Category: Makrofotografie

Oh Du Wurm!

Zur Zeit regnet es ohne Unterlass.

Meine Frau hört den Regen schon viel eher als ich, schon beim Aufwachen!

Eigentlich keine Zeit fürs Fotografieren.
Dennoch gelangen mir Fotos von einem Wurm,der sich vor der Tür übers Pflaster quälte – oder sich eher genüsslich vorwärtsbewegte, was wissen wir schon.

Ein Wurm hat offenbar viele Segmente, die wie hier farblich unterschieden sind.
Bei näherer Betrachtung ist so ein Tier ganz angenehm anzuschauen, da fragt man sich, woher die Negativbedeutungen stammen.

Ein Wurm sei ein Symbol für Verächtlichkeit, Armseligkeit, Zuschandewerden, lese ich. Manchmal wird er auch als Schimpfwort eingesetzt.

Kommt das daher, weil der Wurm so simpel gebaut erscheint, NUR kriecht und sonst nichts und zwar tief, tief unten am “beschmutzten” Boden?

Zeit, sich mal näher mit ihm und seiner Bedeutung zu befassen. 🙂


Bienenjagende Knotenwespe

Es gibt Tierchen, die ich besonders mag und es gibt Blumen, die ganz besonders die ganz Kleinen anziehen.

Eine winzige Knotenwespe auf einer Sterndolde.

Diese Wespchen sind so klein, daß sie meist im Gewirr der Sterndolde verschwinden und nur partiell zu fotografieren sind.

Der Sommer bietet so viel.

14.09.2019 aufgenommen.


Die letzten Ritter des Efeus

Calliphora vicina
Helina impucta – Der Grössenvergleich zur Calliphora vicina passt hier ganz gut. Obwohl diese sich manchmal in der Grösse sehr unterscheiden.
Helina impucta

Bei 1 Grad gaben sich nur noch diese 2 Arten ein Stelldichein.
Bei minus 1 Grad gab es dann überhaupt nichts mehr.

Ich beobachte fast täglich das Geschehen auf dem Efeu.

Petra Pawlofsky führt ja seit einiger Zeit ein Projekt über das Thema Hoffnung auf ihrer Webseite. Und deshalb widme ich diesen kleinen Post diesem schönen Projektthema.
Denn so wie ich mich beharrlich um die Kleinen auf dem Efeu bekümmere und oft von ihren Lebenssignalen überrascht werde, so kann man das auch im Alltag erleben.
Fast täglich wachsen “Türme der Hoffnung”, alte Bekanntschaften melden sich, es entsteht ein feiner Kreis der Kümmernden und Besorgten und derjenigen, die einfach wollen, daß es Dir gut geht.
Das ist immer zu spüren. Und tut so gut!

Let the music play once more

Zeit, sich verstärkt der Plattensammlung zu widmen 🙂

Z.B.: Shackleton – Music for the quiet hour

VORSICHT, keine Klassik 🙂

Dieses Stück mag vielen nicht zusagen, aber ich persönlich schätze so manche schräge und unschräge Soundtüftler dieser Tage, von denen es sehr, sehr viele gibt – und von denen Shackleton einer derjenigen ist, dessen Output ich gerne verfolge und das schooooon seit gut einem Jahr, also satten 12 Monaten, haha. Ist ja schon etwas.

Musik ist neben Fotografie, Schach und Keramik mein wichtigstes Hobby.