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Beschwörungstanz am Efeu

Eine kleine schwarze Schwebfliege (etwa 7 mm lang), rechts unten, nutzte die Sonne am frühen Nachmittag. Kann sein, daß es eine Erzschwebfliege ist.

Etwas scheint diese Schwebfliege ständig zu umschwirren.
Klein, kleiner, am kleinsten…dieses Schwirrding
Man kann auch zu Fuß gehen, dachte sich die Mikrofliege…

*

Heute früh war keine Sonne gemeldet, dann zeigte sie sich doch und mit ihr zahlreiche Freunde.

Weitere hübsche Schwebfliegen waren auch vertreten:

Die Mistbiene

Dann auch noch die Gemeine Feldschwebfliege, deutlich kleiner als die Mistbiene:

… und natürlich die Hainschwebfliege:

Sammelleidenschaft

Einen Text in Christianes neuen Etüdenaufruf bringe ich hier ein.
Mein max. 300 Worte umfassender Text soll die Worte
Museum
biografisch
erinnern.

enthalten.
Wortspender ist in diesen 2 Wochen ist Erinnerungswerkstatt.

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Während eines Urlaubs in Südtirol vor etwa 4 Jahren besuchte ich dort ein kleines Museum.
Es handelte sich um eine Mineralien- und Insektensammlung. Sie gehörte Josef Frei alias “Bachler Sepp” .
Seit frühester Kindheit an Mineralien und später auch an Insekten interessiert, vermachte er in späten Jahren seine Funde dem Ort Schenna.

Was der lebenslange Sammler zu erzählen hatte, war ausserordentlich! Er erinnerte sich an manchen Fund, verknüpfte diesen mit biographischen Anekdoten.

Wie ich jetzt hatte er früher auch Insektenfotografie betrieben, aber diese Leidenschaft dann auf andere Dinge verlagert.

Die Zeit im Museum war knapp bemessen. Es hatte nur für 2 Stunden die Woche auf.

Der “Bachler Sepp” stammte aus einfachen Verhältnissen. Neben seiner Berufstätigkeit als Schuster und Maurer entwickelte er sich zu einem gefragten Sachverständigen, was Insekten und Mineralien betraf. Seine Frau hatte offenbar bei allem Verständnis, gerade wenn er nachts auf der Suche nach besonderen Faltern war.

Dieses Fasziniert- und Fokussiertsein in seinem Leben kann ich gut nachvollziehen.