Tägliche Zeichnungen / Daily drawings

Bleistiftzeichnung/Pencil drawing

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Die folgenden Zeichnungen sind an zwei oder drei x-beliebigen Tagen im Februar entstanden.
The following drawings were made on any two or three days in February.

Bei TV-Sendungen zeichne ich gerne.
Seit Anfang des Jahres sind es so etwa 200 Zeichnungen geworden.
Ich mag Schriftzüge…ein gehörtes Wort setze ich oft gleich in Linien und Schwünge um.

I like to draw on TV shows.
Since the beginning of the year there have been around 200 drawings.
I like lettering ... I often put a word I heard into lines and curves.

Was dann als nächstes Thema beim Zeichnen kommt, darüber mache ich mir noch keine Gedanken.

I’m not yet thinking about what comes next in drawing.

Teichring

Einem Ring auf einem Teich bin ich noch nie begegnet 🙂

Die Schlange weiss nichts dazu zu sagen…
Aus der Nähe betrachtet…

Wie immer in solchen Fällen erinnere ich mich an Artikel von Joachim, der uns Alltagsphysik so schön nahebringt.

Meine Erklärung ist folgende:

Sonnenlicht trifft auf den Keramikrand des Topfes im vereisten Wasser. Die Keramik wird dadurch erwärmt und diese Wärme steigt auf . Das Eis erreichend gefriert dieser Strom sofort wieder und bildet den Ring.

Welche “Note” ich dafür bekäme, weiss ich nicht. 🙂

Jedenfalls erinnere ich mich bei Joachim an ein abgesunkenes Fahrrad in einem Tümpel, das sich im Eis des Tümpels regelrecht abbildete.

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Erste Holzbiene

Am 4.3.2021 aufgenommen

Einer Holzbiene bin ich schon mal am 2.3. begegnet.

Dieses Mal konnte ich sie aber fotografieren, wenn auch nur “halb”.
Meine Spiegelreflex streikte und so konnte ich in den wenigen Sekunden nur obiges Foto machen.
Immerhin.
Dank auch nachträglich dem Winterjasmin, der die massive Biene angelockt hatte.

Immer nachts

Quelle: Pixabay; Bearbeitung von Christiane

Für zwei Wochen stehen Christianes neue Etüden an.
Die folgenden 3 Worte sind in einem Text von max. 300 Worten zu verwenden.
Die Wortspende ist diesmal von wortgeflumselkritzelkram.

Strickjacke
trügerisch
entdecken.

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Sie lag lange schon.

Wenn die Nacht kam, löste sich manchmal das Schicksal des Krankenbetts auf.
Sie träumte da meist den immer gleichen Traum:

In ihrer weiten Strickjacke ging sie mit ihrem Mann eine Allee entlang. Wunderbar das, dieses innige Zusammensein. Sie entdeckte auch immer neue Seiten an ihm – wie reich er in seinen Gedanken und Empfindungen war. Warm und zugewandt.
Obwohl sie wusste, daß es ein Traum war und ihr Mann schon lange lange tot, war das Zusammensein des Nachts mit ihm kein trügerisches.
Es wirkte so real wie sonst etwas.

Diese wunderbare Frische, dieser Frühling und der Händedruck ihres Manns, wie schön das war!!

Wenn sie dann aufwachte und der Alltag im Bett wieder begann, war sie wie durchwirkt von diesem Traum.
Er trug sie durch alle Unbill und sie wusste, “die Allee” würde wiederkommen.
Sie war nicht allein.

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Nach Gehörtem in einer Sendung von Domian vor vielen Jahren.