Nik Bärtsch über seine Lebensphilosophie

Nik Bärtsch durfte ich oft erleben. Zweimal auf der Bühne in Würzburg, dann in Rottenbauer und auch noch in Hamburg.

Zudem montags im Exil in Zürich, dort immer als Livestream.

Hier, in der immer wunderbaren Serie des Schweizer Fernsehens über Kultur, Philosophie und Religion ein Gespräch mit ihm, in dem er über seine Arbeits- und Lebensweise spricht.
Fernöstliche Gedanken und Einstellungen fliessen mit ein.

Er und seine Bandmitglieder haben die Musik als Sprache und Lebensinhalt gewählt, sie arbeiten zeitlebens “an einem Stein”, den sie immerfort bearbeiten, jeden Montag aufs Neue.

9 thoughts on “Nik Bärtsch über seine Lebensphilosophie

  1. Sprache aus dem Geist der Musik.
    IST JA KLAR…wenn sich in der fötalen Zeit das Ohr als erstes zeigt und Töne vernimmt und „interpretiert“, warum sollt sich nicht das auch später in der Sprache niederschlagen …die Sprache folgt ja dem Höhren und das Höhren (Sehen, Fühlen etc) sucht sich in Sprachlichkeit zu manifestieren. Wobei die Sprache die Gefühle “vergewaltigt”. Ja, Töne regieren die Welt: Das Ohr meldet es dem Leib, der Leib meldet es der Musik, die Musik meldet es der Sprache und drückt sich aus in Musik….die Musik dringt direkt durch das Ohr mitten in mich ein…Ich schmelze, entspanne -wenn es “MEIN TONLIED” ist oder ich flüchte.

    PS: “Schlechte Töne-Musik”…Als unsere Kinder noch jünger waren und ich meine Anfänge mit ZEN machte, musste die Familie unbedingt mit mir in eine Konzert mit ZEN Musik. Das erste Stück nannte sich “Wind”. Die Kinder trauten sich nicht, mich anzusehen, weil sei mein Interesse kannten, bis ich merkte: die lachen sich mit der Mutter ob der fremden Töne “kaputt” und nun konnte ich auch nicht mehr an mich halten. Wir verließen das Konzert schleunigst. Seitdem heißt in der Familie alles was irgendwem “komisch” klingt: W i n d…

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    1. Windmusik…
      Es gibt ja auch eine Sparte “Noise”, die bekennen sich zu dem, was sie machen! 😀
      Selten kann man mit Musik 🎶 missionieren, mir ist es mal passiert, missionieren zu werden: jazzanova. Ausgerechnet ein Bassist empfahl mir elektronische Musik!
      Ein 2tes mal wurde ich missioniert: Altmans Film über Country. Ich verstand diesen Film nicht, weil ich country im Grunde nicht mochte.
      Hinterher besorgte ich mir alle altmanfilme, a 😀l l e 😀

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