So viele Hände, so viele …

Ich nehme ganz neu an Myriades Impulswerkstatt teil. Und zwar an der 13. Ausgabe.
Eines der vier Themen diesmal sind Hände.

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In der Keramik gibt es verschiedene Möglichkeiten, mit Händen zu spielen.

Man kann sie weglassen oder nur sacht betonen, im Körper aufgehen oder auch frei agieren lassen.

Davon mag ich ein wenig berichten…am besten in zwei Ausgaben.

Der Gorilla hier kann zugreifen. Er bewacht den Eingang.

Diese zwei haben ihre Hände unter einem gemeinsamen Cape.
Talkum gibt ihnen eine besondere Note
Dieses Mondmännchen hat Ärmchen und Beinchen auf zufällige Weise ausgebildet.
Es kommt aber gut klar.
Eine Raku-Frau, ganz in sich…
Dieser hier rebelliert, aber wie mir scheint, spielerisch
Eine Frau aus einem Guß
Die Hände geduldig im Schoß
Die geschlossene Form…die Hände suchen diese Form auf.

Der verlorene Ring

Für eine Woche Christianes besonderer Extraetüdenaufruf an.

In max 500 Wörtern soll man eine kleine Geschichte erzählen, die fünf aus sechs vorgegebene Worte enthält. Die sechs Worte sind:

Hoffnungsschimmer, unverzeihlich, nähen,Wackelpudding, unverdrossen, knistern.

Fünfundzwanzig war Renate geworden und feierte diesen besonderen Geburtstag mit ihrer Oma und ihrer Mutter. Oma wohnte ja im gleichen Ort, nahebei.

Renate wollte einen ganz besonderen Ring an ihrem Geburtstag tragen. Unverzeihlich allerdings, diesen Ring vom letzten Kappadokien-Urlaub verlegt zu haben.
Einen solchen findest Du nicht so leicht, dachte sie. Es tat damals so schön knistern, als sie den Ring von dem jungen Mann kaufte. Der war so galant, so aufmerksam, das hat ihr sehr gut getan.

„Ich werde Dir ein Täschen nähen, da tust Du all deine Ringe rein”, sagte Omi.

Jäh fuhr Renate herum: „Aber Omi, da durchmischt sich doch alles. Ich möchte meine Erinnerungen an diese Ringe nicht durcheinanderbringen“.
Unverdrossen blieb Oma bei ihrem Vorschlag: “ Ich habe hier noch ein Etui, da tust Du dein aktuell wertvollstes Stück rein. Du kannst ja immer abwechseln zwischen dem Etui und dem Beutelchen“.

Einen Hoffnungsschimmer hatte Renate aber noch, den Ring zu finden. Sie wollte nur während der Suche stark an den jungen Mann denken. Wenn sie ihn fand, dann käme der Ring, wie Omi es sagte, ins besagte Etui.

Handverlesen

Ich nehme ganz neu an Myriades Impulswerkstatt teil. Und zwar an der 13. Ausgabe.
Eines der vier Themen diesmal sind Hände.

Zunächst widme ich mich wieder den Insekten, bevor Keramik und Co auf dem Bildschirm landen. Eine Reihung muss sein… Immer zuerst die Kleinen.

Steinlaus beim Lesen eines meiner Taschenbücher
Ein querbindiger Fallkäfer , doppelt so groß wie die Steinlaus
auf meinem Baumwoll-Handschuh,
den ich zudem an hatte!
Also ein wenig Zirkusakt. Aber das können wir ja.

Ich hoffe mein Einstieg ist gelungen… Hände in keramischen Erzeuignissen folgen 🙂