Category: Keramik

Friedenssäule

Im Dezember hatte ich unter dem Eindruck von Petra Pawlofskys Hoffnungsprojekt eine Tonarbeit begonnen, die jetzt glasiert und gebrannt ist.

Ich widme diese Arbeit Petras aktuellem Beitrag.
Eine jede Stütze des Gemeinsamen ist anders.
Dennoch ist da ein gemeinsamer Wille, beizutragen.

Das soll/sollte nicht möglich sein?!
Ich las zuletzt das Buch von Hoimar v. Ditfurth “Innenansichten eines Zeitgenossen”. Trotz seiner Lebenserfahrungen von Weimarer Zeit/NS-Zeit/Krieg und Nachkriegszeit und den in den 80ern vorherrschenden Themen Aufrüstung und Klima ist in ihm ein Glaube an die Machbarkeit einer Umkehr des Menschen nicht erloschen.
Wir seien zwar Wesen des Übergangs, aber (innerlich) verpflichtet, das Bestmögliche für Homo Sapiens anzustreben, sonst gäben wir nur das Zepter des Gelingens an eine Lebensform weiter, die nach uns kommt.
An eine schlussendliche Vervollkommung des “Projektes” Leben an sich glaubte er auf alle Fälle.

Dreifach-Tetraeder

Das untere Objekt aus Ton entstand vor etwa einem Monat.

Ich hatte drei Tetraeder aus Ton gebaut, die sich dann, zueinander liegend wie geplant, nicht gut kombinieren liessen. Also schichtete ich sie übereinander:

Mittlerweile ist dieses Stück, nach gut 5 Wochen, glasiert und gebrannt:

Verschiedene Ansichten davon:

Dieses Objekt lässt sich genau so aufstellen wie hier

aber auch auf einem Stab im Garten platzieren,

weil es eine innere Führung aufweist.

Kleiner Akt

Am 18. Dezember hatte ich eine sehr kleine Arbeit vorgestellt:

Nude sitting

Jetzt ist diese Reste-Arbeit aus Ton glasiert und gebrannt:

Mit Majollicafarben bemalt.

Weitere Objekte aus dem vorgestrigen Ofen folgen. 🙂

Schwein gehabt

Ein Werk von Birgid Helmy

Birgid Helmy kenne ich über einen Freund in Wiesbaden. Sie macht öffentliche Kunst.

Woher kommt der Ausdruck “Schwein gehabt”, den ich kürzlich bei Anna-Lena fand?

Laut diesem Artikel war ein Ferkel ein Trostpreis für den letzten eines Schützenfestes.

Bei den monatlichen samstäglichen Schach-Blitzturnieren in Würzburg gab es früher einen Kaktus als Trostpreis!
Lange her, denn z. Zeit gibt es keine Schachturniere mehr.
Ich war auch immer monatlich in Nürnberg, beim Grundig-Blitzturnier.

Auch lange her.
So manches lange her.

Aber die Erinnerung bleibt.