Update aus der Werkstatt 2019/31

Einige Arbeiten von mir hat meine Frau neu glasiert!
Somit sind Gemeinschaftsarbeiten entstanden.

Zunächst ein Doppelwandgefäss, das ich mit einer nicht so prächtigen Glasur bedacht hatte. Meine Frau glasierte es neu:

Bl2

 

BL3

Den folgenden Kasten mit Gesichtern hatte sie mir einst als Auftrag für den Garten gegeben. Vielleicht erinnert sich die eine oder der andere an ihn?!

Nun hatte sie ihn glasiert.

K1

K2

K3

Mit dem Kasten ist im übrigen ein Malheur passiert. Er stand zum finalen Trocknen vor dem 1. Brand draussen und wurde vergessen, als es zu regnen anfing.
Die dabei entstandenen Risse mussten mühsam gekittet werden.

 

 

 

13 thoughts on “Update aus der Werkstatt 2019/31

  1. “Prächtig” ist ein passendes Wort für dieses opulente, unglaublich nass wirkende Blau. Nun wirkt es wie ein Symbol für Wasser und Ursprung.

    Mir haben deine “trockeneren” Vorläuferglasuren, die du schon mal gezeigt hast, aber auch sehr gut gefallen, weil damit ein ganz anderer Ausdruck zur Geltung kam, und eine ganze abgestufte Reihe solcher Gefässe als Ensemble könnte, von der Wassergewinnung im Wüstensand zum geradezu verehrungswürdingen Kultobjekt für den Lebensspender, eine Wassergeschichte erzählen.

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  2. wie interessant, eure gemeinsame Arbeiten und schöne Farben werten auf, fallen sofort ins Auge
    eye-catcher, die Form selbst bodenständig fest , Farben geben Spannung dazu….. welche schöne
    Ergänzung, gegenseitige Wertschätzung vorausgesetzt. Sehr gelungen

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    1. Danke Afrikafrau!

      Die Doppelwandgefässe mache ich seit etwa 6 Jahren. Hier ist der Verdienst meiner Frau, mich anzustossen, mehr Varianten anzufertigen als ich sonst würde.

      In letzter Zeit hat sie mich auch zweimal gebeten, eine bestimmte Form zu entwickeln, die sie dann weiterentwickelt,

      Da sie ja schon lange Kurse gibt, ist sie erfahrener als ich.

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    1. Sie hat ein weit besseres Farbempfinden. Da ich ja rotgrün-“blind” bin.
      Zunächst einmal sehe ich den zusätzlichen Aufwand einer zweiten Glasur oft nicht ein. Aber sie hat recht!
      Für mich würde ich nicht soviel Aufwand treiben, Ich habe nicht die Energie, ein Ergebnis noch und noch schöner zu machen.

      Ich gebe ihr aber da alle Freiheit.

      Ihre Stücke glasiere ich nicht, denn sie weiß es farblich besser. Manchmal fragt sie mich danach und dann gebe ich eine Einschätzung.

      Wir wollten schon immer mal ein Stück gemeinsam entwickeln. Sie ist mehr die gegenständliche Künstlerin, ich bin mehr der an “konkreter Kunst” Interessierte. Bisher ist es noch nicht zu so einem Projekt gekommen.

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        1. Sie sagt manchmal:
          “Jetzt machst Du schon wieder diese Köpfchen (Du hast doch schon hundert davon). Was sie meint, ist eine Art Anstupser: Mach (vielleicht) mal was Neues.

          Sie kritisiert mich des öfteren, daß ich eine Idee nicht weiterverfolge, also NICHT zig Variationen einer IDEE anfertige.
          Mir kommt halt oft eine neue Idee und die produziere ich sofort.
          Ohne ihr Zutun hätte ich so niemals 15 Variationen eines Doppelwandgefässes gemacht. Niemals!
          Aber sie hat insofern recht, als ich merke, daß ich die Technik dazu mittlerweile aus dem ff kann. Man muss spüren lernen, wo genau die Technik sitzt.

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