Scherbenhaufen

Beim Sturm vor 2 Wochen fielen mir zwei grössere Objekte um und brachen.

Dieses hier war mir das Wichtigste.

Ein recht hohes Gefäss mit schaufelartiger Halterung und verlängten Ständern. Damit es einheitlicher steht, hatte ich auch noch eine Bodenplatte angefügt.
Was ich damit mache, weiss ich noch nicht. Vermutlich werde ich die vier beschädigten Schaufeln sinnvoll abflexen und die Grate mit roter Farbe versehen..

Das hintere Objekt ist auch umgekippt und alle Röhren darauf sind abgebrochen.
Auch dieses Objekt war seinerzeit technisch nicht einfach gewesen.

Das waren nicht die ersten Objekte die draussen zu Bruch gingen. Von daher bin ich solche Verluste gewohnt.

Rotbeinige Holzschlupfwespe

Am letzten Tag des Oktobers fand ich an fast jedem zweiten Pfosten eines Grundstücks im Wald diese Holzwespe.

Zwei Stacheln?! Aufklärung unten…
Fast schon grazil, dieses Tierchen

Ein letztes Foto dieses Tierchens

Zu lesen ist hier:

Die Weibchen können mit ihrem Geruchssinn Insektenlarven tief im Totholz aufspüren. Sobald ein Opfer lokalisiert ist, positioniert sie sich genau und richtet sich mit ihren langen Beinen schräg auf. Dann sticht sie mit ihrem langen Legebohrer, der aus der Scheide geklappt wird, durch das Holz und legt ein Ei in das Opfer. Der Legevorgang kann abhängig von der Holzart und -stärke mehrere Minuten bis zu einer Stunde dauern.

Und hier:

Die Weibchen, das sind die Exemplare mit dem langen Anhang, laufen auf den Stämmen umher und tasten fortwährend mit ihren langen Fühlern deren Oberfläche ab. Plötzlich verharren sie auf einer Stelle und die Verlängerung ihres Hinterteils entpuppt sich als der Schutz eines Legestachels. Es ist eine feine Scheide, die das über körperlange Legewerkzeug schützt. Dieses misst gut Zentimeter, das Weibchen erreicht dadurch eine Gesamtlänge von über 7 Zentimetern.

Der dünne Legestachel – er ist nicht dicker als eine Nähnadel – wird an einer bestimmten Stelle auf das Holz aufgesetzt und dann beginnt ein schwieriger Vorgang. Der Legestachel wird langsam ins Holz „gebohrt“, bei einigen Exemplaren verschwindet er komplett im Stamm. Es steckt eine enorme Kraftanstrengung dahinter, manchmal heben sich die Hinterbeine vom Stamm ab und können sich erst nach längerer Zeit wieder ankrallen, wenn der Stachel tiefer ging.

Es ist kein eigentlicher „Bohrer“ dieser Legestachel, sondern er besteht aus zwei feinen Stechborsten, die abwechselnd in das Holz gestoßen werden. Ihre Spitzen sind sägeförmig ausgebildet und die Innenseiten sind mit feinen Schaufeln versehen welche das entstehende Sägemehl heraus befördern, welche Leistung der Natur!

Bis zu einer halben Stunde kann solch ein Vorgang dauern. Doch was oder wen das Holzschlupfwespen-Weibchen ansticht, muss man in der Literatur nachlesen: Es hat mit seinen feinen Sinnesorganen beim Abtasten des Stammes die Larve einer Pflanzenwespe geortet. Diese ist holzbewohnend und  wird jetzt zielgenau anvisiert und mit einem Ei belegt. Die kurze Zeit später schlüpfende Larve der Holzschlupfwespe frisst den „Wirt“ auf und lebt dann ihrerseits im Holz. Sie verpuppt sich dort auch und das fertige Insekt nagt sich im kommenden Sommer aus dem Stamm heraus an die Oberfläche, vorausgesetzt er wurde noch nicht verarbeitet.

Das Bierfest

Christianes neuer Etüdenaufruf verlockt mich doch wieder sehr:
Mein max. 300 Worte umfassender Text soll die Worte
Kürbis
kitzlig
krakeln.

enthalten.
Wortspender ist in diesen 2 Wochen ist Wortverdreher

*

Heinz und Horst unterhalten sich am Rande des hiesigen Bierfests:

Heinz: “Mensch, was hat denn der da vorne für einen Kürbis auf? Hat sicherlich zu lange getagt!”

Horst: “Der krakelt regelrecht durch die Gegend, so viel intus hat der.”

Heinz: “Ich will nicht kitzlig sein, aber interessieren würde ichs doch gerne wissen, wieviel der gepackt hat!”

Horst: “Da unten auf dem Fest, Heinz, da sitzt auch immer einer, der bricht alle Rekorde. Der hat alles frei, denn bessere Werbung gibt es nicht. Bei dem läuft es einfach nur durch.”

Heinz: “Ich kenne ihn auch. Anmerken tut man es ihm auch nicht, egal wie viele Mass er hat!”

Horst: “Wie kommt der denn eigentlich heim?”

Heinz: “Da gibt es einen Lumpensammler, so nennt man den Bus, den nimmt er. Den letzten freilich”.

Horst: “So ohne Bier wird er darin vielleicht eindösen und verpasst seine Strasse?!”

Heinz: “Iwo. Der Busfahrer kennt ihn schon … da gibt es kein Vertun”.

Die beiden unterhalten sich noch lange. Sie sind ja keine Biertrinker, gehn da nicht hin.

Irgendwann drehen sie um, das Abendessen wartet und dazu gibt s ein kleines, feines Gläschen Wein. So hat das Stil.
Emma und Erna würden es auch nicht schätzen, wenn sie angetüdelt daherkämen.
Da gibt es kein Vertun!!


Gewöhnliche Strauchschrecke

Ei, wer hängt denn da am Barometer im Garten?

Zwar hatte ich einiges fotografiert an einem sonst trüben Tag des 23.10.2021, aber dieser “Braten” kam mir zum Schluss gerade recht.

Ein Tier mit toller Zeichnung. Wieso es gerade da Platz nahm? Um den Wettergott um besseres Wetter zu bitten?

Wer weiss.