Diese Traubenkirschengespinstmotte sah ich am Abend auf dem Rainfarn.
Ich erwähne das deshalb, weil ich mit anderen Einstellungen wie sonst fotografierte. Es ist gut, ab und an sein Verhalten zu ändern/anzupassen. 🙂
Ebenso abends unterwegs:
Das Tierchen wirkte wie eine spindeldüre Fliege, am PC sah ich, daß es eine Weichwanze war: Macrolophus sagt das kenntnisreiche Netz. 😉
Und noch etwas vom Nachmittag:
Hier sagt das Netz: Glasflügelzikade. Keine Ahnung, ob das stimmt. Diese verwirrende Erscheinung mit dem glänzenden Hinterkörper könnte m.E. auch eine Schabe sein. Die Zangen am Hinterkörper deuten m.E. darauf hin.
Diese Schlupfwespe, eine Colichneumon desinatorius, kennt nur heilloses Hasten.
Doch das scheint nur so, denn offenbar lebt sie viel schneller als wir. Insofern ist es nicht verwunderlich, daß sie dieses Hindernis leichtfüssig und sicher überwand.
Titelgebend ist im übrigen das Schleifen der Antennen über den Blätterboden (eines Springkrauts). Ein richtiger Staubfänger 🙂