Natur ist das Primäre. Sie ist ziemlich eindeutig, man kann ihre Entwicklung verfolgen und sich selbst ein getreues Bild machen. Auch wenn man, wie ich, nur spärlich botanisch ausgebildet ist und nur ein wenig Bescheid weiß über Insekten, dann kann man durch Augenschein trotzdem befinden, was man in der Natur so vorfindet.
Heute klärte ich einen Spaziergänger sogar etwas über Insekten auf. Ich sprach nicht viel, denn wer möchte schon endlose Vorträge hören. Es sind mehr “hints”, die ich auszustreuen pflege.
Eine dralle SchwebfliegeAuch eine winzige, die an die Feldschwebfliege erinnertÖlkäfer unterwegsEine Blattwespe – ich mag das Schwarz und Rot, auch den mächtigen Ansatz der Flugmuskulatur am Rücken. Eine Ametastegia tenera.
Bin immer gespannt, wer denn das winzige Wiesenschaumkraut besucht. Welche Wildbiene das ist, hat sie mir nicht verraten.
Am 03.04. baute sich tagsüber so langsam Eis und Schnee ab:
Ein gefrorener Tropfen…Ein Weichkäfer schon wieder unterwegs, die Sonne trieb ihn wohl rausAuch eine Humel lies sich nicht zweimal bittenEine Wildbiene ebenso nicht..Eis noch vorhanden…… fliesst aber nach und nach in Rinnen ab.
Die nächste Nacht wurde es nochmal kalt, aber damit dürften die Minustemperaturen vorbei sein.
Am 21.03.2022 bot sich ein geändertes Bild. Die grösseren Insekten wie oben waren kaum zu sehen.
Die kleinere Sandbiene mit dem wohlgeformten Hinterteil. Wie ein spitzes Ei. Sandbiene Andrena gravida weiblich m.E. Noch deutlich kleiner: Furchenbiene Lasioglossum morio, klein wie eine Ameise
Und nochmal kleiner: Der Rapsglanzkäfer.
Am 23.2. gab es die letzten 2 Minitierchen sicher noch nicht. Dass sie jetzt hier anzutreffen sind und nicht die Grösseren werte ich so, daß diese Grösseren anderswo besseres zu grasen haben. Aber das ist eine reine Vermutung.