Der Trauerschweber wirkt(e) auf mich immer aristokratisch … und sehr sehr dunkel.
Vor vierTagen fand ich erstmals einen ganz ähnlichen Schweber, Hemipenthes maurus , vor:
Das Flügelkleid anders gestaltet als beim “originären” Trauerschweber, zudem weisse Streifen am KörperErstes Bild von ihm an der MöhreSo dunkel der Geselle auch ist, so schreckhaft ist er auch, selbst bei Kleinen Mitessern!
Gefunden am 21.8.2021, ausgangs einer kleinen Exkursion. Das war im übrigen das letzte Insekt nach etwa 350 Fotos bei diesem Spaziergang.
Gestern spät, so um 18:30, ging ich nochmal für eine Stunde auf Fotopirsch. Sonne gab es keine. Daher auch so gut wie keine Insekten auf Blüten.
Ich klapperte Blätter auf Gebüschen und Bäumen ab. Da war erstaunlich viel Leben und es gab einiges auch Neue festzuhalten. Etwa eine Pseudargyrotoza conwagana, siehe hier. Die Fotos der winzigsten Tiere waren meist recht undeutlich (wie nicht anders zu erwarten), aber das trübte meine Laune keinesfalls! Der Reichtum der vorgefundenen Arten entschädigte mich vollends!
Das oben ist eines der Fotos, was vorzeigbar ist. Eine blaue Zergzikade.
Winzige Wildbiene an einer noch halb geschlossenen Clematisblüte
Immer wieder beobachte ich bei den ganz Kleinen ein Anpressen des Unterleibs an die Blüte, um so Halt zu haben.
Einen Beleg dafür habe ich nicht, aber es scheint mir nahe zu liegen.
Wie immer aus der Hand fotografiert. Bei der Geschwindigkeit des Tierchens und der nicht flächigen Darbietung ist kaum ein schärferes Foto geschweige denn Tiefenschärfe möglich.