Category: Kreatives sonst

Sukzessiver Verbrauch

Quelle: Pixabay

Dank Christiane geht die Erfolgsstory der Etüden weiter.
Die Wortspende stammt diesmal von Mutiger leben.
Folgende Worte sind in einem maximal 300 Worte umfassenden Text zu verwenden:

Schmutzfink
fabelhaft
mopsen

Diesmal ein ernster Text.

*

Was für Schmutzfinken sind wir Menschenkinder eigentlich. Schon in dunkler Vorzeit, vor abertausenden von Jahren, gestaltete der Mensch fleissig die Erde um, unwissentlich und wissentlich. Ich habe z.b. nicht gewusst, daß zwei Drittel der Großtierarten im Zeitraum 100.000 – 50000 v. Chr. ausgerottet wurden, nachzulesen hier. Daß mit zu besiedelnden Inseln etwas geschah, das Archäologen als „Landschaften transportieren“ bezeichneten, wie in besagtem Artikel auch nachzulesen. Das und ähnliches wirft ein schales Licht auf uns als Menschheit.

Und was mit der heutigen Erde passiert, ist wie ein Mopsen von letzten Früchten, die unsere Erde besitzt. Ein Weltverbrauch. Fabelhaft ist, so betrachtet, eigentlich wenig am Menschen.

Aber vielleicht kriegt der Mensch ja noch die Kurve und verarztet geschickt den arg geschundenen Planeten.
Schade wärs sonst um ihn.

123 Worte


Träume sind keine Schäume

Quelle: Pixabay

Dank Christiane geht die Erfolgsstory der Etüden weiter.
Die Wortspende stammt diesmal von Mutiger leben.
Folgende Worte sind in einem maximal 300 Worte umfassenden Text zu verwenden:

Schmutzfink
fabelhaft
mopsen

*

Der Gerd ist ein Schmutzfink und zudem ein Schmarotzer. Leiht Bücher aus und gibt sie nicht zurück. Mopst auch Obst vom Grundstück des Nachbarn, ich habs gesehen! Gut, daß ist leidlich, nicht der Rede wert. Das sollte mich wahrlich nicht aufregen, wahrlich nicht!
Aber wieso die fabelhafte Helga auf ihn hereinfiel, ist mir nicht verständlich!
So eine Frau könnte jeden haben, j-e-d-e-n, so anziehend ist sie, ein reines Juwel! Sie hat eine Aura, der man sich nicht entziehen kann, sehr wahrscheinlich kann auch manche Frau da schwach werden. Genialisch vereint sie all das denkbar Attraktive, man fragt sich, wie das sein kann? Ich begreife manchmal nicht, wie die Gaben der Natur so verschieden verteilt sein können.
Manchmal gehe ich ihr auch aus dem Weg, es ist einfach zuviel. Andererseits liebe ich die Anregung und das Aufblitzen in meinem Gehirn im Millisekundenbereich. Ich antizipiere manche Bewegung, manchen Blick von ihr, eine Kaskade an Bildern setzt ein. Wie ein Rausch.
Nun, Gerd hat sie also „gewonnen“ oder eher sie ihn, verwundern kann mich eh garnichts mehr.

Ich dagegen lebe mein Leben so für mich. Freue mich über meine Träume und Phantasien, die mir manchmal wie Kino erscheinen. Sie erscheinen mir manchmal wie ein sanftes Weben wunderbarer Düfte und Bilder. Ein Reichtum, der mir einfach so geschenkt wurde.
Und so gehen die Tage meist beschwingt und zufrieden vonstatten.
Mal schaun, was Morgen anfällt.

235 Worte


Kashiwa Daisuke

Jetzt, wo es schon länger kaum mehr Konzerte gibt,

erinnere ich mich an Kashiwa Daisuke, der 2009 ein hochinteressantes Konzert beim Umsonst&Draussen Würzburg gab.
Seine Musik ist vielleicht als post-experimentell anzusehen. Aber mit Musikrichtungen bin ich lieber vorsichtig, da ich kein Musiker bin ,sondern nur Vielhörer.

Das folgende Stück ist eine 2019er Live-Aufnahme von dem schon 2006 erschienenen Stück.

Es beginnt etwas chaotisch, läuft dann aber in gewohnter Daisuke-Manier weiter…

Seit diesem überraschenden 2009er Konzert in Würzburg verfolge ich sein Schaffen nahtlos.

Damals kaufte ich keine CD, musste mir dann nachträglich alle Veröffentlichungen irgendwo selbst besorgen.