Die Milchflasche

Ein kleiner Junge wird beauftragt, beim Krämer Milch zu kaufen.

Den Weg zurück vom Krämer zum Elternhaus schafft der Junge nicht. Kurz davor fällt ihm die schwere Flasche aus der Hand.
Untröstlich ist er. Das Angebot, nochmal loszugehen, kann er nicht annehmen – denn das Mißgeschick ist aus seiner Sicht damit nicht aus der Welt zu schaffen.
Also geht der grössere Bruder los und der Kleine „hat nur die Scherben“ übrig.

Diese Scherben trägt er nun zeitlebens mit sich rum.
Die Angst vor Versagen.
Der hohe Anspruch.
Die Starre bei drohender Beschämung.
Die Härte gegen sich.

 

 

7 thoughts on “Die Milchflasche

  1. Der “Like”-buttom will nicht funktionieren. Hhm.., ja, das ist vielleicht sogar gut. Anstatt eines “einfachen” Klicks wollen nun Worte aneinandergereiht werden. Ich denke, dass so ein Beitrag einfach eine (Ein-)Wirkung hat, die bei jedem Mensch sehr unterschiedlich sein wird. Die/eine Wirkung spüre ich.

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