Aufruhr auf der Lichtnelke

Drei sind einer zuviel. Aber davon hält der Rüsselkäfer nichts.
Anklopfen kann man ja mal
Sie hört nicht. Dann schaue ich mal an der Seite…
Zur Seite gehen war wohl keine gute Idee, da kann man wenig bewegen…
Offenbar ist die Wahl so gut wie gefallen, alle Mühe umsonst.
Da bleibt nur das traurige Weiterziehen.

Präsentation gehört dazu

Zu kreativem Schaffen gehört auch die Präsentation.
Das war bisher nicht meine Stärke.
Meistens schuf ich etwas Keramisches…und stellte es irgendwo ab. Und dann weiter zum Nächsten.

Zur Zeit ordne ich meine Keramik neu, stelle mehr aus dem Haus in den Hof und Garten hinein, aber dann auch meist so, daß die Objekte nach Möglichkeit für sich wirken können.
Dazu passt, dass man ständig an der Zusammenstellung feilt. Das sollte fliessen und in Bewegung sein.

In der Folge eine kleine Auswahl dessen, was draussen steht.

Fünf Objekte unterschiedlichster Couleur, gestern neu zusammengestellt.
Auch hier vier Objekte, wobei das “Rippengefäss” (so nenne ich es mal) am aufwändigsten war.

Oder doch die “Sprossenhalle” auf dem Sockel?
Oder die “Treppengärten” am Boden?!

Wer weiß das schon?! Buch darüber geführt habe ich nicht.
Alles hat ordentlich Zeit gebraucht.

Ein Kokon

Etwas angeblitzt weil im Dunkeln.

Hier ist die Puppe des Siebenpunktmarienkäfers. Seine Nymphe hatte sich irgendwann entschlossen, sich einzupuppen und zum Siebenpunktmarienkäfer zu werden.

Irgendwann stellt sich das Gehäuse auf und der Käfer “kommt zur Welt”.

Zur Welt kommen bedeutet auch, fliegen zu können. Dazu müssen sich Flügel bilden, Deckflügel und Hautflügel darunter.

Diese Hautflügel liegen beim “fertigen Käfer” kunstvoll gefaltet unter den Deckflügeln und werden in 0,1 sec in einem komplizierten Prozess vollständig entfaltet. Das Käferchen kann dann fliehen oder zur nächsten Pflanze.
Der umgedrehte Prozess, das Wiederverstauen der Flügel in zu faltenden Zustand geschieht u.a. durch Benutzung des Hinterteils, das den Prozess hebelnd unterstützt.

Näheres hier.