Unvoreingenommen sein

Sehr schnell machen wir uns ein Urteil über den anderen.

Mir passiert es gelegentlich, daß man meine Äusserungen in eine Schublade packt – und fertig damit!
Das ist dann so: DU BIST DAS, was ich gerade befand! Basta … Und weg bin ich!

Aber stimmen unsere Bewertungen eigentlich immer? Ich lerne ab und an an mir , daß man nicht so vorschnell urteilen sollte. Das was es scheint, ist es oft nicht – zumindest hat man kein volles und rundes Bild vom Geschehen und Gesehenen.
Man sollte hin und wieder unvoreingenommen zuhören und sich unvoreingenommen auf das, was gesagt wird, einlassen.

Das nur mal als Gedanke in den Tag. Ob das jetzt (wirklich) Sinn macht oder angreifbar ist, egal.

2 thoughts on “Unvoreingenommen sein

  1. Ich erwische mich immer wieder mal dabei, voreingenommen zu sein. Je nachdem, muss ich mir manchmal einen kräftigen Ruck geben, um den Blick wieder frei zu bekommen. Manchmal muss ich mich richtig drum bemühen, ein anderes Mal reicht es bereits, einfach nur daran zu denken. Das Leben wird dadurch vielfältiger, bunter – es ist eben nicht so, wie es der eigene Filter manchmal suggeriert.
    Ja, eine Schublade ist schnell geöffnet und ich habe es hin und wieder auch erlebt, dass ich – zack! – schon drin lag, ehe ich auch nur einen Satz beenden konnte. Ich habe dann manchmal das Gefühl, nicht mal eine Chance zu bekommen, mich zu zeigen. Schade ist das. Andererseits hat sich oft gezeigt, dass ich mit voreingenommenen Menschen, die auch noch aus Überzeugung diese Haltung beibehalten, gar nicht so viel anfangen kann.

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