Einen alten Bekannten rief ich unlängst an. Er war immer unzuverlässig, betont gegenüber Freunden die sich als solche dünkten Was ihn dabei antrieb das weiss nur er wenn überhaupt
Zum Schluss unseren Austausches kam ein Satz den ich von ihm kenne, schon immer: Niemand ruft mich an!
Die, die sie mögen, überwältigt das satte Gelb, das sich in meist riesigen Flächen ergiesst.
Für die anderen sind das Monokulturen, Zeichen von Sterilität.
Wenn man aber näher schaut, ist das zweite Argument nicht mehr ganz so schlüssig:
Zwei veritable Schnaken bei der Paarung.
Ich finde sie im übrigen ausgesprochen schön – was aber vermutlich damit zu tun hat, daß ich Insekten seit einiger Zeit gern mein Auge schenke. Und so wird für mich aus dem Gewirr der Beinchen sogar etwas Anmutiges.
P.S.
Die Rückenzeichnnung der Tiere ähnelt maximal dem anderer Tiere:
Sie erscheint auch jedes Jahr und zwar immer an der gleichen Stelle in unserem Garten. Offenbar finden alle Lebensvorgänge dieses Tiers genau hier statt.
Daß die Faltung, die ja gemeinhin zu Flügeln aus Verpackungsgründen gehört, sich bei Entfaltung nicht vollkommen auflöst, ist ein Charakteristikum dieses blauschwarzen Tiers.
2019 hatte ich das erste Mal dieses seltsame Tier am Insektenhotel gesehen. Was es dort sucht?
Parasitiert werden verschiedene Wildbienenarten aus der Unterfamilie der Megachilinae (Bauchsammler), unter anderem auch Mauerbienen, vor allem die Rostrote Mauerbiene. Die Fliege schwebt hubschrauberartig vor den Nesteingängen und schleudert ihr Ei mit einer wippenden Bewegung des Hinterleibs zielgerichtet in den Nistgang. Nicht gerade die rücksichtsvollste Art und Weise mit seinem Nachwuchs umzugehen, aber offensichtlich hat sich dieses System bewährt.