Wegegeflecht

Zeichnerisch als auch keramisch interessiert mich Strassengewirr.

Mittlerweile ist solches Bestandteil von Scifi – oder Darkambient-Videos. Daher kenne ich diese Idee aber nicht, sondern von ganz fühen Highwayfotos der USA.

Die folgende Zeichnung ist schon 3, 4 Jahre alt.

Strassen über Strassen

Die folgende Struktur habe ich keramisch irgendwann im letzten Jahr gemacht und erst jetzt kürzlich glasiert und gestern erst aus dem Ofen geholt.

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Zu all dem ist zu sagen:

Die Neurodermitis in meinen Handflächen scheint sich zurückzuziehen.
Insofern kann ich hoffen, bald wieder mehr Keramik zu machen.


Rebekkas 17. Geburtstag

Ausschnitt aus Keramik

Für eine Woche stehen Christianes Extraetüden an.
5 von 6 vorgegebenen Worten sind in einem Text von max. 500 Worten zu verwenden.
Die Wortspenden sind:

Zetermordio, weichmütig, backen
Lautsprecher, orange (NICHT die Frucht, die Farbe), erschüttern

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Triggerwarnung: Hier geht es um einen Tod eines Jugendlichen.

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Der Film Albträumer handelt von der weichmütigen Rebekka, die mit ihren wohlhabenden Eltern ihren 17. Geburtstag vorbereitet.
In diesen Tagen gedenkt man auch ihres Bruders, der vor 2 Jahren in ihrem Alter tödlich verunglückt ist.
Vincent, der mit dem Bruder zusammen gewesen war, stört die Familienfeier.
Rebekka stellt ihn, spürt daß hinter seiner grell-schrillen Fassade mehr ist.
Sie versucht ihn heimlich zu besuchen, aber aus seinem Fenster klingt es wie Zetermordio, Metal mit den Lautsprechern auf Höchststand.

Bald später treffen sich doch die zwei. In einem dunklen Verlies, wo Vincent und Rebekkas Bruder oft hausten, entdeckte sie auf Fotos, daß ihr Bruder homiphil war. Sie erschüttert das nicht, obwohl sie nichts davon geahnt hatte.
Ihr Vater gibt dann zu, daß er davon gewusst hatte.

Die Zeichnungen ihres Bruders in einem gefundenen Notizbuch waren tiefschwarz, da gab es keine Farben, kein Orange, kein Grün, kein Blau.

Im Verlauf der Geschichte verliebt sich Rebekka in Vincent und kommt so den Hintergründen des Unfalls näher.
Es stellt sich heraus, daß alle ihren Anteil hatten, aber dies vor sich bisher nicht (an)erkennen wollten.
Und das setzt jetzt ein, peu a peu, jeder für sich.

Höchstnote 5, ein eindringlicher Film.
Die Schauspieler waren recht überzeugend:
Vincent wird gespielt von einem jungen Mann, der an Kinski erinnert.
Rebekka, überaus zart und fein, entwickelt sich zu einer sehr unbequemen Tochter.

Wintermücken

Am 31.01.2021 traf ich ja den Wespenbock Monate zu früh in der Wohnung an.

Ein Käfer, der sich als Wespe tarnt.

Nun gibt es ja schon länger und für den Winter als Jahreszeit zurecht die winzigen Wintermücken:

Unentwegt geschäftig
Mit Interesse an Geometrie…
… und keramischen “Knopflöchern”

Alte Schauspieler

Für eine Woche stehen Christianes Extraetüden an.
5 von 6 vorgegebenen Worten sind in einem Text von max. 500 Worten zu verwenden.
Die Wortspenden sind:

Zetermordio, weichmütig, backen
Lautsprecher, orange (NICHT die Frucht, die Farbe), erschüttern

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Im Film “Winterreise” mit Bruno Ganz wurden alte Filmschnipsel verwendet. Dabei nicht nur vom Auftreten der NS-Grössen, sondern auch Strassenszenen und Theaterstücke der 30er und 40er.

Es wurden sehr kurz Szenen gezeigt, die das Treiben im “Jüdischen Kulturbund” illustrieren sollten. Diese Filmausschnitte waren ohne Farbe, also kein orange, blau oder rot, sondern nur in gebleichtem Schwarzweiß.
Dennoch erkannte ich im Nu in einem Kulissenschieber einen Schauspieler, den ich ewig nicht mehr gesehen hatte. Es war ein dicker und weichmütiger Schauspieler , der wie ein Lautsprecher Regieanweisungen gab. Sofort fiel mir ein “Standfoto” von einem TV-Stück ein, so als hätte ich dieses erst kürzlich gesehen.
Den Namen des Schauspielers erinnerte ich natürlich nicht.

Nach dem Film suchte ich in irgendwelchen Übersichten nach ihm. Das war ziemlich chancenlos, denn er war kein Star. Da konnte ich fast Zetermordio schreien, da gab es kein Vorwärtskommen.
Mehr Informationen konnte ich mir auch nicht backen, ich musste es darauf beruhen lassen.

Ich muß zu allem erklären, daß ich grundsätzlich Schauspielern der alten Garde zugeneigt bin, weil ich deren Spielkunst schätzen gelernt hatte. Sie gehörten auch quasi zum Inventar, man sah sie relativ häufig am Bildschirm.

Letzte Nacht, kurz vor dem Zubettgehen, fiel mir plötzlich der Name des Schauspielers ein. Ganz ohne mein Zutun. Plötzlich war der Nachname da! Ich notierte ihn schnell in einem Notizblock im Wohnzimmer.

Und heute schreibe ich von diesem Vorfall 🙂