Category: Kreatives sonst

In metro

Kritzelei 90er

Dank Christiane geht die Erfolgsstory der Etüden weiter, bin gespannt, wieviele diesmal mitmachen.
Die Wortspende stammt diesmal von Mutiger leben.
Folgende Worte sind in einem maximal 300 Worte umfassenden Text zu verwenden:

Schmutzfink
fabelhaft
mopsen

Diesmal ein sehr kurzer Text.

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Wenn es gerade trüb in mir ist, kann es sein, daß ich mich an Lachyoga erinnere, einen Kurs, den ich mit einem Freund etwa 10 Jahre zurück mal belegt hatte.
Die Quintessenz des Kurses ist mir noch vertraut. Manchmal mopse ich eine Übung aus dem Kurs und führe sie öffentlich vor!

Ein fabelhaftes Video fällt mir auch oft ein, betitelt „Bodhissatva in metro“. Davon gibt es längere und kurze Versionen. Ein paar wenige Minuten kann man erübrigen.

Manche ziehen Waldspaziergänge vor, was im Moment dazu führen kann, daß man als Schmutzfink nachhause kommt. Soviel regnet es.
Aber der Seele tut es gut.

Wie dem auch sei, man sollte selbst dafür sorgen, daß es einem gut geht. Ideen sind da, “sauer werden” geht gewöhnlich von selbst. Man kann dagegen halten.

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Kusszahl näher betrachtet

Einige der Oberflächen dieser kleinen Kugeln habe ich jetzt mal fotografiert, um Euch ein wenig die Wirkung der Glasuren näherzubringen:

So ist jede der Kugeln individuell, obwohl das Ganze Mathematik als Grundlage hat, also einer strengen Ausrichtung folgt:
Wieviel Kugeln kann man einer zentralen Kugel gleicher Grösse beigeben und dabei diese zentrale Kugel jeweils von ihnen berühren lassen?

Eine Erfahrung

Quelle: Pixabay

Dank Christiane geht die Erfolgsstory der Etüden weiter, bin gespannt, wieviele diesmal mitmachen.
Die Wortspende stammt diesmal von Mutiger leben.
Folgende Worte sind in einem maximal 300 Worte umfassenden Text zu verwenden:

Schmutzfink
fabelhaft
mopsen

Diesmal ein kürzerer Text.

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Ihm fehlten einige Zähne. Er trank – und rauchte unentwegt. So roch er auch.
Aber er war ordentlich gekleidet, kein Schmutzfink.
Ich weiß nicht mehr, wie er hies. Er gehörte zu meiner Abteilung, den Bongos: Wir sollten im Ernstfall Kabel verlegen.

Das Geld beim Bund war ja sehr knapp. Eines Tages bat er mich um 20 DM. Ich gab sie ihm ohne zu zögern, denn ich war besser gestellt. Aber ich rechnete nicht damit, das Geld wiederzusehen.
So schlau war ich schon. Er hätte mir im übrigen auch was mopsen können, wenn er drauf aus gewesen wäre.

Anfang nächsten Monats gab er mir überraschend das Geld zurück!
Da war ich baff!
Hinter einem leichten Zittern verbarg sich ein fabelhafter Mensch: Seine Züge waren zwar grob und ausgemergelt, aber von einer feinen Sensibilität durchzogen. Die man nur merken konnte, wenn man näher hinsah.

Wenn mich diese Monate damals etwas gelehrt hatten, dann dieses:
Ein 1. Blick kann trügen.

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156 Worte


Hans seine Studien

Quelle: Pixabay

Dank Christiane geht die Erfolgsstory der Etüden weiter.
Die Wortspende stammt diesmal von Mutiger leben.
Folgende Worte sind in einem maximal 300 Worte umfassenden Text zu verwenden:

Schmutzfink
fabelhaft
mopsen

Diesmal ein witziger und ernster Text zugleich.

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Ich besuchte Hans in seiner kleinen Wohnung.
Staubig wars. Alles mögliche lag rum, da wurde anscheinend überhaupt nicht aufgeräumt. Vielleicht lagen manche Dinge schon Wochen und Monate rum, vielleicht auch Jahre. Wer weiß das schon!
Ein ganz schöner Schmutzfink ist er, dachte ich, aber er wird diesen Schlamassel nicht als solchen wahrnehmen.

Hans ist ein Könner, was sogenannte Schachprobleme anbetrifft. Ich mag zwar diese Studien nicht so sehr, weil die Anordnung der Steine meist wie wahllos auf dem Brett verteilt scheint. Wie hingekegelt!
Da braucht es ein geübtes Auge, um Muster in diesem Wirrwar zu erkennen. Aber Hans ist ein ganz fabelhafter Schach-Komponist, er hat schon einige anerkennende Würdigungen dafür bekommen.
Z.b. von einem kleinen Fachblatt zu Rätseln aller Art.

Was Hans mir heute zeigen will, das ist ein ganz besonderes Juwel.

Und wirklich, als er es vorführt, das Matt in 4 Zügen, mit all den Verästelungen, all den Feinheiten und überraschenden Wendungen, da fühle ich mich glatt versucht, es zu mopsen.
Das ist so genial! Die pure, pure Schönheit! Ich schaffe so etwas nicht, ganz entschieden nicht! Nie und niemals.

Nein, ich werde es ihm nicht stehlen. Das wäre billig und schofel.
Hoffe nur, daß er dafür eine entsprechende Anerkennung bekommt.
Aber die ist ihm – natürlich- nicht gewiss.
Wer denn sollte anerkennen? Wer denn?

Wenn er mal gestorben ist, findet man seine Kernsammlung an Schachstudien vielleicht, oder alles landet auf dem Müll.

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232 Worte