War ja am 6.5. dort unterwegs, mit karger Ausbeute an Insektenfotos (wie ich berichtet hatte), dafür aber einer Reihe von Innenansichten dieses schönen Städtchens.
Diese Art von Fotos verdanke ich Stefan Hetzel, einem Bloggerkollegen.
Dieser Kleinschmetterling, das Waldrebenfensterfleckchen,
war eines der Fundstücke einer gestrigen Wiesenbetretung.
(Ein Grashalm schob sich dabei etwas über den Schmetterling, aber man kann nicht alles haben)
Bis heute habe ich alles bestimmt, was so auf der gestrigen Wiese für mich auffindbar und besonders schien: Motten, Libellen, Käfer, Läuse, Wespen, Fliegen aller Art, manches noch unbekannt.
Diese Passion macht keinen Sinn, man muss einen Schnitt machen und zumindest nicht jeden Tag fotografieren. Doch im Moment explodiert die Natur und alles scheint sich gleichzeitig zeigen zu wollen. Ein kräftig-lustvolles Gehabe ist das. Imposant, imponierend und sich aufdrückend.
Ich war mit Freunden auf einem längeren Rundweg, der uns an einem Biberstausee vorbeiführte und dann wieder zurück nach Ochsenfurt.
Ich Vollpfosten hatte nur meine kleine Panasonic dabei und nicht mein Macro, denn im schilfigen Gelände sties ich auf manch interessantes und unbekanntes Kleintier, das mit dieser Kamera kaumstens festzuhalten war. Kniiiirsch!
Es gab dennoch einiges andere auf grösserer Ebene, das ich fotografierte. Dazu bald mehr.
Das heisst nun : Wiederkommen, und zwar mit der richtigen Kamera.
Das Problem war, die Wanderfreunde nicht zu sehr aufzuhalten. Dennoch tat ich es unweigerlich und unvermeidbar und trottete dann ganz allein den letzten Kilometer zurück.