Update aus der Werkstatt 2019/31

Einige Arbeiten von mir hat meine Frau neu glasiert!
Somit sind Gemeinschaftsarbeiten entstanden.

Zunächst ein Doppelwandgefäss, das ich mit einer nicht so prächtigen Glasur bedacht hatte. Meine Frau glasierte es neu:

Bl2

 

BL3

Den folgenden Kasten mit Gesichtern hatte sie mir einst als Auftrag für den Garten gegeben. Vielleicht erinnert sich die eine oder der andere an ihn?!

Nun hatte sie ihn glasiert.

K1

K2

K3

Mit dem Kasten ist im übrigen ein Malheur passiert. Er stand zum finalen Trocknen vor dem 1. Brand draussen und wurde vergessen, als es zu regnen anfing.
Die dabei entstandenen Risse mussten mühsam gekittet werden.

 

 

 

Am Kaffeetisch

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Quelle: Pixabay, Bearbeitung: Christiane

 

Dank an Christiane für die Fortführung der Etüden!
Hier eine weitere Miniatur. Bitte dabei beachten: Die Protagonistin ist in dieser Geschichte rein zufällig eine Frau.

*

Diesmal hatte sie den Bogen überspannt.
Beim Kaffee stutzte ihre Freundin Gertrud sichtlich zu dem, was sie gerade von sich erzählt hatte. Da passte Für Gertrud so manches nicht zu dem, was sie von ihrer Freundin wusste.

Was sollte sie nun Gertrud sagen? Wie sich rauswinden?

Immer war sie ja ambivalent gewesen, aber Geschichten spinnen musste sie, da gab es einen starken Antrieb.

Sich der Wahrheit hingeben , wäre nun eine Option gewesen. Doch:

In einer Art Verzweiflungstat ersann sie flugs eine kohärente Geschichte, die alle Unstimmigkeiten auszuräumen schien.
Uff, gutgegangen! Da war sie wirklich Meisterin. Das machte ihr kaum jemand nach.

Doch was war mit ihren anderen Freundinnen? Nur gut, daß die meisten nicht mehr wussten, was sie ihnen jeweils erzählt hatte.
Und wenn schon.

*

 

Update aus der Werkstatt 2019/30

Im August war ich vergleichsweise wenig in der Keramik-Werkstatt.

Hier gebrannte Kopf-Stücke aus dieser Zeit.
Glasur für den 2ten Brand dieser Teile folgt noch. Vermutlich nutze ich dazu die Glasur TAIGA.KöpfeGanz rechts ein konkretes Werkstück 🙂

Dann versuchte ich mich an ein Turmrelief.Pyr5

Pyr4

Pyr2

So etwas kann man nur lederhart arbeiten, weil sich eh ständig die Masse beim Schneiden verschiebt.

Etwa 18 cm hoch, verleitet es zu weiteren, grösseren Arbeiten.
Das Problem dabei sind die unterschiedlich dicken Massen, die sich bei Härtung dadurch verziehen und auch zu feinen Rissen führen. Denn dünne Teile sind bald trocken und schrumpfen nicht mehr, dickere brauchen länger und ziehen bei der Schrumpfung an den schon getrockneten Teilen.