Of course not a new planet :-), but a small ceramic ball from me. Which also resides in my garden, on Mother Earth.
Natürlich kein neuer Planet :-), sondern eine kleinere Keramikugel von mir. Die zudem in meinem Garten residiert, auf Mutter Erde.
Wenn man die Nachdenkseiten zum Thema Klimawandel liest, dann wäre ein anderer Titel als “lonely” zu rechtfertigen. Hoimar von Ditfurth hatte zusammen mit Volker Arzt schon vor jetzt 41 Jahren im TV vor dem Klimawandel gewarnt.
Mittlerweile weiss ich, dass schon ein gewisser Fourier vor knapp 200 Jahren von den Auswirkungen des CO2 wusste. Genutzt hat es nicht.
Prochoreutis sehestediana (Fabricius, [1777]) Sehesteds Helmkraut-SpreizflügelfalterEin recht welliges Flügeldach, wie eine Robe – Quite wavy wings, like a robeAntenne und Beine im Kringellook – Antenna and legs in kringle lookEs gibt noch winzigere Tiere! In der Sonne leuchten vor allem die weissen Flecken wie Glühwürmchen There are even tinier animals! In the sun especially the white spots shine like firefliesDer Falter trinkt nicht aus jeder Blüte des Rainfarntellers The butterfly does not drink from each single flowerAuf gleicher Ebene ist die “etwas grössere” Honigbiene unterwegs 😉 On the same level the “somewhat larger” honey bee is on the way 😉
Ich war gestern am Main unterwegs, um einen Falter zu fotografieren, den ich Tage zuvor nur mit dem Handy fotografieren konnte: Only a cell phone snapshot a few days earlier:
Das besagte Handyphoto The said cell phone photo
Man sieht den Unterschied. Mit diesen Fotos konnte ich den Falter über Bildersuche nicht bestimmen.
Leider waren am Fluss die Feinstrahlstauden abgemäht. Ich war da schon enttäuscht. Doch auf der anderen Seite des Radwegs waren hoch am Hang stehende Rainfarnstauden, die ich mir anschaute und da war einer dieser feinen Falter zu finden. Ende gut, alles gut.
You can see the difference.With this photo I truly could not determine the butterfly via image search. Unfortunately, the Erigeron annuus perennials were mowed down at the river. But on the other side of the bike path, there were tansy shrubs high on the slope that I looked at and there was one of these fine butterflies to be found.
Christiane lud ein und da kann ich nicht umhin, auch einen längeren Text abzuliefern und dabei mindestens 7 der vorgegebenen Worte zu verwenden. Ich nahm alle 12. Und ein Teich ist auch dabei, mittig im Text 🙂
Hier meine Betrachtung. Habt Spaß dabei:-)
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Wenn ich im Wald unterwegs bin, vornehmlich bei Hecken, Büschen und Sträuchern, könnte ich oft eine Fliegenklatsche gebrauchen. Das Konzert der Quälgeister stört mich weniger, denn ich mache ja auch Geräusche: Schritte, Klicks und Ausatmen nach viel aufgebrachter Konzentration.
Das Fotografieren weckt oft meine Lebensgeister, ist auch wie eine Art Mediation, da ich da meist völlig absorbiert bin. Eine Seelendusche gewissermassen.
Im Regen bin ich so gut wie nie unterwegs, wenn auch man unter dem Schirm fotografieren könnte. Manche tun es. Ich hatte in letzter Zeit aber immer eine Plastiktüte dabei, falls es doch überraschend schütten sollte. Meine Kamera ist mir hoch und heilig. Und eine neue möchte ich noch nicht, da diese hier kaum zu toppen ist. Zu toppen wäre sie durch Profigerät, aber das kommt mir nicht in die Tüte. Soweit will ich mein Hobby nicht treiben.
Das Sommerloch, so es eines ist, mit nur wenig Kultur dank dem grossen C, das fülle ich eben mit Natur. Reimt sich fast.
In meinem jüngsten Video von meinen Fotos im Botanischen Garten konnte ich Wasserläufer zeigen, die in einem Teich auf dem Rücken schwammen. Seltsam, dieses Verhalten. Wieder ein Grund, sich mehr anzulesen, doch es gibt so viel zu lesen, so viel, dass selbst 100 Stunden täglich nicht reichen würden. Dieser Garten in Würzburg hatte einige Teiche, auf verschiedenen Ebenen und einen jeden besuchte ich. Zum einen interessierte mich die jeweilige Begrünung des Teichs, zum anderen mag ich ja etwas finden, was woanders nicht zu sehen ist. Diese Teiche, überhaupt Gewässer, laden ja oft zum Verweilen ein. Das wurde mir bewusst an den Wördwiesen in Lohr, wo man einige Rentner sah, die geradezu luxurös an dem wunderbaren Teich sassen. Auf meinen Reisen zogen mich ja immer auch die Parks an, etwa den Retiropark in Madrid oder den Green Park in London. Es ist einfach schön, lebendiges Leben an den Gewässern in den Parks zu sehen.
Ab und zu schiesse ich auch ein fotografisches Eigentor, in dem ich aus Versehen meine Fotos lösche, bevor sie auf den PC übertragen wurden. Das geschieht oft durch Multitasking, ohne das man ja, wie meine Bemerkung gerade über die Infowelt, kaum mehr auskommt. Eine solche Serie war auch von einer Dachbegrünung, also von Moos und Flechten eines Schuppens und das im Abendlicht. Ein wunderbares Motiv, aber leider für die Tonne.
Gleissendes Holz zu fotografieren wäre wie Glühwürmchen zu fotografieren. Das macht keinen Sinn, weil das Gleissen, der Schimmer kaum je scharf wird.
In Sachen Fotos wähle ich nur selten mit Willkür das zu Zeigende aus, aber es gibt jemand, der anscheinend ohne seine Fotos anzuschauen, diese in den Whatsapp-Status stellt. Willkürlich mache ich so etwas nur, wenn ich weiß, dass ich 5 gleichwertige Fotos eines Objekts habe. Dann nehme ich einfach xbeliebig eins davon.
Ein schönes Motiv ist auch immer Wetterleuchten. Da bin ich schon mal gelegentlich an den Strassenrand gefahren, um ja den Ausschnitt und den Zeitpunkt nicht zu verpassen. Muss das sein? Ja, das muss sein!
Eigentlich darf man als Fotograf niemals ohne Kamera sein. Man könnte etwas verpassen.
Vor vielen Jahren, es war in Israel, da sah ich einen Mann mit seiner Videokamera, der ohne sich groß das erreichte Gelände anzusehen, dieses sofort in Länge aufnahm und alsbald danach wieder aus der Höhe abstieg. Hatte der die Landschaft wirklich mit den Sinnen aufgenommen? Sicher nicht. Aber, so könnte man einwenden: Aller Eindruck verblasst ziemlich schnell. Selbst ein aufgesogener. Im Louvre sah ich mal eine Japanerin, die von Gemälde zu Gemälde schritt und mit ihrem Pad jedes davon aufnahm, ohne sicher dabei das Gemälde gesehen zu haben. Das ging einige Zeit so, ich wandte mich da anderen Dingen zu. Bei meinem 2ten Besuch im Louvre bin ich schnurstracks zur Ozeanischen und afrikanischen Kunst. Beim 1. Besuch Jahre zuvor suchte ich Delacroix, Velasquez und zwei weitere Altmeister auf, sonst schaute ich mir nichts an. Irgendwie muss man ja mit seinen Kräften haushalten.
Ich war schon an einigen Orten dieser Erde, aber solche Orte wie den Similaungletscher aufzusuchen, würde mir nicht mehr einfallen. Ich suche jetzt viel mehr die Exotik im Kleinen. Mein Reise-Ehrgeiz ist längst gestillt.
Damit schliesse ich meine Bemerkungen zum Schauen, hoffe, dieser kleine Einblick war angenehm zu lesen.