Author: kopfundgestalt

Edle Tiere

Von den Schwebfliegen in Deutschland gefallen mir zwei Arten besonders gut.

Hier meine Nr. 1:

Die Breitband-Waldschwebfliege

Dieses Tierchen sah ich nur einmal in diesem Jahr! Offenbar macht es sich sehr rar – oder ist rar.

Jedenfalls wirkt es sehr elegant auf mich.

Viel Fotos gestattete mir dieses Wesen nicht. Zudem es dann auch in den hinteren Reihen des Efeu verschwand.

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Nr.2: Die Mondfleck-Feldschwebfliege

Vor etwa 6 Wochen tauchte sie erstmals wieder auf. Ist also sozusagen ein Spätzünder.

Ich weiß noch genau, wie ich auf ihr erstmaliges Wiedererscheinen freudig reagiert hatte !

Das Bemerkenswerte ist, daß ihre Mondflecken oft weiß erscheinen. So wie das erste Foto hier vom 8. Oktober.

Hier noch einmal:

Ob das Weiß eine epigenetische Anpassung oder nur ein physikalischer Momenteffekt ist, keine Ahnung.

Es könnte auch sein, daß ich zwei sehr verwandte Tiere hier fotografierte: Die Mondfleck-Feldschwebfliege und die Mondfleck-schwebfliege. Man soll sie an den Radialadern der Flügel unterscheiden können – damit kann ich aber hier nicht dienen.

Dreierlei

Neben all dem, was ich sonst in der Werkstatt tue ( wenn ich überhaupt etwas tue ), zu irgendwelchen Köpfchen reicht es immer.

Diese hier sind im Nu geschaffen worden.

Kleine Beobachtungen am Rande

Alle lieben Kaugummi, auch diese Fliege

Eine winzige Larve – aber von was?!

Die sprunggewaltige gelbe Dungfliege

Eine Minizikade, so winzig, daß man stattdessen einen Pflanzenrest vermutet

Eine Mondfleck-Feldschwebfliege

Dieses Tierchen ist wieder sehr winzig,

Simulium posticatum, die zu den Kriebelmücken gehört.

Admiral

Aufnahmen vom 8.11. bis 14.11.2022

Stelen für Egon stehen!

Nach dem letzten Artikel ist mir danach, wieder etwas aus meinem aktuellen handwerklichen Fundus zu zeigen.

Eine frische Arbeit, die gestern aus dem Ofen genommen wurde.

Auf diesen Stelen, verbunden mit einem Moniereisen, soll Egon Eck thronen.
Jetzt gilt es im Garten einen geeigneten Platz zu finden.