Ich mag diese Wölbungen, die meist ovalen Schalenformen, die hermetisch aufeinanderfolgen und sich, obwohl in Grösse oft unterschiedlich, regelmässig fortpflanzen.
Woher das Gefallen von Wölbungsfolgen letztlich kommt, weiß ich nicht.
Nur, daß ich sie gerne zeichne – und technisch um einiges schwieriger, manchmal in Ton ausforme.
Schön ist es natürlich, sie auch einfach wie hier zu fotografieren 🙂
Ein unsymmetrisches Doppelwandgefäss aus Ton, mit einer besonders fliessenden Glasur.
Das Ergebnis:
Das Gefäss besteht im Grunde aus zwei Halbkugeln aus lederfarbenen Ton.
Sorge wird getragen, daß die Linienverläufe des Endgefässes aus jedweder Perspektive stimmig und fliessend sind.
Sehr schnell machen wir uns ein Urteil über den anderen.
Mir passiert es gelegentlich, daß man meine Äusserungen in eine Schublade packt – und fertig damit!
Das ist dann so: DU BIST DAS, was ich gerade befand! Basta … Und weg bin ich!
Aber stimmen unsere Bewertungen eigentlich immer? Ich lerne ab und an an mir , daß man nicht so vorschnell urteilen sollte. Das was es scheint, ist es oft nicht – zumindest hat man kein volles und rundes Bild vom Geschehen und Gesehenen.
Man sollte hin und wieder unvoreingenommen zuhören und sich unvoreingenommen auf das, was gesagt wird, einlassen.
Das nur mal als Gedanke in den Tag. Ob das jetzt (wirklich) Sinn macht oder angreifbar ist, egal.