Eine elegante Waldschabe

Unlängst zeigte ich die Nymphe einer Waldschabe:

3 – 4 mm groß, in unserem Garten

Am 16.6. 2021 entdeckte ich eine ausgewachsene Schabe im Wald, die Gemeine Waldschabe (Ectobius lapponicus), 9 – 12 mm. Sie entstand nicht aus der vorgenannten Nymphe.

Die Nymphen dieses Tiers sehen eher gelblich aus, es gibt eine ganze Reihe Waldschaben.


Obwohl der Name “Schabe” negativ konnotiert ist, fand ich das Tierchen wohlgestaltet.
Zudem zeigte es wenig Fluchtreflexe.
Die Fotos sind trotz des schattigen Walds ganz brauchbar 🙂

Farben, die man nicht sieht

Für zwei weitere Wochen stehen Christianes neue Etüden an.
Die folgenden 3 Worte sind in einem Text von max. 300 Worten zu verwenden.

Die Wortspende ist von Monika mit ihrem Blog Allerlei Gedanken. Sie lauten:

Praline
herzhaft
wandern.

Praline” ist eine Farbe, wie Werner versicherte:
Als Rotgrünschwacher habe ich Probleme mit Farbtönen.
Dennoch kann ich mich herzhaft freuen, wenn ich in einem Modegeschäft herumstreiche. Da bin ich wie Eine Frau, obwohl ich ein Mann bin.
Auf einem Stoff-Markt in Bangkok 2001 wanderte ich umher und musste fast weinen ob der Vielfalt an Stoffen, Strukturen und Farben:

Ich kann also an Vielfalt teilnehmen, aber in etwas anderer Weise.


Es gibt meist eine zweite Chance…

Oft suche ich vergebens nach der Bezeichnung eines Tierchens, das ich überraschend und neu auf irgendeinem Blatt vorfinde.

Käferartig, aber kein Käfer

So auch mit diesem feinen Tierchen, Planuncus tingitanus

Die Nymphe einer Waldschabe ist nicht groß, etwas grösser allerdings als ein Rapsglanzkäfer, so dass wir vielleicht bei 3 – 4 mm landen.

3 Wochen zuvor hatte ich es schon mal im Fokus, aber sehr unscharf und zudem flüchtete es vor mir sehr rasch.
Noch nie hatte ich es vorher gesehen. Vermutlich auch deswegen, weil es richtig klein ist.

Es inspizierte ein noch kleineres Tierchen, das tot war: Eine Larve von Ectopsocus briggsi, einer Laus.