Einen Text in Christianes neuen Etüdenaufruf bringe ich hier ein.
Mein max. 300 Worte umfassender Text soll die Worte
Museum
biografisch
erinnern.
enthalten.
Wortspender ist in diesen 2 Wochen ist Erinnerungswerkstatt.
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Manche Leser “arbeiten” sich offenbar fast ausschliesslich an alten Autoren ab.
Ich selbst lese eher Neues.
Ich sage deshalb nicht, daß Klassiker ins Museum gehören, keinesfalls.
Doch oft kenne oder kannte ich die biographischen Begleitumstände ihres Schaffens nicht.
Die sind aber immer wichtig, um zu verstehen, was den Autor veranlasst hatte, genau dieses Buch zu schreiben.
Vorgestern sah ich mir im TV einiges zu Dostojewski an. Auch zu Musil, Büchner und Frisch.
Dostojewskijs “Dämonen” hatte ich als junger Mann, ich erinnere mich, 2, 3 mal angepackt, aber nie zu Ende lesen können. Sein Werk “Schuld und Sühne” schon.
Dostojewskij ist aktueller denn je. Auch sicher manch andere klassischen Autoren.
Grund genug also, wieder mal ins Regal zu greifen, um sich mit ihnen erneut zu beschäftigen.





