Anomoia purmunda

English below

An der gelben Schafgarbe sah ich etwas herumzwirbeln.
Ich konnte nicht recht erkennen was es war.

Das lag auch an den gemusterten Fügeln, die das Tierchen immer weit von sich streckte und so den geschlossenen Eindruck vermissen lies. Stellenweise dachte ich immer an ein Päarchen von Fliegen.

Auf dem Bildschirm erkannte ich so etwas wie die mir bekannte Kirschfruchtfliege.

Tatsächlich handelt es sich aber um die 4-5 mm grosse Weißdorn-Bohrfliege.

*

On the yellow yarrow I saw something twirling around. I could not quite recognize what it was.

This was also due to the patterned wings, which the animal always stretched far from itself and so the closed impression was missing. Sometimes I thought of a pair of flies.

On the screen I recognized something like the familiar cherry fruit fly.

In fact, however, it is the 4-5 mm large hawthorn drill fly.

Verwirrend dass untere Insekt / Confusing that bottom insect
What a sight
The eyes: Very special
and the wings
all alone digging for gold

Vier Ts

In meine Lorbeerhecke hängte meine Frau jüngst ein Objekt von mir auf, das ich einst “Die 4 T” getauft hatte.

Ich hatte hier viermal den Buchstaben T keramisch “verzahnt”. Das war eine meiner Ideen, nachdem ich in Wiesbaden vor 3 Jahren wundersame konkrete Plastiken gesehen hatte.

Das Objekt passt in den Lorbeer wie ein turnender Affe.

Ich hatte damals tatsächlich nur die Idee, identische Formen , z.b. das T, zu einem Gefüge aus diesen zu machen.

Aber jetzt könnte man fragen, was diese T’s bedeuten. Wofür könnten die vier T stehen?

Das Wasser läuft…

Angesichts des Dauerregens heute (14.07) lohnt sich ein Blick aufs fliessende Wasser:

Ein weisser Strahl, der sich in den Brunnen ergiest.
Ganz so weiß ist er nun doch nicht…
Und jetzt kommt auch noch Blau hinzu! 😉

Weil meine Frau einen blau-roten Schal auf dem Weg zum Märchenwald bei Neuendorf trug.

Darüber, über das Märchenhafte dort oben im Wald vielleicht demnächst mehr. 🙂

Ein innerer Ausdruck

Eine tolle Arbeit meiner Frau. Eine ihrer bestimmt besten, wie ich finde.

Die Arbeit hätte es eigentlich gar nicht mehr geben sollen!

Durch irgendeinen Umstand, den ich nicht mehr erinnere, ist sie ihr umgefallen und der Kopf abgebrochen.
Sie wollte das Ganze in die Mülltonne tun, ich klebte dagegen das gute Stück – man sieht jetzt nur noch einen Haarriss.
Für sie war das Stück nichts mehr wert, denn zu verkaufen war es ja so nicht. Und es war zu groß, um es, mit Paperclay repariert, nochmal zu brennen. Das verändert ja auch ein wenig die Farben.

Ist das Stück nun entwertet?

Ich habe mal einen Schwarzkeramiker in Diessen erlebt, dessen riesengrosse flache und ausladende Schüssel (superb!) eine leichte Unwucht hatte. Sie fiel ihm selbst auf, als er sie gerade verkaufte. Der Käufer nahm sie trotzdem ohne jede Umschweife und wollte auch keinen Nachlass.

Das ist das Eine.

Aber: Was sagt Euch dieser Engel? Was drückt er aus?