
Mare


Am 16.12 gab es kurz Sonne, das nutzte ich zu einem Gang zum Efeu.


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Die auch weibliche Hainschwebfliege setzt noch eines drauf, mit ihren famosen Augen:


Noch einige andere Fliegen, nichtschwebend, gaben sich ein Stelldichein.
Sie haben eben alle auf die wärmende Sonne gewartet.
Nik Bärtsch durfte ich oft erleben. Zweimal auf der Bühne in Würzburg, dann in Rottenbauer und auch noch in Hamburg.
Zudem montags im Exil in Zürich, dort immer als Livestream.
Hier, in der immer wunderbaren Serie des Schweizer Fernsehens über Kultur, Philosophie und Religion ein Gespräch mit ihm, in dem er über seine Arbeits- und Lebensweise spricht.
Fernöstliche Gedanken und Einstellungen fliessen mit ein.
Er und seine Bandmitglieder haben die Musik als Sprache und Lebensinhalt gewählt, sie arbeiten zeitlebens “an einem Stein”, den sie immerfort bearbeiten, jeden Montag aufs Neue.
Am 15.12, regnete es mal nicht in diesen Tagen. Ein Spaziergang bot sich an.
Es war 7 Grad und es schien keine Sonne!
Dennoch gabe auf Lorbeerblättern Leben.
Hier einige der brauchbaren Fotos, Licht war ja nicht viel:








Zartes Leben, aber definitiv da. Und es handelt sich nicht nur um Winterfliegen.
Für mich ist dieses spärliche Leben befriedend.
Es geht immer weiter. Es ist immer da.
Ich stehe an der Lorbeerwand wie vor einem großen Gemälde.