Category: Keramik

Keramisches Pendant

Myriades Knospenfoto

Ich nehme an Myriades Impulswerkstatt teil. Und zwar an der 14. Ausgabe.
Eines ihrer vier Impulse dieser 14. Ausgabe ist oben zu sehen.

Bei diesem äusserst prallen und auch noch verziertem Trieb dachte ich gleich an eine Arbeit von mir, die nun schon 10 Jahre im Garten steht:

Säule
Eine Säule aus 4 Teilen

Diese Säule hatte ich damals “aus dem Bauch” gemacht:

Drei Röhrenteile a 55 cm Höhe, mit verschiedenfarbigem Ton gestaltet.

Das Kopfstück sollte geschlossen sein, die Schaufeln und Rippen habe ich dabei nach Gusto angefügt.

Insgesamt ist das gute Stück 2,40 m hoch.

Übrigens steht es immer noch, weil ich in die Röhrenteile eine keramische Führung einbaute. Eine starke Eisenstange hält das Ganze insgesamt zusammen.

Der Hände sind viel…

Ich nehme ja ganz neu an Myriades Impulswerkstatt teil. Und zwar an der 13. Ausgabe.
Eines der vier Themen diesmal sind Hände.

*

In der Keramik gibt es verschiedene Möglichkeiten, mit Händen zu spielen.

Man kann sie weglassen oder nur sacht betonen, im Körper aufgehen oder auch frei agieren lassen.

Davon mag ich ein wenig berichten…jetzt in der zweiten Folge dazu.

Zweimal ein Duo von mir, das nicht an der Agitation mit den Händen spart 🙂
Angelehnt an den Porzellankörper – von meiner Frau
Hände in die Hüfte gestemmt. So !
Frei schwebende Arme gehen auch, die Hände dabei angedeutet.
Aus einem Aktkurs – so konnte das Modell seinen Arm länger halten.
Eine schöne Arbeit meiner Frau, Arm und Hände gehen im Körper auf.
Ein stilisierter Akt, der sich auf seine Hände stützt.
Meine Tänzerinnen.

Mit diesen wenigen Exponaten endet meine Reise zum Thema Keramik und Hände. 😀

Der Geck

Unlängst zeigte ich Köpfe mit einer hellen Glasur namens Ultrablau:

Ich hatte aber auch vier Köpfe in Rotblau glasiert, die hier folgen:

Mir fiel dazu der Begriff Geck oder Jeck ein.

Kann durchaus sein, daß der Schöpfer dieser Stücke auch ab und an auffällt durch (harmlose) Späße. 🙂

Vernarbte Erde

Diese große Keramikkugel, die von schräg oben beschienen wird,
erinnert mich immer an die menschlichen Aktivitäten auf unserem Heimatplaneten.

Zwar ist durch ein Max-Planck-Institut in Jena bekannt, daß die Menschheit schon seit Vorzeiten in grösserem Ausmaß Einfluss auf die Gestalt und das Leben auf diesem Planeten ausgeübt hat, doch gibt es hier nachwievor kein Halten.

Die Furchen auf dem grossen Keramikkörper sind durch trockene Pflanzen entstanden, auf die man in Gipshalbkugeln Tonplatten aufdrückt. Aus zwei Halbkugeln wird dann eine Kugel – nicht ohne ein feines Loch, durch das die heisse Luft beim Brennen entweichen kann.