Month: March 2021

Set vor traumhafter Kulisse

Quelle: Pixabay, bearbeitet von Christiane

Für zwei weitere Wochen stehen Christianes neue Etüden an.
Die folgenden 3 Worte sind in einem Text von max. 300 Worten zu verwenden.
Die Wortspende ist diesmal von Puzzle

Dackelfalten
fruchtig
scheppern

Diesmal eine Musiketüde…gibt es so etwas überhaupt?

*

Spätabends sitzen wir oft vor dem TV und sehen uns Konzertvideos an.
Oft sind es auch DJ-Auftritte von mir bekannten oder unbekannten Künstlern.

Da sind alle möglichen vertreten, von ganz jungen DJs oder gestylten Ladies über altgediente Hasen. Kürzlich sah ich sogar einen mit einem schaukelnden Maskottchen mit witzigen Dackelfalten auf dem Pult .

Manchmal scheppert es in diesen Sets technoid daher, ruppig und laut. Solange die Mixtur dabei nicht zu eintönig (oder einfältig) wird, mag ich auch das Rauhe, das energievoll Vorwärtstreibende.
Die Schauplätze für die Sets sind dabei oft exotisch: Auf einer Bergspitze, wo ein 007 gedreht wurde. Oder in Armenien auf einem Kultberg oder vor der Kathedrale in Chartres.

Henrik Schwarz, der vor der Kathedrale im Mai 2019, hat in seinen Sets seit jeher viel eigenes Material verwoben. Ich würde das Set vor der Kathedrale als Ethno-Techno bezeichnen. Es wirkt irgendwie fruchtig, es hat Elemente, die auf anderen Festivals nicht greifen würden. Es sind auch eigens französischsprachige Elemente dabei, “es ruckelt nicht” und ist mehr auf Harmonie getrimmt.


Neben all der unterschiedlichen Musik, der man in den genannten Videos begegnet, bietet es sich für mich an, die Künstlernamen zu zeichnen. Das bekommt dann einen eigenen Schwung und macht mir zusätzlich Freude..

*

Für Interessierte: Das Set findet man auf Youtube unter

Henrik Schwarz live at Cathédrale de Chartres in France for Cercle


Abendliche Zeichnungen

Die folgenden neun Zeichnungen sind vorgestern Abend entstanden.

Neural bedingt ist vieles.
Eine Musikgruppe
Reine Wortschöpfung
Da dachte ich an einen Surrealisten
Eine Schweizer Formation unter Nik Bärtsch, die “Zen-Funk” oder Minimal präsentiert. Im “Exil” in Zürich.
Eine Youtube-Serie mit spacigem Ambient

Bei TV-Sendungen oder Videos zeichne ich abends gerne.
Seit Anfang des Jahres sind es etwa 400 Zeichnungen geworden.
Ich mag Schriftzüge…ein gehörtes Wort setze ich oft gleich in Linien und Schwünge um.



			

Schach im Internet

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Miniemblem von mir

In Island 1972 fand der Schachweltmeisterschaftskampf Boris Spassky gegen Bobby Fischer statt.
Jeden 2. Tag gab es damals in der Main-Post die Kurznotation der jeweiligen Partie, ein “kleines Gesetzchen” wie man sagte, und ich als Novize des Spiels versuchte durch blosses Nachspielen zu verstehen, was da in der Partie vor sich ging.


Von 1977 bis 2005 gab es gelegentlich TV-Sendungen mit Grossmeister Helmut Pfleger, oft gemeinsam mit Vlastimil Hort. Diese Sendungen waren im Grunde das einzige Medienangebot an die Schachfreunde damals.

Ab Mitte der 90er und danach wurde Schach im Netz immer populärer.

Seitdem die Pandemie herrscht, legten die Anbieter zuletzt noch einen Zahn zu und präsentieren regelmässig Einladungsturniere im Netz. Das letzte Angebot ist eine Turnierserie mit Namen “Meltwater”.

Das Niveau dieser Veranstaltungen hat technisch wirklich ein neues Level gezeitigt. Gab es noch vor 2 Jahren nur Live-Kommentierungen auf Deutsch, Englisch und evtl.Spanisch, so sind es jetzt auf Chess24 12 Kanäle.
Man setzt dort wahre Könner ein, wirkliche Spezialisten wie den gut deutsch sprechenden Rustam Kasimdzhanov (Exweltmeister). Auf alternativen Webseiten findet man auch solche Grössen wie Arkadij Naiditsch. Solche Leute verstehen so viel von dem Spiel, dass ihre Anmerkungen ungemein instruktiv sind.
Besseres kann es nicht geben.

Da diese Turniere online stattfinden, haben sich die eingeladenen Spieler verpflichtet, keine Schach-Software zu benutzen. Würden sie es trotzdem tun, würde es leicht auffliegen, denn eine gut entwickelte Cheatingsoftware prüft die Züge recht zuverlässig.

Ich bin froh, dass es dieses Angebot gibt. Selbst wenn es wieder Offlineturniere für die Großen der Zunft geben sollte, werden diese Turniere im Netz eine gute Alternative bleiben.

Doppelwandgefässe im Licht

Zwei Doppelwandgefässe im Frühlingslicht.
Oben wurden zwei Ton-Schalen ineinander montiert und mit Ton verbunden.
Unten sind es sogar drei Schalen in einer grösseren.

Insgesamt habe ich vielleicht 15 solcher Objekte angefertigt.


Zu kleine (etwa 15 cm im Durchmesser) oder zu grosse (45cm plus) wirken ästhetisch nicht so gut, wie man vielleicht meinen könnte.


Auch scheint es mir ab einer gewissen Grösse technische Probleme zu geben. Die “Verbindungshaut” zwischen den Schalen müsste vermutlich extra gestützt werden.
Jedenfalls hatte ich es nie versucht, den Brennofen in seiner vollen Grösse für solch ein Objekt zu nutzen.