Die gemeine Chrysoperla carnea

Carnea hat wohl mit Fleisch zu tun, aber ich bin kein Lateiner.

Goldige gemeine Florfliege auf einem Mahonieblatt

Chrysoperla carnea saß de facto mit dem Kopf nach unten und auch reichlich gut geschützt im eher Dunklen/Schattigen der Mahonie.

Das blaue Leuchten sind Strukturfarben, hervorgerufen durch Lichtbrechung.

Ich sah sie gleich, aber sie entwich sofort. 30 Minuten später kam ich erneut an diesem Platz vorbei und diesmal traf ich sie an, ohne daß sie weiter ins Innere des Blattwerks davon kroch.

26 thoughts on “Die gemeine Chrysoperla carnea

  1. Diese zerbrechlich erscheinenden Tierchen lassen sich in diesem Jahr verhältnismäßig früh beobachten. Überhaupt habe ich den (allerdings subjektiven) Eindruck, dass es mehr Insekten gibt als im Vorjahr.

    1. Das weiß ich nicht.
      Habe einige wenige neue Individuen i.G. zum letzten Jahr ausgemacht. Obwohl ich meine Plätze nicht ausweite.
      Ich reise NOCH NICHT zu irgendwelchen speziellen Jagdgründen und hoffe auch, daß so etwas nicht eintritt.

  2. Woher der Name kommt, das weiß ich nicht. Aber die Zierliche – wie ja beispielsweise auch die Libellen – ist – vornehmlich die Larve – ein Raubtier, ein wilder Schlächter, und in ihrer Größenordnung gefürchtet.

    1. Das kann gut sein. Danke!
      Man kennt eigentlich nur Hornissen als solche “Schlächter”, aber es gibt sie in der Insektenwelt tatsächlich in jeder Grössenordnung.

  3. ich kenne die sogenannten Eintags-, oder Florfliegen seit Kindheitstagen nur im Haus, nach meiner Erinnerung sollten die mit Deiner Fotofee zumindest eng verwandt sein…

  4. Zwar ein sehr hübsches zartes Insekt, dem ich aber möglichst aus dem Weg gehe Gerhard. Weil ich nicht erst einmal nach deren Kontakt seltsame Schwellungen wie nach Insektenstichen auf der Haut bekam. 😉
    Liebe Grüße von Hanne

          1. Nein, aber im Haus und seitdem befördere ich diese zarten Wesen immer sanft mit darüber gestülptem Glas nach draußen wenn ich eins am Fenster oder sonstwo sehe.
            Liebs Grüßle, Hanne

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