben wir es bei Temnostoma vespiforme mit einer in Größe und Färbung sehr wespenähnlichen Schwebfliege zu tun. Die fehlenden Wespenfühler werden oft durch die nach vorne gestreckten schwarzen Beine imitiert.

Weitere Infos auf dieser tollen Seite natur-in-nrw.