Für eine Woche steht Christianes Extraetüde an.
Die folgenden 5 Worte sind in einem Text von max. 500 Worten zu verwenden.
Die Wörter im Monat Mai spendeten Nina (Das Bodenlosz-Archiv) und Bernd (Red Skies Over Paradise) Sie lauteten:
Korsett, rechtsdrehend, dampfen
Baracke, lau, widerfahren.
Liebe erlebt sie wie ein Korsett.
Sie mag Männer, aber nicht ihr Ansinnen!
Es wiederfuhr ihr öfters, dass sie zu schnell waren.
Lau wurde es dann für die Männer,
dampfen sollte es doch stattdessen!
Rechtsdrehend oder linksdrehend
entzogen sie sich wieder.
Wer versteht sie schon,
die Frau, die so anders ist.


Haben wir mit Menschen, die * anders * sind, nicht oft erstmal Probleme?
Anderssein ist halt nicht immer schnell zu verstehen/ zu durchschauen, aber wenn wir uns Mühe geben, gelingt es und es kann sich lohnen. Auf jeden Fall bereichert es.
Ich kenne mindestens 2 Paare, bei denen das Verlangen sehr unterschiedlich ist. Und das sehenden Auges von Anfang an. 🙂
Ja Gerhard, da hast Du glaube ich die bisher kürzeste Extraetüde mal so in den Ring geworfen!
Punktsieg!
Echt?! Das war eigentlich nicht meine Absicht.
Seis drum! 😀
Lieber Gerhard,
mit Interesse habe ich deinen Text gelesen.
“Wer versteht schon die Frau die so anders ist.”
Anders sein ist anstrengend für beide Parteien.
Egal in welche Verbindung die Personen stehen.
Was glaubst du wie ermüdend es ist,
sich immer und immer wieder das anders sein erklären zu müssen.
Hinzu kommt, dass es meist nicht positiv gesehen wird – im Gegenteil.
Weil die allermeisten Menschen sich nicht die Mühe machen,
sich einzulassen auf das anders sein. Das ist traurig. Es gäbe vieles zu entdecken.
Herzliche Samstagsgrüße mit Segen! M.M.
Grüsse zurück, mit viel Segen!
Dem anderen sich in seiner Art erklären zu müssen/wollen, kann ein Sysiphusunterfangen sein.
So ist es! Segen!
Dir einen feinen und wunderbaren Tag!
Danke dir auch! Mahlzeit!
😀
Ich glaube, das geschieht oft und wird viel zu selten thematisiert. Aber ist das “Liebe”? Erpressung (“Wenn du nicht willst, was ich will, dann gehe ich”) kann auch nicht der Weg sein, stures Ignorieren auch nicht …
Mag deinen Denkanstoß. Danke dafür.
Morgenkaffeegrüße 😁🌞☕🍩👍
Manches wird zu schnell in eine Schublade getan. Man sieht ein Verhalten und denkt sich seins.
Kaffee zum zweiten
Gerhard
Das gilt nicht nur in dem von dir genannten Fall … 🤔
Du meinst die Coronaleugner? 🙂
Gar nicht mal speziell, ich fand deine Aussage ziemlich generell … 🙂
Walk a mile in my shoes…
ist auch ein schönes Lied, mit ähnlichem Anklang.
Ja, genau, das soll ja ein indianisches Sprichwort sein – ist mir egal, aber die Aussage ist gut.
Ja, das ist eine schöne Vorstellung: Ein Stück in den Schuhen eines anderen sein, um zu verstehen. Kehrt man in seine eigenen zurück, hat man zumindest eine kleine Weile eine Vorstellung, wie es ist, ein anderer zu sein.