Am Insektenhotel fand sich erstmals ein von mir beobachteter Schmarotzer ein (siehe Bildmitte unten).Da er auf meine Annäherung nicht reagierte, hielt ich ihn mit blossem Auge evtl. für einen Krümel. Am PC bestätigt sich der Zweiflügler.
Dieser Zweiflügler mit gekämmten Fühlern wartet m.E. darauf, bei günstiger Gelegenheit seine Eier in eines der Nesteingänge der Mauerbiene abzulegen. So macht es ja auch die Taufliege, ein bekannter Brutparasit. Dann ernähren sich die zu schlüpfenden Insekten von den Vorräten, die eigentlich für den Mauerbienennachwuchs angelegt waren.
Nach einer Stunde saß das Tierchen jedenfalls immer noch da. Es hat Geduld!
Update : Es dürfte eine Bartmücke, auch Gnitze genannt, sein.
Da ich allem Kleinen nachgehe, entdeckte ich an der Strebe eines Gartenholzstuhls dieses Insektchen. Die Strebe ist 11 mm breit. Das Insekt vielleicht so vom Körper her 3 mm lang. Mit blossem Auge vermutete ich eine Halmfliege, doch das ist sie nicht. Ich denke, es ist eine Vorstufe eines erwachsenen Insekts. Und ich weiß, dass ich es schon mal fotografiert hatte.
Wieviel Schönes in so kleinem steckt!
Aufgenommen am 24.04.2021.
P.S.: Nach Hinweis von Puzzle tippe ich auf eine Rhogogaster sp. Mich verblüfft dabei aber die Winzigkeit.
Für zwei weitere Wochen stehen Christianes neue Etüden an. Die folgenden 3 Worte sind in einem Text von max. 300 Worten zu verwenden. Die Wortspende ist diesmal von DORO|ART.
Pfanne glücklich trennen.
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Ein befreundeter Blogger feierte seinen 50ten Geburtstag. Er lud mich überraschend ein, worüber ich recht glücklich war. Denn seit jeher gefallen mir seine Artikel zur Musik, Philosophie und gesellschaftlichen Fragen. “Wer von deinen Bloggerkollegen ist denn noch da”, fragte ich ihn. Ich kannte ja einige von seinen Blogfreunden. “Nein, ich hatte sonst niemand eingeladen”. Vermutlich hockten die meisten in Berlin oder sonstwo, dachte ich mir. Kein Wunder also. Da wusste er gut zu trennen.
Die allermeisten Gäste waren aus seinem Musikerumfeld. Irgendjemand schlug später am Nachmittag vor, ein Ständchen zu geben und zwar mit Instrumenten aller Art. Alles was Töne machen konnte. Ich nahm eine kleine Pfanne und “lärmte” mit den anderen drauf los. Dem Geburtstagskind gefiel das ausserordentlich. So eine Impro war nach seinem Geschmack.
Daß ich das vergessen konnte! Dank Doro und ihren Worten fiel es mir wieder zu – worüber ich dankbar bin.